Lieblinge der (letzten) Woche.

…ich bin im Verzug. Aber ich lasse es nicht sein, meine Lieblinge der letzten Woche zu nennen. Allzu lang wird dieser Blogpost aber nicht, da ich sehr müde bin und es mich gerade ziemlich Überwindung braucht, am Laptop zu sitzen und zu schreiben. Doch let’s go:

Es sind drei Lieblingsmomente. Und bei allen verbrachte ich Zeit mit ein paar meiner Lieblingsmenschen.

Montag. Ich sitze bei schönstem Wetter im Schwimmbad. Ein Privileg. Ein Privileg des Mami-Sein’s. Es gibt auch andere Momente, aber umso mehr schätze ich diese Augenblicke. Vor allem, weil neben mir meine beste Freundin sitzt. Und ja, wir beide haben nun ein Kind. Wer hätte das gedacht, als wir uns vor so vielen Jahren kennengelernt haben? Irgendwann haben wir natürlich darüber gesprochen, wie toll es wäre, wenn wir mal Kinder im ähnlichen Alter hätten. Und jetzt ist es so. Es ist so wunderschön, dass unsere Freundschaft schon so lange und so beständig besteht. Ich hoffe, dass wir den Lebensweg noch lange teilen können. Danke für deine Zeit am Montag und auch alles Andere!

Mittwoch. Ich sitze bei schönstem Wetter neben dem Planschbecken. Auch hier wieder, ein Privileg. Zu Besuch war mein Gottimeitli (Patenkind). Endlich haben wir uns mal wieder gesehen. Wir haben Muffins gebacken und diese anschliessend kunterbunt verziert. Und wir waren draussen im Garten. Sie war mutig ins kalte Wasser gestiegen, mich hat es ziemlich Überwindung gebraucht. Ich denke gerne an diesen Nachmittag zurück und hoffe, dass wir dies bald einmal wiederholen werden. In der Zwischenzeit werden wir uns Briefe schreiben, dies haben wir abgemacht.

Sonntag. Ich sitze bei schönstem Wetter im Garten. Wir haben fein gegessen, die Stimmung ist gemütlich und wir sind zufrieden. So habe ich es erlebt und ich hoffe, die anderen Gäste auch. Am Sonntag fand die Taufe unseres Sohnes statt. Es war ein feierlicher Gottesdienst, anschliessend machten wir die obligaten (und nun wirklich wunderschönen) Fotos. Das anschliessende Fest fand bei uns im Garten statt Ein Privileg, das wir solchen Umschwung haben und dies möglich ist. Wir entschieden uns bewusst gegen ein Essen im Restaurant und es war die richtige Entscheidung. Klar, das Wetter war auf unserer Seite, aber hey, dafür ist der Sommer ja da ;-) Bereits der letzte Blogpost ist diesem Tag gewidmet. Es war einfach wunderschön!

Ich bin sehr dankbar für all diese Lieblingsmomente, die ich letzte Woche erleben durfte. Aber ja, es gab auch andere (kleine) Momente und ich bin nicht nur immer gemütlich im Garten gesessen ;-)

Ich wünsche euch einen schönen Abend und dann eine gute Nacht.

Moni

Heute ist…

Mein Herz erfüllt mit Liebe und grosser, grosser Dankbarkeit.

Ohne meine Familie wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

Nicht nur sorgenlose Zeiten haben wir erlebt, doch alles hat uns geprägt.

Tage wie gestern, sind ewig und kostbar in meinem Herzen.

Augenblicke zum geniessen, gestern, heute und hoffentlich auch morgen.

Geben und Nehmen, achtsam durch den Alltag gehen.

Last-minute-Weihnachtsgeschenkideen…

…Weihnachten ist schon bald, sehr bald. Freust du dich oder belastet dich diese Zeit? Und bist du eher von der Fraktion „Heute ist der erste Advent, meine Wohnung leuchtet wie ein Christbaum und ich habe alle Geschenke bereits hübsch verpackt“ oder von der Fraktion „Was, am Sonntag ist Heiligabend? Wieso hat mir dies keiner früher erzählt? Ich will doch all meine Geschenke online bestellen“. Falls du von der zweiten Sorte bist, dann wirst es für dich knapp noch alle Geschenke im Internet zu bestellen. Obwohl mit Expressversand ist da noch Einiges möglich.

Falls du aber dennoch einige Last-minute-Geschenkideen brauchst, habe ich dir hier vielleicht noch der eine oder der andere Tipp. Der erste Tipp gleich vorweg. Nein, dies ist kein Geschenktipp, sondern eine kleine Einstimmung für die nächsten Tage. Hör dir ein paar Weihnachtssongs an. Dann kommt (bei mir) automatisch Weihnachtsstimmung auf.

Und nun geht es los mit den drei bzw. vier Moni’s-Last-minute-Geschenkideen:

Foto-Collage

In der heutigen Zeit haben wir alle mehr oder weniger Fotos auf unseren Smartphones. Und falls nicht, dann sicherlich auf einer Kamera. Obwohl dies wahrscheinlich deutlich weniger der Fall ist. Wähle ein paar schöne Fotos aus, druck sie aus oder lass sie entwickeln und kauf ein Rahmen. Fotos in den Rahmen und so schnell hast du ein persönliches Weihnachtsgeschenk erstellt. Du kannst das Ganze natürlich noch mit einigen Worten / Sprüchen / Zitate personalisieren. Der Rahmen kann natürlich je nach Lust und Laune auch noch mit Bändern oder Perlen verziert werden.

Blumenvase gefüllt mit Lieblingssachen des Beschenkten / der Beschenkten

Kaufe eine Blumenvase und fülle diese mit den Lieblingssachen. Dies können Süssigkeiten sein, aber auch Glückslose oder je nach Vase kann auch eine Zeitschrift reingerollt werden. Kommt natürlich ganz auf die Vorzüge des Beschenkten / der Beschenkten an. Aber da hast du freie Wahl. Was auch immer sehr schön aussieht, ist eine Lichterkette in der Vase. Das Schöne finde ich auch, dass die Vase ein bleibendes Geschenk ist. Sei es für Blumen oder weiterhin als Schlemmervorrat ;-)

Persönliches Kochbuch

Willst du deine Lieblingsrezpete teilen? Der / die Beschenkte kriegt dadurch neue Kochideen und falls du mal zu Besuch eingeladen bist, weiss die Person auch gleich was du magst ;-) Kaufe einen Ordner und verziere ihn je nach Lust und Laune. Und vor allem je nach Zeit, die du noch hast. Dann kopiere deine Lieblingsrezepte von deinem Kochbuch oder drucke sie aus dem Internet aus. Packe die Rezepte nun in eine Sichtmappe, so dass sie beim Kochen vor Wasser- und Schmutzflecken sicher sind. Wenn du noch einige Tage Zeit hast, also zum Beispiel heute Abend beginnst, dann kannst du die Rezepte auch alle noch schön verzieren / gestalten, so dass es einheitlich wirkt. Am Anfang oder am Schluss deines persönlichen Kochbuchs, kannst du auch noch ein paar nette Weihnachtsgrüsse verfassen.

Gutschein

Okay, ich gebe es zu. Dieser Tipp ist nicht sehr kreativ. Es gibt Leute die finden einen Gutschein verschenken geht gar nicht. Andere Personen freuen sich sehr darüber. So wie ich mich. Ich finde Gutscheine einfach praktisch und diese können meistens wirklich noch in der allerletzten Sekunde besorgt werden. Es gibt so viele Ideen, welche Gutscheine verschenkt werden können. Falls es ein bisschen persönlicher sein soll, kannst du ja auch einen Gutschein füYr einen Ausflug mit dir erstellen oder je nach Beziehung zu der Person ein Frühstück mit dir, eine Massage oder was auch immer. Bei Gutscheinen ist der Nachteil, dass diese zum Teil vergessen gehen. Am besten gleich den / die Beschenkte/n daran erinnern oder beim persönlichen Gutschein ein Datum vereinbaren.

So, nun ab die Post, falls du deine Geschenke noch nicht beisammen hast. Vielleicht hast du ja Lust eine Idee von mir umzusetzen oder die Tipps haben dich für eine andere Geschenkidee inspiriert.

Ich wünsche allen eine schöne Vorweihnachtszeit und dann erholsame und besinnliche Weihnachtstage.

Herzgruss, Moni

Ich bin…

…ja, was denkst du, wie der Text nun weitergeht? Es könnte ganz viel auf „Ich bin…“ folgen. So manchen Blogpost könnte ich mit diesem Titel weiterschreiben. Doch was will ich dir heute erzählen? Ja, soll ich denn überhaupt was erzählen? Dies frage ich mich immer wieder, bevor ich hier einen Text verfasse und dann entscheide ich mich dafür. Erzähle euch Gedanken, Stories aus meinem Leben und vielleicht tun die Texte genau dir gut, sie unterhalten dich oder regen dich zum Nachdenken and. Und wie bereits einmal oder schon mehrmals gesagt ist es auch okay, wenn meine Blogbeiträge nicht von tausenden Personen gelesen werden.

Aber item…zurück zum Text, den ich nun schreiben will. Also, ich bin…

DANKBAR!!!

Dankbar für mein Leben. Für mein Leben mit all seinen Kapiteln. Das Buch meines Lebens wird täglich um eine Seite erneuert. In der jährlichen Adventszeit wird mir immer noch bewusster, wie dankbar ich bin. Gerade in dieser Zeit, in der die Besinnlichkeit hoch im Kurs ist und Weihnachten gefeiert wird. Die Zeit, die wir mit der Familie, Verwandten und Freunden verbringen. Traditionen, die jedes Jahr wiederkehren und so wichtig (für mich) sind. Und weil ich weiss, dass diese Zeit auch für sehr viele Personen traurig und schwierig ist, bin ich umso dankbarer. Mir ist auch bewusst, wie schnell sich etwas an diesem Glück ändern kann. Freud und Leid sind so nah beieinander. Und genau deshalb versuche ich jeden Tag dankbar zu sein. Es ist eine Haltungsfrage und ich will jeden Tag dankbar sein. Nicht nur in der Adventszeit, sondern täglich. In meinem Leben gibt es so viele Personen, Dinge, Momente und Gefühle, für die ich dankbar sein kann. Natürlich gelingt es mir auch nicht immer gleich gut. Es gibt Momente des Frusts, des Ärgers, des Neids usw. Aber sie sollen selten sein und nicht den Alltag bestimmen.

In diesem Blogpost habe ich bereits erzählt, was ich in meinem Leben gelernt habe. Unter anderem auch Dankbarkeit. Wenn ich bei Wikipedia „Dankbarkeit“ eingebe, dann erscheint folgender Text: „Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Man kann dem Göttlichen, den Menschen oder sogar dem Sein gegenüber dankbar sein, oder allen zugleich.“ Ja, Dankbarkeit hat viel mit positiven Gefühlen und einer Zufriedenheit zu tun. Denn, wenn ich mir Gedanken mache für was ich dankbar bin, dann löst dies Zufriedenheit aus. Dankbarkeit kann mich und meine Haltung ändern. Zum Positiven ändern. Studien belegen, dass Dankbarkeit sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. Verschiedene Psychologen gehen davon aus, dass sich Dankbarkeit positiv auf Angstzustände, Phobien, Suchterkrankungen und auch Herzschwächen auswirkt. Dies sind doch mal good News, oder? Ich bin mir sicher, dass wir alle jeden Tag etwas finden für das wir dankbar sind.

Ich wünsche uns allen, dass wir nicht nur in der Weihnachtszeit dankbar sind, sondern jeden Tag.

Irischer Segenswunsch…

…den wünsche ich dir:

Vergiss die Träume nicht, wenn die Nacht über dich hereinbricht und die Dunkelheit dich wieder gefangen zu nehmen droht. 

Noch ist nicht alles verloren.

Deine Träume und Sehnsüchte tragen Bilder und Hoffnungen in sich. Deine Seele weiss, dass in der Tiefe Heilung schlummert und bald in dir ein neuer Tag erwacht. 

Ich wünsche dir, dass du Zeiten der Einsamkeit nicht als versäumtes Leben erfährst, sondern dass du beim Hineinhorchen in dich selbst noch Unerschlossenes in dir entdecktst.

Ich wünsche dir, dass dich all das Unerfüllte in deinem Leben nicht erdrückt, sondern dass du dankbar dafür sein kannst für das, was dir an Schönem gelingt.

Ich wünsche dir, dass all deine Traurigkeiten nicht vergeblich sind, sondern dass du aus der Berührung mit deinen Tiefen auch Freude wieder neu erleben kannst.

Erwarte nicht zu viel…

Manchmal, weiss ich genau, über was ich meinen nächsten Blogartikel schreibe. Manchmal, mache ich mir Gedanken dazu, habe aber keine Idee. Ich frage mich, was ich schreiben könnten. Trotz der Gedanken kommt mir kein passendes Thema in den Sinn. Spezialisieren auf nur eine Richtung wie Bücher, Sport oder Beauty will ich mich nicht. Manchmal wäre dies vielleicht einfacher. Aber es ist nicht mein Blog.

Manchmal, denke ich weiter nach, habe eine Idee und frage mich dennoch, ob ich darüber schreiben soll? Ist das Thema zu persönlich oder viel zu oberflächlich? Manchmal, sollte ich einfach schreiben und nicht darüber nachdenken.

Und nun sitze ich hier und schreibe…denken tu ich natürlich trotzdem. Über das, was ich bereits verfasst habe und was ich jetzt schreiben werde. Was mir immer wieder durch den Kopf geht, sind „Erwartungen“. Welche Erwartungen habe ich an mich? An meinen Blog und die Artikel? Welche Erwartungen haben meine Leserinnen und Leser? Welche Erwartungen habe ich zu den Besucherzahlen?

Erwartungen habe ich oft im Leben. Du auch? Erwartungen an mich, Erwartungen an meine Mitmenschen, Erwartungen an ein Ereignis, an das gesamte Leben und vieles mehr. Und dennoch stelle ich mir manchmal die Frage, sind diese Erwartungen sinnvoll und bringen sie mich weiter? Oder bewirken sie genau das Gegenteil? Werde ich davon enttäuscht? Es gibt Beides. Aber hey wie oft sind wir schon enttäuscht worden, weil unsere Erwartungen / Vorstellungen nicht erfüllt wurden? Ja, schon oft. Wie gesagt, es gibt auch das Gegenteil. Wir haben eine Erwartung und die Person verhält sich genau so, wie wir dies erwartet haben oder die Situation trifft so ein, wie wir sie möchten. Aber um was geht es dann genau? Um mich und meine Erwartungen. In einem ersten Schritt finde ich es schön und wertvoll, wenn ich es schaffe, dass ich meine Erwartungen zu Wünschen umformuliere. Wünsche sind bereits mit viel weniger Druck belastet. „Ich wünsche mir, dass…“dies tönt doch schon viel angenehmer als „Ich erwarte / stelle mir vor, dass…“ Wenn Wünsche erfüllt werden, ist dies wunderbar.

Oft sind Erwartungen auch mit der „Rolle“ des Gegenübers verbunden. Ich erwarte von meinem Chef etwas anderes als von einer Freundin. Von meinem Partner erwarte ich wieder etwas anderes als von meiner Mutter. Spannend, wie wir Erwartungen mit den Rollen verbinden. Einerseits ganz normal, verständlich und auch gut. Es ist aber auch hilfreich, dies einmal zu hinterfragen. Denn wirklich oft, sind wir auch aus diesem Grund von unseren Erwartungen und somit indirekt von diesen Personen enttäuscht. Ich denke „Er sollte dies doch wissen, immerhin ist er mein Freund“ oder „Sie müsste sich doch bei mir melden, denn sie ist meine Freundin. Oder hat sie kein Interesse mehr an unserer Freundschaft?“ Ja, und oft bin ich dann enttäuscht, weil diese Person nicht so reagiert oder handelt, wie ich das möchte. Aber wie soll es mein Gegenüber wissen, wenn ich die Erwartung nicht ausspreche? Deshalb kann ich mir überlegen, ob ich diese Erwartung / Wunsch haben will. Wenn ich mich dafür entscheide, ist es sinnvoll, dies dem Gegenüber zu sagen / zeigen. Denn sonst ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich enttäuscht werde. Es geht mir also nicht darum, gar keine Erwartungen mehr zu haben. Aber vielleicht hilft es ganz oft, wenn unsere Erwartungen nicht zu hoch sind und wir diese dann auch aussprechen.

Oft treffe ich auch eine Annahme, was mein Gegenüber für Erwartungen an mich hat. Doch auch bei diesen lohnt es sich, diese zu hinterfragen. Denn wie oft denken wir: „XY hat sicherlich die Erwartung, dass ich genau diese Arbeit noch heute beende.“ Oder „Die anderen denken sicherlich, wenn ich Sport mache, dann sollte ich aber auch eine andere Figur haben“. Wir machen uns Stress, der im Endeffekt gar nicht nötig ist. Ich möchte wegkommen von dieser Erwartungshaltung. Manchmal gelingt es mir, manchmal überhaupt nicht.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne und entspannte Woche.

Bella Sardegna

Nun sind wir bereits fast seit zwei Wochen zurück aus dem wunderschönen und erholsamen Urlaub in Sardinien. Bereits zum zweiten Mal hat es uns auf die Insel verschlagen und ich kann die Trauminsel absolut weiterempfehlen. Vielleicht überlegst du dir ja auch nach Sardinen zu reisen und dann dienen dir einige Tipps dazu. Falls nicht, geniesse einfach die Fotos, die zumindest dem Geist Erholung schenken :)

Ich „muss“ die Bilder ebenfalls geniessen, denn soeben hat es mir das Meiste von meinem geschriebenen Text wieder gelöscht. Dies ist sehr ärgerlich und es sind solche Momenten, in denen ich zweifle, ob ich nun wirklich nochmals alles schreiben soll. Vor allem hätte es vor einigen Minuten gepasst und nun versuche ich nochmals mit dem gleichen Enthusiasmus einen Reisebericht zu verfassen. Ich hoffe, es gelingt mir.

Anreise / On the road

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um nach Sardinien zu kommen. Viele Familien fahren mit dem eigenen Auto bis nach Italien und benutzen anschliessend die Fähre. Sicher praktisch, weil viel Gepäck mitgenommen werden kann, aber das Ganze hat auch seinen Preis.

Wir sind deshalb beide Male mit Easyjet nach Olbia geflogen. Die Anreise ist kurz und günstig. Von Genf oder Basel ist man in 1h 10 Min. oder 1h 30 Min. in Olbia. Bereits zwei Mal sind wir von Genf aus geflogen und ich finde es immer witzig, dass wir jeweils länger mit dem Zug als mit dem Flugzeug unterwegs sind :)

In Sardinien lohnt es sich ein Auto zu mieten, falls du nicht mit dem eigenen Auto anreist. Die Insel kann mit dem Auto problemlos erkundet werden. Es hat wenig Verkehr und die meisten Strassen sind gut erhalten. Einige Strände sind nur auf Naturstrassen zu erreichen, aber auch diese können problemlos mit einem kleinen Mietauto befahren werden.

Bei unserem ersten Mal waren wir in Cala Liberotto und nun in Arbatax. Beides ist auf der Ostseite der Insel. Es wäre sicherlich auch toll, mal den Süden oder die Westküste zu erkunden. Aber denk daran, dies braucht Zeit. Denn die Insel ist nicht soooo klein wie du vielleicht das Gefühl hast und es gibt auch einige Pässe zu überqueren.

Unterkunft

Wir hatten die Übernachtungen inkl. Frühstück im Hotel Club Saraceno gebucht. Ich würde dieses Hotel wirklich weiterempfehlen. Die Anlage ist sehr gepflegt. Die Zimmer sind einfach, aber schön eingerichtet und verfügen über einen (kleinen) Balkon oder eine Terrasse. Der Essenssaal für Frühstück und Abendessen war sehr gepflegt und geräumig. Zweimal haben wir das Abendessen im Hotel genossen. Dies ist eine tolle Möglichkeit, da du bis um 18.30/19.00 Uhr am selben Abend noch sagen kannst, ob du das Abendessen im Hotel geniessen möchtest. Es gibt immer ein sehr grosses Buffet. Einmal in der Woche gibt es sardische Spezialitäten. Das Abendessen kostet 25 Euro. Darin enthalten sind jegliche Speisen, Getränken und auch eine Flasche Wein.

Auf dem ersten Foto ist der hoteleigene Strand ersichtlich und dies war auch der Ausblick von der Frühstücksterrasse. Beim Hotel gibt es diverse Möglichkeiten für Familien, es hat einen Pool für Erwachsene und einen Kinderpool. Zudem hat es einen Tennisplatz und täglich gibt es Animationsshows und Musik am Abend.

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Was gibt es in Sardinien zu entdecken?

Ich finde, Sardinien hat für alle Personen etwas bereit. Für Familien, für Motorradfahrer, Wanderer, Biker, Naturliebhaber oder auch alle, die „nur“ Strandferien machen möchten. Besonders begeistert hat mich das kristallklare Wasser. Dies ist wirklich wunderschön.

Für uns hat sich der Ausflug zum Golfo di Orosei sehr gelohnt. Da gibt es diverse Badebuchten, die du nur zu Fuss oder mit dem Boot erkunden kannst. Dadurch ist auch das Meer noch klarer und glänzt so richtig Türkis. Entweder mietest du ein Schlauchboot mit Motor und erkundest so die Küste oder du buchst eine geführte Bootstour. Wir haben uns für die geführte Bootstour entschieden. Es gibt diverse Anbieter….am besten Preis und Angebot vergleichen.

Nebst den wunderschönen Buchten vom Golfo di Orosei haben uns folgende Strände begeistert:

Spiaggia del Lido di Orrì und Spiaggia di Cea

Nicht zu vergessen sind Taucherbrille und Schnorchel. Es ist absolut faszinierend in diesem kristallklaren Wasser unterzutauchen. Einige Fische sind zu sehen und wer Lust und Mut hat, würde bei einem „richtigen“ Tauchgang sicherlich noch viel mehr von der Unterwasserwelt profitieren.

Bilder sagen mehr als Worte…deshalb einfach zurücklehnen und geniessen!

Sonnenuntergang Baia di porto frailis


Buchten im Golfo di Orosei

Spiaggia di Cea
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Ich könnte die Bilder stundenlang  betrachten und in Erinnerung schwelgen. Ich habe Sardinien in mein Herz geschlossen und würde die Insel Jedem empfehlen. Vielleicht haben dich die Fotos inspiriert, um deine nächste Reise zu planen oder einfach im Fernweh zu schwelgen.

Von Herzen wünsche ich allen eine wunderbare Woche!

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