Lebensweisheiten, die ich gelernt habe…

…es geht nicht mehr allzu lange und dann steht mir ein runder Geburtstag bevor. Natürlich erst der mit der 2 am Anfang…oder so…. :) Gerade heute Morgen habe ich mit einer lieben Freundin darüber diskutiert. Ist dies nun ein Grund zur Besorgnis oder zur Freude? Wie bei allem im Leben kommt es auf die persönliche Sicht an. Ich kann mich ärgern, dass ich nun eben keine 2 mehr am Rücken habe oder ich kann dankbar sein, für das was ich bereits erlebt habe.
Ist es nicht bei vielen Dingen im Leben so? Es kommt so sehr darauf an, ob wir Personen, einer Sache positiv oder negativ begegnen. Einmal mehr war es schön auszutauschen und darüber zu diskutieren. Im Laufe des Tages hat mich dies begleitet und ich habe mir überlegt, welche Zitate/Lebensweisheiten oder einfach Erlebnisse mich in all diesen Jahren geprägt haben.

Gerne teile ich meine Gedanken mit euch. Vielleicht regt es dich zum Nachdenken an und vor allem soll es dich ermutigen. Ermutigungen im Alltag sind doch so wertvoll, denn der Alltag ist wohl bei uns allen mehr oder weniger herausfordernd.

Du kannst es nie allen Recht machen
Wie wahr! Oft versuchen wir es doch allen Personen in unserem Umfeld Recht zu machen. Doch dies ist unmöglich und auch nicht erstrebenswert. Wir werden immer Kritiker haben in unserem Leben. Nie finden es alle Leute gut was wir machen und wie wir leben. Ich finde es wichtig, dass ich persönlich weiss was ich will und zu dieser Meinung auch stehe. Ich will auch zu den Leuten in meinem Leben stehen und auch zu mir. Uns allen begeistern doch authentische Personen, oder?

Dankbar sein
Bitte und Danke, das sind Wörter, die ich sehr früh von meinen Eltern gelernt  habe. Und ich bin ihnen sehr dankbar dafür. Denn es macht enorm viel aus, ob jemand bitte oder danke sagt. Ein Danke im Alltag hat einen enormen Stellenwert. Sei es bei kleinen Dingen, aber auch Dankbarkeit für das ganze Leben. Ich will dankbar sein, dass ich auf dieser Welt bin. Es ist ein Geschenk, ein Wunder, dass ich hier bin und in so einem Land geboren bin. Wer dankbar durch das Leben geht, kann sich an so vielen Dingen im Leben erfreuen.


Über sich selbst lachen
…und nicht zu kritisch sein. Sind wir nicht oft bei uns selbst besonders kritisch? Schon die kleinsten Fehler nerven uns viel mehr als bei unseren Mitmenschen. Manche Gewohnheiten, Fehler oder auch Missgeschicke ärgern uns so sehr. Mir würde es helfen, wenn ich mich selbst nicht so ernst nehmen würde und auch über mich selbst lache. Oft bin ich irgendwie mit meinen Gedanken zu festgefahren und kann nicht über mich selbst lachen. Aber es ist ja auch gut, dass ich eine Lebensweisheit habe, welche ich die nächsten Jahre noch weiterverfolgen kann. (Natürlich will ich mit allen Lebensweisheiten weiter durchs Leben gehen…)

Wahre Freunde sind unbezahlbar
Freunde sind für dich da. Egal wann und wo. Die Distanz spielt keine Rolle und es ist egal, ob es dir gut oder schlecht geht. Mit Freunden kannst du lachen, aber auch weinen. Besonders in schwierigen Zeiten merken wir wie viel uns Freunde bedeuten. Aber auch im Alltag sind Freunde wertvoll und gemeinsam Alltag teilen ist genau so wichtig, wie gemeinsam herausfordernde Zeiten durchzustehen. Ich habe auch gelernt, dass Freunde zum Teil für einen Lebensabschnitt da sind und dann nicht mehr. Aber auch das ist okay. Es gibt aber auch Freunde, die haben wir ein Leben lang.

Nimm dir Zeit für dich
Bereits als Teenie habe ich gemerkt, dass ich immer wieder Zeit für mich brauche. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Es ist sicher individuell wie viel Zeit Menschen für sich brauchen. Ich bin gerne unter Leute, eher extrovertiert und dennoch brauche ich immer wieder Zeit für mich. Wie jetzt…ich kann schreiben und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Auch beim Sport oder beim Lesen habe ich Zeit für mich und kann wieder neue Kraft tanken.

Sich nicht von negativen Gedanken beherrschen lassen
Seien wir ehrlich…es gibt täglich so viele negative Schlagzeilen. In der grossen Welt wie auch in unserer persönlichen Welt erleben wir immer wieder Dinge, die uns Sorgen bereiten. Schnell sind wir in einem negativen Denkmuster. Wir sorgen uns um Gesundheit, vielleicht um Geld, um Erfolg, um die Familie, um uns selber, unsere Haustiere und noch vieles mehr. Wenn ich in einer solchen Phase bin, muss ich mir bewusst sagen, dass ich meine Gedanken selbst im Griff habe. Oft haben wir das Gefühl, dass wir diesen Gedanken ausgeliefert sind. Doch dies stimmt nicht. Wir können bestimmen, ob wir in Sorge sein wollen oder ob wir vertrauen, dass wir versorgt werden und dass das Glück auf unserer Seite sein wird. Es ist mir klar, dass es auch immer wieder Lebensphasen gibt, in denen wir uns wirklich Sorgen machen müssen und diese auch völlig berechtigt sind. Aber ich rede hier mehr von den leidigen Alltagssorgen, die so oft völlig sinnlos sind. Wie oft habe ich mir bereits Gedanken im Voraus gemacht und habe die Sache dann negativ angepackt? Schlussendlich kam ich schon so oft zum Fazit, dass es gar nicht so schlimm war, aber meine Gedanken mich zu fest beherrscht hatten.

Welche Lebensweisheiten begleiten dich? Sind es vor allem Zitate und Lebensweisheiten von anderen Personen, die dich inspirieren oder sind es die persönlichen Erfahrungen aus deinem Leben?

Ich wünsche ein wunderschönes und möglichst sorgenfreies Wochenende!

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4 Gedanken zu “Lebensweisheiten, die ich gelernt habe…

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