Ein paar Worte für dich…

🖤Durch deine Hand spüre ich Liebe. Deine Hand hat bereits so vieles entdeckt. Deine Hand ist klein und doch schon so gross. Deine Hand braucht Sicherheit 🖤

Meine Hand schenkt dir Sicherheit. Meine grosse Hand ist niemals zu klein für deine Hand. Meine Hand lässt deine los, damit du die Welt entdecken kannst. Meine Hand spürt wie deine Hand wächst. Meine Hand gibt dir Liebe 🖤

Sonntag…

Tagwache 6 Uhr. Ich kann mir Schöneres vorstellen. Du, mein kleiner Sonnenschein, bist hellwach. Willst spielen, Büchlein schauen und sagst mir: „Mami uuf“. Mir zieht es immer wieder die Augen zu. Ein Morgenmensch bin ich nicht und war ich noch nie. Ein bisschen kuscheln und im Bett bleiben liegt noch drin. Das ist ein schöner und wertvoller Start in den Tag.

3 Stunden später wirst du müde. Denn eigentlich ist bei dir auch nicht so früh Tagwach. Ich bin langsam erwacht, da der Kaffee wirkt. Doch, was wollen wir noch unternehmen. Ich frage dich, ob du in den Kinderwagen möchtest? „Ja“ antwortest du und rennst schon fast zur Türe. Dies ist meine Motivation wieder einmal die Laufschuhe zu schnüren. Einige Minuten später machen wir uns auf den Weg. Auf den ersten Metern fühle ich mich fit. Dir zieht es langsam die Augen zu. Quasi ein Rollenwechsel zum heutigen Tagesstart. Doch schon nach wenigen Metern, ja Metern und nicht Kilometern, fühle ich mich auch müde. Du schläftst inzwischen.

Ich frage mich, weshalb ich nicht öfters jogge. Weshalb diese Gewohnheit verloren ging? Denn ich weiss, dass mit diese Gewohnheit so gut tut. Seelisch und körperlich. Es bringt nicht sich darüber zu viele Gedanken zu machen, sondern ich will versuchen wieder öfters joggen. Denn ich weiss, dass die Kondition wieder zurückkehren wird. Und ich weiss auch, dass es keine Schande ist einige Meter zu gehen. Es kommt nicht darauf an, wie schnell ich laufe, sondern, dass ich laufe. So war dieser Morgen für uns ganz schön und es tut gut, so in den Tag zu starten.

Time flies…

…und wie! Bereits mehr als die Hälfte des Jahres 2019 ist Geschichte und es dauert nur noch 140 Tage bis Weihnachten. Unglaublich aber wahr.

Die letzten Monate vergingen wie im Flug. Und weil ich gerade nicht so Zeit und Lust zum bloggen hatte, möchte ich nun kurz auf den Monat Juli zurückblicken und mit euch meine Erlebnisse / Highlights teilen.

Wie es im Sommer so üblich ist, haben wir oft gegrillt und die Sommerabende draussen genossen. Teilweise war die Hitze am Tag draussen fast nicht auszuhalten. Ich war froh, dass ich mich ab&zu im Schwimmbad abkühlen konnte. Und so komme ich auch bereits zum ersten Highlight.

Bade-Highlight

Das Bade-Highlight war ein spontaner Sonntagsausflug an den Bielersee. Am späteren Sonntagmorgen machten wir uns auf den Weg nach Erlach. Wir wollten endlich mal einen Tag bzw. einen halben Tag am See verbringen. Der Platz rund um den Camping Erlach ist absolut empfehlenswert, besonders für Familien. Es hat genügend Schattenplätze, einen grossen Spielplatz, ein Restaurant und der See lädt zum sändelen und bädelen ein. Der Seeeinstieg ist flach und das Wasser war an diesem Tag wunderbar klar. Wir haben diese kurze Familienauszeit sehr genossen.

Feierabend-Highlight

Einen wunderschönen Feierabend genoss ich mit meiner Freundin auf der Sky Terrace vom Schweizerhof. Gute Gespräche, feine Drinks bzw. Kaffee hoch über den Dächern von Bern. Die Preise sind zwar auch entsprechend hoch, aber so für einen speziellen Feierabend gönnten wir uns dies. Es war für mich ein sehr schöner Abend, der viel zu schnell verging.

Reise-Highlight

Ganz zum Schluss des Monats Juli verbrachten wir ein Wochenende mit meiner Family (meine Eltern, mein Bruder und seine Freundin) in der Zentralschweiz. Am Vor- und frühen Nachmittag war das Wetter noch wunderschön und wir genossen eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee.

Auch wenn es auf Rückfahrt regnete, störte uns dies nicht. Denn das Schiff „Diamant“ ist topmodern und auch im Innenbereich top ausgestattet. Am Abend  genossen wir ein Nachtessen im Restaurant Schlüssel in Ennetbürgen. Obwohl es für uns als Eltern das erste Mal eher stressig als ruhig war. Unser Junior hielt uns auf Trab und wollte, trotz des Regens, am liebsten draussen sein. Na ja, dies gehöet wohl einfach zum Eltern sein :-) Wir wissen ja, es ist alles eine Phase…die Frage ist nur immer, wie lange sie wohl dauert. Danach gab es einen Schlummertrunk und eine Jokerrunde. Ebenfalls mit dem Junior, da dieser nicht schlafen wollte.

Am Sonntag stand Minigolf auf dem Programm. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Spontan organisierte mein Mann einen Auslug zum Indoor-Minigolf in Ruswil und dies war ein gelungener Abschluss von diesem tollen Weekend.

Selfcare-Highlights

Es ist so wichtig, dass wir uns immer wieder Zeit nehmen um abzuschalten und das zu tun, was wir am liebsten tun. Erholung fand ich im Juli bei einer Netflix-Serie und einem Buch. Die Netflix-Serie „What if“ hat mich vor allem zu Beginn gepackt und ich habe dann alle Staffeln angeschaut. Das Buch „Ein Sommergarten in Manhattan“ habe ich regelrecht verschlungen und ich konnte es nicht lassen und habe mir bereits das nächste Buch von Sarah Morghan bestellt.

Ich wünsche dir einen schönen Abend und vielleicht hinterlässt du einen Kommentar und sagst mir, ob dir solche Highlights gefallen oder über was ich als nächstes auf dem Blog schreiben soll.

Moni

Es ist nicht immer so wie es scheint…

…solche Momente kennst du sicherlich auch, oder? Du sagst es geht dir gut, dabei stimmt es nicht. Du lächelst, aber innerlich weinst du. Du gibst anderen Kraft, dabei würdest du jemanden brauchen, der dir Kraft schenkt. Ich glaube, wir alle kennen diese Momente.

Bei mir sind es vor allem die Stunden, in denen mich heftigstes Kopfweh plagt. Kopfschmerzen, die leider immer wieder zu einer Migräne ausarten. Letzten Freitag hatte ich wieder einen solchen Migräneanfall und irgendwie will ich noch einige Worte dazu loswerden.

Ich freute mich schon ganz lange darauf, dass ich mit meiner Freundin ein Openairkonzert besuchen kann. Denn solche Auszeiten sind als Mami wirklich rarer. Gleichzeitig war an diesem Tag auch mein letzter Arbeitstag vor unserer Ferienwoche. Und der letzte Arbeitstag war stressig und ich schaffte es nicht, alles zu erledigen. Zudem war es komisches Wetter. Durch diese Kombination hatte ich bereits am Mittag Kopfschmerzen. Und es ist genau die Kombination, welche bei mir oft Migräne auslöst. Vorfreude und Stress. Irgendwie zuviel für meinen Kopf.

Ich nahm, wie so oft, ein starkes Schmerzmittel und hoffte auf Besserung. Zuhause zog ich mich um und versuchte positiv zu denken, dass die Kopfschmerzen hoffentlich bald abklingen werden. Am Openair angekommen ass ich zuerst mal was. Denn manchmal hilft Essen. Doch die Kopfschmerzen wurden nicht besser. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Gute Miene zum bösen Spiel. Als die ersten Töne vom Konzert ertönten, und vor allem der Bass, konnte ich nicht mehr. Mir wurde immer schlechter und ich war froh, dass die Toiletten nicht allzu weit entfernt waren. Details erspare ich dir.

Innerlich kämpfte ich schon seit Stunden. Denn eigentlich weiss ich, dass in solchen Momenten nur Schlaf hilft. Ich wollte doch jetzt nicht schlafen, sondern tanzen. Einmal mehr, vermieste mir die Migräne wieder einen schönen Moment. Denn wie ich geschrieben habe, Vorfreude und Stress sind eine schlechte Kombination. Oft ist es auch die Angst im Hinterkopf. Die Angst vor der Migräne. Vielleicht ahnst du es? Ferien, Auszeiten für mich, Polterabend, Hochzeit…immer wieder hat mir die Migräne wunderschöne Momente zerstört.

Manchmal hadere ich. Ich finde es unfair, frage mich wieso, zweifle an mir. Doch, es bringt nichts. Wir alle haben unseren Rucksack mit Sorgen, Nöten und Ängsten zu tragen. Deshalb tat es mir auch gut, dass ich an diesem Abend eine junge Frau getroffen habe, die dieses Leiden kennt und verstanden hat, dass ich nach dem Toilettengang möglich rasch nach Hause wollte.

Auch wenn viele Menschen diese Schmerzen nicht nachvollziehen können, danke ich denen, die mir Verständnis und Trost in diesen Augenblicken schenken.

Moni

Du bist…

perfekt, du bist es wert. Brich deiner Mutter nicht das Herz. Wir wurden so gemacht, du bist das grösste Geschenk!

Gar nicht so einfach diese Wort für sich selbst anzunehmen. Mir geht es jedenfalls so. Doch die Worte vom Songtext von Stefanie Heinzmann (Song: Mother’s Heart) sind fast dauerpräsent in meinem Ohren. Hier kannst du ihn hören: Mother‘s Heart

Ich hörte dieses Lied oft im Radio, aber auf den Songtext habe ich mich lange nicht geachtet. Doch seit dieser einen Autofahrt gehen mir die Worte nicht mehr aus dem Sinn. Es lohnt sich das ganze Lied zu hören und die Message dieses Songs finde ich so wichtig und sie berührt mich sehr. Ganz ehrlich: Teilweise kommen mir die Tränen, wenn ich dieses Lied höre.

Wir allen schauen uns doch immer wieder im Spiegel an und fragen uns, sind wir schön? Sind wir perfekt genug? Sollte ich nicht weniger Kurven haben? Oder: Weshalb bin ich so dünn, ich hätte gerne mehr Kurven? Ist meine Nase zu gross oder sind meine Beine zu kurz? Ganz oft sehen wir die Makel an uns und beginnen den Tag nicht mit den oben genannten Worten. Ich wage es zu behaupten, dass die wenigsten Personen in den Spiegel schauen und sagen: Ich bin schön und ich genüge so wie ich bin. Schon als Kinder werden wir verglichen. Später vergleichen wir uns mit den Schulkameraden. Gewisse Schönheitsideale werden uns immer wieder in den Medien präsentiert und wir lassen uns davon verunsichern.

Besonders in der Pubertät, aber auch noch Jahre danach fand ich es sehr herausfordernd mich so zu akzeptieren wie ich bin. Und noch heute ist es teilweise ein Kampf. Oft überwiegen die schlechten Gedanken / Worten zu meinem Aussehen und meiner Persönlichkeit. Früher verdarb es mir teilweise einen gesamten Tag oder sogar Wochen. Ich habe mich damit verletzt und sicherlich teilweise auch meine Eltern und/oder weitere Personen.

Sind wir doch ehrlich: Jede/r ist schön auf ihre/seine Art. Würden wir alle gleich aussehen, wäre dies doch langweilig. Aber dennoch kämpfen wir gegen unsere individuelle Schönheit. Eines habe ich in all diesen Jahren gelernt: Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, mich so akzeptiere wie ich bin, dann wirke ich auch automatisch positiver und diese Ausstrahlung schenkt Schönheit…von innen wie aussen.

In diesem Sinn wünsche ich dir ganz ein schönes Wochenende. Und hey: Sei nicht so hart mit dir! Denn du bist perfekt so wie du bist und du bist ein Geschenk.

 

Zuhause ist nicht nur ein Ort…

…zu Hause ist ein ganz besonderes Gefühl.

Kannst du dich mit disesen Worten auch identifizieren? Mir sprechen sie aus dem Herzen. Was bedeutet zu Hause für dich? Für mich heisst es, dass es ein Ort ist, an dem ich mich wohlfühle, mich entspannen und loslassen kann. Klar, gehört zu einem Zuhause auch der leidige Alltag mit putzen, waschen und vielem mehr. Aber dennoch ist es so viel wert, wenn wir ein schönes Daheim haben.

Ich bin aber nicht nur bei mir zu Hause, sondern auch im Haus von meinen Eltern. Da wo ich aufgewachsen bin. Jedes Mal, wenn ich wieder dort bin, ist es ein Gefühl des nach hause kommen. Da habe ich so viel erlebt. Ich denke zurück an die Sonntage an denen ich am liebsten nur in meinem Zimmer war und die Hitparade von Srf3 gehört habe. Oder als wir im Sommer im Garten das Zelt aufgestellt und draussen übernachtet haben. Schwelgst du auch gern in solchen Erinnerungen?

Hoffentlich kann unser Sohn auch ein solches zu Hause erleben. Denn dies ist so viel mehr als nur ein Ort, ein Haus oder eine Wohnung. Es ist das Gefühl und des (Vor-)lebens von Liebe, Respekt, Dankbarkeit und Toleranz.

Mit diesen Worten wünsche ich dir einen guten Start ins Wochenende.

Moni

Ich schreibe, weil…

…es mir gefällt und gut tut. Schon oft habe ich mir überlegt, ob ich den Blog weiterführen soll, ob ich mich auf ein/e Richtung/Thema beschränken soll oder ich habe mich grundsätzlich gefragt, weshalb ich hier überhaupt schreibe.

Die Gedanken und Gefühle preiszugeben ist nicht immer leicht. Es ist eine Art Seelenstreaptase. Und erst noch im Internet. Genau deshalb gebe ich nicht alles preis. Aber dennoch ist es mir wichtig, dass ich nicht nur Werbeartikel schreibe, sondern dieser Blog eben „mein Blog“ ist. Mein ganz persönlicher. Deshalb ist er kunterbunt und absolut nicht perfekt. Muss er aber auch nicht sein. Zum Glück habe ich diesen Anspruch nicht.

Heute ist mir wieder einmal bewusst geworden, dass Schreiben wichtig für mich ist. Genauer gesagt, Lesen und Schreiben begleiten mich schon ganz lange. Lesen und Schreiben tun mir gut. Ich habe schon in meiner Jugend Tagebücher geschrieben, hatte Brieffreundinnen und auch in traurigen Momente zog ich mich in mein Zimmer zurück und liess meinen Gedanken freien Lauf.

Das Lesen war manchmal eine Flucht in eine andere Welt, das Schreiben half mir meine Gefühle in Worte zu fassen. Ganz oft habe ich auch Gedichte geschrieben. Besonders als ich mit sogenannten Schicksalsschlägen zu kämpfen hatte, schrieb ich Gedichte. Ich habe sie aufbewahrt und es sind wahre Schätze für mich.

Was hilft dir in traurigen Situationen oder wie kannst du deine Gefühle in Worte fassen? Ich finde es wichtig, dass wir wissen, was uns gut tut. Denn wenn wir das machen, was uns gut tut, dann sind wir zufriedener mit uns selbst und auch der Umgang mit unseren Mitmenschen ist anders.

Und irgendwie passend zu diesen Gedanken, habe ich gestern einen Podcast entdeckt. Er heisst „Behind“ und ist von Diana Werthmüller. Bis jetzt gibt es drei Folgen und diese können auf Spotify gehört werden. Es geht um die Themen „Trauer“, „Achtsamkeit“ und „Helden im Alltag“. Heute höre ich Podcasts, früher waren es Kassetten. Und auch dies tut mir gut.

Irgendwie ist dieser Artikel ein bisschen chaotisch und ich frage mich, ob „meine Botschaft“ angekommen ist. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich wünsche dir, dass du immer wieder Dinge tun kannst, die dir gut tun. Es ist völlig normal, dass dein Mann, deine Freundin, deine Nachbarin, nicht die selben Dinge tun, um sich zu erholen oder ihre Gefühle auszudrücken. Aber wenn wir uns öffen und einander Verständnis entgegenbringen, dann ist dir und mir geholfen.

In diesem Sinne: Gute Nacht!

Ps: Das Bild ist von Mailand…ich erinnere mich so gerne an dieses Wochenende.