Es braucht so wenig…

…um manchmal Kraft zu tanken. Die Natur gibt mir immer wieder Kraft. Schon lange habe ich mir überlegt, zu was ich für einen Blogbeitrag schreiben könnte. Irgendwie kamen mir keine schlauen oder interessanten Gedanken. Nun werde ich auch nicht viele Worte schreiben, aber es ist wie so oft: Wenn ich draussen war, geht es mir gut. Im Moment motzen so viele über das Wetter. Ja, ich bin auch nicht begeistert davon. Und ja, ich wollte mich auch davon abhalten, nach draussen zu gehen. Und doch habe ich soeben meinen inneren Schweinehund überwunden und wieder einmal gemerkt, wie gut ein Spaziergang in der Natur tut.


Einmal mehr habe ich auch gemerkt, dass es so darauf ankommt, wo mein Fokus ist. Ist der Fokus nun beim schlechten Wetter oder kann ich über die schöne Landschaft staunen, die sich auch so wunderbar präsentiert? Halte ich mich von ein klein bisschen Wind ab nach draussen zu gehen oder geniesse ich es, wenn ich nach dem Spaziergang mit den kalten Wangen im Warmen sitzen kann? Ein Beispiel wie es oft im Leben ist: Überlege dir, ob du den Fokus auf das Negative oder Positive legen willst. Manchmal eine sehr grosse Herausforderung, gerade auch im Alltag, aber es lohnt sich diese anzunehmen.

In diesem Sinne geniesse ich die Nachwirkung des Spaziergangs und fühle mich nun definitiv zufriedener als vorher. Die Einfachheit und die Unberührtheit sowie die Stille der Natur geben mir immer wieder Kraft und Motivation. Vor allem auch Dankbarkeit für all die kleinen Dinge, die doch so gross und wunderbar sind.

Mit diesen Worten wünsche ich dir eine zufriedene Woche und hoffe, du findest immer wieder den Blick für die schönen Dinge im Alltag und in der Natur.

Landleben…

Das verlängerte Osterwochenende ist bereits wieder Geschichte. Ich habe die freien Tage sehr genossen und bin ein bisschen wehmütig, dass erst Ende Mai wieder ein verlängertes Weekend in Sicht ist. Doch schaue ich das Ganze positiv an, vergeht die Zeit ja schnell und ich kann mich bereits heute auf das längere Weekend Ende Mai freuen.

Ostern war eine Mischung aus Zeit für mich und Besuchen. Besuche bei der Familie, bei Freunden und bei meinem Gottimeitli. Ich hatte aber auch Zeit zu schlafen, endlich Fifty-Shades-of-Grey (ja, den ersten Film) zu schauen und einmal war ich sogar eine Runde joggen.

Das Wetter war leider nicht soooo schön. Doch die Wochen zuvor wurden wir ja mit ganz tollem Frühlingswetter belohnt. Da habe ich einige Fotos gemacht, dich ich hier gerne zeige. Ich finde es so traumhaft schön, wenn im Frühling alles blüht und spriesst. Es ist ein neues Erwachen der Natur und stellt mich immer wieder auf. Diese schönen Bilder sind direkt vor der Haustüre entstanden.


Seit einigen Jahren wohne ich auf dem Land. Wirklich auf dem Land. Ein kleines, schmuckes Dörfchen, dass mittlerweile mein Herz erobert hat. Ich bin nicht auf dem Land aufgewachsen, sondern in einem Schweizer 0815-Dorf mit (damals) ca. 4’000 Einwohnern. Daraufhin wohnte ich in verschiedenen Dörfern/Städten und bevor es mich aufs Land zog, war ich Einwohnerin unserer schönen Hauptstadt. Kannst du dir einen solchen Wechsel vorstellen? Von der Stadt aufs Land? Ich wusste nicht, ob mir das Landleben gefällt. Doch weshalb nicht ausprobieren? Probieren geht schliesslich über Studieren. Zum Glück wohne ich aber immer noch am gleichen Ort!
Wie überall gibt es Vor- und Nachteile. In manchen Situationen wünschte ich mir nicht so ländlich zu wohnen. In anderen Momenten bin ich so glücklich, dass ich mir nichts anderes vorstellen kann. Aber sind wir ehrlich, solche Momente kennen wir doch alle, egal wo wir wohnen.

Ich hatte das Glück in einem Elternhaus mit Garten aufwachsen zu können. Meine Eltern pflegen ihren Garten mit Leidenschaft, so wie es nun auch die Mutter meines Freundes macht. Ich schätze es sehr, dass wir immer wieder von den feinen Lebensmitteln vom Garten profitieren können. Ich hoffe, dass mich diese Leidenschaft auch mal noch begeistern wird. Bis heute ist es leider noch nicht der Fall. Frischer Salat, Karotten, Zwiebeln direkt aus dem Garten und Eier von den „eigenen“ Hühnern. Dies schätze ich immer mehr. In den letzten Jahren sank mein Bewusstsein, dass „es Rüebli uusem Garte“ so anders schmeckt als diese von den Grossverteilern. Mir ist es wichtig, dass ich dieses Bewusstsein nicht verliere und ich finde es auch schade, wenn zum Teil die Kinder nicht mehr wissen, woher die Milch kommt oder einfach sagen: „Na klar, aus dem Migros“.

Passend zu diesem Thema habe ich ein Buch gelesen bzw. einen Teil davon. Alle Themen habe ich mir noch nicht zu Gemüte geführt.

Niklas Kämpargard hat das Buch „Raus aufs Land“ geschrieben. Es geht genau um das Thema, dass wir in der heutigen Gesellschaft öfters wieder zurück zum Bewährten wollen, dass es uns interessiert, woher die Nahrung kommt und wie wir uns selbst versorgen können. Es gibt ganz verschiedene Tipps im Buch, wie zum Beispiel Konfitüre selber hergestellt werden kann, welche Kräuter für was verwendet werden können usw. Es gibt auch Tipps eher für Bauern oder Leute, die wirklich auch die Möglichkeiten auf dem Land haben. Zum Beispiel wie baue ich einen Hühnerstall oder Fakten zur Haltung von Nutztieren. Das Buch ist ein Sachbuch, sehr umfassend mit mehr als 200 Seiten und auch entsprechend schwer. Es ist gebunden und deshalb eher ein alltäglicher Ratgeber als eine Strandlektüre.

Raus aufs Land von Niklas Kaempargard

Ich wünsche dir eine gute Woche und nächste Woche gibt es dann einen Beitrag von einem Kurztrip. Quasi vom Land in die Stadt. In welche Stadt ich reisen werde, erfährst du hier in Kürze.

Herzliche Grüsse, img_9266-7

Das Rezensionsexemplar des Buches „Raus aufs Land“ wurde mir kostenlos vom  zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich hiermit bei der Verlagsgruppe Random House GmbH herzlich dafür.

Phasen…

…durchlebe ich immer wieder. Du auch? Sie sind ständige Begleiter in meinem Leben. Im Moment sind es vor allem zwei Phasen. Die Kreative und die Sportliche. Diese Phasen gefallen mir. Die Launische, die Zickige, die Unzufriedene, die Selbstzweifelnde eher weniger. Und doch gehören all diese Phasen zum Leben. Da ich mich momentan in der sportlichen und kreativen Phase befinde, führe ich doch gerne mal einen Dialog mit den Beiden.

Hallo sportliche Phase. Schön, dass du da bist. Dich mag ich. Soll ich mehr über dich schreiben? Ja, mache ich doch gerne. Du bist der gute Ausgleich für mich. Diesen Winter habe ich dich nicht vernachlässigt. Ich habe mich nicht von dir getrennt, auch wenn die Temperaturen eisig waren. Auch bei Schnee und Kälte haben wir so manchen Kilometer zusammen bewältigt. Wenn wir Zeit zusammen verbringen, merke ich immer wieder, wie gut du mir und meiner Seele tust. Du motivierst mich, verbesserst meine Kondition, bringst mir gute Laune. Viele Leute mögen dich nicht. Ich sage immer: Entweder man liebt dich oder hasst dich. Es gibt nur wenige, die dich nur ein bisschen mögen. Mit dir kann ich die Natur geniessen. Du lässt meinen Gedanken freien Lauf. Mit dir komme ich an meine Grenzen und ich sehe und spüre meine Fortschritte. Joggen, dich mag ich.


Hey hallo kreative Phase. Ja, auch dich mag ich. Ich weiss, du willst nicht zu kurz kommen. Dich vernachlässige ich ganz schön oft. Wirklich? Ist bloggen nicht auch eine Art von Kreativität? In den Phasen, in der wir mehr Zeit miteinander verbringen, frage ich mich, weshalb du oft zu kurz kommst. Denn ich bin gerne kreativ. Ich finde es wunderschön, wie unterschiedlich Zeit mit dir verbracht werden kann. Die einen mögen nähen, die andern basteln, andere backen gerne, die einen dichten oder andere malen. Früher habe ich oft Gedichte geschrieben. Jetzt hin und wieder. Die kreativen Phasen kann ich nicht planen. Gell, du kommst einfach, wenn du Lust dazu hast. Meist spätabends oder gar beim Einschlafen habe ich viele Gedanken, die ich mir dann oft noch auf dem Smartphone notiere. Ich möchte dich wieder so erleben wie früher. Auch mal ohne Internet, ohne die sozialen Medien. Dass ich malen kann und es nicht darauf ankommt, was und wie ich male. Sondern ich male, weil es mir gut tut. Oder ich schreibe einfach, ohne, dass ich die Sätze zehn Mal lesen muss, ob sie sprachlich korrekt verfasst sind.

Hey ihr Phasen, wisst ihr was? Manchmal könnt ihr mich auch ganz schön unter Druck setzen. Beim Sport habe ich das Gefühl, dass ich bei einem Lauf immer bessere Zeiten erreichen muss. Wenn dem nicht so jetzt, bin ich nicht wirklich zufrieden. Ich denke auch, dass wenn ich zwei bis drei Mal pro Woche joggen gehe, dann sollte ich doch noch fitter sein als ich mich vielleicht fühle. 

Gedanken, die auch zu dieser Phase gehören. Und ja, bei der Kreativität kann dies auch der Fall sein. Dann habe ich das Gefühl, dass es bei meinem Blog nur zählt, wie viele Besucher/innen meinen Artikel gelesen habe. Oder, dass Schreiben nicht genug kreativ ist und ich doch besser mit Nähen beginnen würde. Denn dann könnten meine Mitmenschen meine Werke bestaunen. Ahhhh ja, genau. Dann geht es mir nämlich nicht mehr um Kreativität, sondern um Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit, dass Andere meine sportlichen Leistungen oder dann mein selbst genähtes T-Shirt bestaunen (nein, dies wird wohl nie der Fall sein ;-). Aber nein, es soll nicht um Aufmerksamkeit gehen. Ich will mich viel mehr meine Begabungen ausleben und mich darüber freuen, wie meine Mitmenschen in anderen Bereichen kreativ sind.

In diesem Sinne wünsche ich dir viele sportliche und kreative Momente, bei denen du dich glücklich fühlst. Vielleicht bist du jetzt auch in einer Phase des Gedankenstrudels, der Traurigkeit oder der Trägheit. Lass auch diese Phasen zu und freu dich wieder auf die Phasen, welche dich aufheitern werden.


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30, na und?

Wirklich 30? Manchmal kann ich es gar nicht glauben. Es ist schon eine spezielle Zahl, die ich nun an meinem Rücken habe. Bereits im Vorfeld habe ich mir einige Gedanken dazu gemacht. Bei einigen Dingen sagte ich in den letzten Monaten: „Dies will ich noch gemacht haben vor 30.“ Doch weshalb eigentlich? Es ist die Zahl Kopf im Kopf, dass ich mich nicht mehr zu der Jugend zähle, aber auch noch nicht zu den älteren Personen. Das innere Gefühl, dass ich mich zwischen Arbeit und Karriere entscheiden muss. Das Gefühl, ich sollte alles im Griff haben. Das Gefühl, dass ich doch endlich wissen muss, wann ich mehr Schlaf brauche oder weniger Schokolade essen sollte. Es sind vor allem MEINE  Gedanken, von denen ich mich beeinflusse und die mir sagten, die 30 ist speziell.

Doch wann hört die Jugend auf und wann fühlen wir uns alt? Ich glaube, dies kann und will ich nicht einfach mit einer Zahl definieren. Es ist immer Ansichtssache wer nun jung oder alt ist. Zudem definiert sich dies ja nicht nur an der Zahl. Deshalb sage ich mir…30, na und?

Ich bin dankbar, dass ich 30 bin und für das was ich bisher alles erlebt habe. Es gibt bei mir, wie in jedem Leben, glückliche, traurige, nachdenkliche, lustige, doofe und vor allem immer wieder einmalige Tage. Vor zehn Jahren hätte ich wohl nicht gedacht, dass ich dies alles erleben werde. Doch dies ist wohl bei fast allen bei uns der Fall. Wir können die Zukunft nicht vorhersehen und dies ist auch gut so.

Also lieber feiern als Trübsal blasen. Deshalb lud ich vor einer Woche zu meinem Geburtstagsfest ein. Ich feierte meinen 30. Geburtstag vor, welcher am Montag war. Mit Familie und Freunden liess ich es mir gut gehen. Es gab feine Spaghetti, ein mindestens so köstliches Dessertbuffet und ein Geburtstagsquiz über mich. Für mich war es schön, den Tag mit all diesen lieben Personen zu verbringen und die Zeit mit ihnen zu geniessen. Es ist ein Geschenk, so eine tolle Familie und Freunde um mich zu haben. Auch materiell wurde ich reich von ihnen beschenkt und dafür möchte ich mich ebenfalls nochmals bedanken! MERCI!!!

Am Montag, an meinem Geburtstag, ging ich ganz normal zur Arbeit. Mein Büro war an diesem Tag nicht im normalen Zustand. Nein, es war wunderschön und kreativ von meinen Arbeitskolleginnen dekoriert. Die tollen Ballone zieren mein Büro immer noch und sie bereiten mir grosse Freude.

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Dieses Bild gefällt mir sehr. Ich halte die 30 und damit alles was ich bis heute erlebt habe, fest in meinen Händen. Ich will dies nicht loslassen, sondern fest in meinem Herzen bewahren. Denn all diese Momente machen mich zu dieser Person, die ich heute bin. Zudem blicke ich hoch, doch ein bisschen ungläubig, dass ich nun 30 bin und vor allem gespannt, was mich in den nächsten Jahren alles erwarten wird.

Ich wünsche euch allen einen erholsamen Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche.

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Winterwonderland…

Wenn es draussen so richtig kalt und neblig ist wie heute, dann braucht es umso mehr, um den inneren Schweinehund zu überwinden und nach draussen zu gehen. Wenn ich etwas abgemacht habe, sei es zum joggen oder sonst was, ist es kein Problem. Doch an einem Sonntag, wenn es drinnen warm ist und ich mich so richtig schön eingekuschelt habe, braucht es so viel Überwindung, dass ich mich aufraffen kann.

Doch heute als ich mein Buch mit 450 Seiten fertig gelesen hatte, kam der Drang – oder war es das schlechte Gewissen? – mich ein bisschen zu bewegen und frische Luft zu schnappen.

Ich habe es tatsächlich geschafft mich zu überwinden, warme Kleider anzuziehen und dann ab in den Schnee. Im Moment ist es eisig kalt, aber die wunderschöne Natur ist trotzdem herrlich anzusehen, auch wenn die Sonne nicht scheint und das Gesicht von der Kälte brennt. Vor allem ist es herrlich, wenn dies direkt vor der Haustüre ist.

Hier noch drei Winterbilder und in diesem Sinne wünsche ich einen warmen und gemütlichen Abend.

Was ich dir für das Jahr 2017…

W…eitblick

Ü…berglücklich sein

N…egative Gedanken loslassen

S…elbstbewusstsein

C…harakter

H…erzlichkeit

E…hrlichkeit

All dies wünsche ich dir und auch mir selbst von ganzem Herzen. Gerne schreibe ich noch einige weitere Gedanken dazu.

Weitblick

Ich wünsche dir Weitblick. Weitblick im Alltag, wenn die Alltagssorgen so schlimm erscheinen. Weitblick, dass vielleicht / hoffentlich morgen schon alles besser sein wird. Und falls nicht, denn es gibt ja wirklich immer sehr herausfordernde Zeiten im Leben, dann wünsche ich dir den Weitblick, dass auch solche Situationen Sinn ergeben. Wir können es manchmal nicht begreifen oder erklären. Aber dann wünsche ich uns allen, dass wir den Weitblick haben dies zu akzeptieren. Ich wünsche dir Weitblick für unsere Zukunft. Dass wir den Moment geniessen, uns aber auch überlegen, wie unsere Zukunft aussieht, wie wir diese gestalten möchten und was wir für nächste Generationen tun können.

Überglücklich sein

Ich hoffe du kennst diese Momente auch, in denen du sagst: „Alles ist gut, ich fühle mich so richtig happy.“ Ich wünsche dir und mir möglichst viele solche Momente. Momente bei denen wir die Welt um uns vergessen und das tiefe Glücksgefühl geniessen. Wir können dieses Gefühl ganz unterschiedlich erleben. Unterschiedlich oft, in unterschiedlichen Situationen, unterschiedlich intensiv. Wenn ich die Augen schliesse und an solche Momente denke, erhalte ich auch das Gefühl der tiefen Dankbarkeit. Und dies ist doch wunderschön!

Negative Gedanken loslassen

Schon mehrmals habe ich über meine negativen Gedanken geschrieben. Immer wieder belasten mich negative Gedanken oder Ängste. Darüber sprechen tue ich nicht immer. Manchmal denke ich, dass es ja nichts bringt noch darüber zu reden und doch tut es manchmal gut. Schreiben hilft mir vor allem. Sei es hier auf dem Blog oder intime Gedanken schreibe ich einfach für mich auf. Sei es auf den Notizen im Smartphone, einfach in einem Word-Dokument auf dem Laptop oder ganz simpel auf einem Blatt Papier.

Ich wünsche mir selbst und dir, falls du dies hast, dass wir unsere negativen Gedanken und Ängste immer wieder loslassen können. Zu oft habe ich mir schon das Schlimmste ausgemalt und das Erlebte war dann nicht halb so schlimm oder sogar schön. Negative Gedanken über mich oder über andere können so viel kaputt machen. Und dies ist weder für uns und unser Umfeld gesund. Also lassen wir doch die negativen Gedanken sein und gehen direkt weiter zum Selbstbewusstsein :)

Selbstbewusstsein

Was ist Selbstbewusstsein überhaupt? Viele spannende Bezeichnungen und Artikel sind dazu auffindbar. Für mich zeigt jemand Selbstbewusstsein, wenn die Person weiss was sie will und auch dazu stehen kann. Auch wenn die Mitmenschen vielleicht etwas daran komisch finden oder die Kleidung, die Handlung etc. nicht verstehen können. Doch wenn jemand sein Ding wirklich durchzieht und stolz darauf ist, dann finde ich, dass diese Person sehr selbstbewusst ist. Ich wünsche mir auch immer wieder genügend Selbstbewusstsein. Mir geht es wohl wie anderen auch. An manchen Tagen fühle ich mich selbstbewusst, an anderen gar nicht. Es ist ja auch gut, wenn ich nicht nur ganz selbstbewusst durch die Welt stolziere, sondern mich auch hinterfrage. Dennoch wünsche ich mir und dir ein gesundes Selbstbewusstsein, so dass wir sagen können: Ich bin so, wie ich bin und es ist gut so.

Charakter

Menschen, die Charakter haben, haben Profil. Ich kann eine Person beschreiben, weiss welchen Charakter sie hat. Den Charakter lernen wir ja oft bereits bei Kleinkindern kennen. Der Charakter ist ein Wesenszug eines Menschen. Einen starken oder bewundernswerten Charakter zu haben, bedeutet für mich, dass jemand weiss was er/sie will und zu dem auch stehen kann. Ein Mensch mit Charakter vertritt auch die Wünsche, die ich hier schreibe. Wer möchte nicht selbstbewusst, herzlich, ehrlich, positiv eingestellt, überglücklich und weitsichtig sein? Der Charakter eines Menschen zeigt auch wie er sich den Mitmenschen und sich selber begegnet. Werte und Eigenschaften können den Charakter eines Menschen ebenfalls sehr prägen.

Herzlichkeit

Herzlichkeit, die von Herzen kommt. Gibt es denn überhaupt andere? Ich weiss es nicht, ob ich dies auch Herzlichkeit nennen kann. Doch es zeigt sich, früher oder später, ob jemand herzlich ist oder ob es gespielte Freude, Mitleid oder was auch immer. Ich wünsche uns, dass wir immer wieder herzlich begegnen. Und zwar von ganzem Herzen und ehrlich herzlich. Dass wir einander herzlich begegnen, uns Komplimente machen, anstatt neidisch zu sein, etwas mit Freude für die Mitmenschen tun usw.

Ehrlichkeit

Ehrlichkeit ist ein sehr wichtiges Gut. Ich finde Ehrlichkeit sehr wertvoll. Lügen tut man nicht. Worte aus der Kindheit und wie wahr diese doch sind. Ehrlichkeit kann aber auch sehr verletzend sein. Wie bei vielen Dingen / Worten kommt es darauf an, wie man etwas sagt. Oftmals ist es wichtiger wie etwas an- oder ausgesprochen wird, als was. Ich wünsche mir immer wieder Ehrlichkeit. Das zu sagen was ich will, was ich fühle und was ich möchte. In einem anständigen Ton und so, dass es mein Gegenüber versteht. Das ist nicht immer einfach und deshalb habe ich in all den Jahren auch gelernt immer wieder zu fragen, wie mein Gegenüber das nun verstanden hat.

Mit diesen Gedanken wünsche ich dir einen guten, leichten Start ins neue Jahr!

Bild via Mademyday

 

Facts about me…

10 unterhaltsame, vielleicht auch komische Fakten über mich…

…die wahrscheinlich nicht einmal alle meine Freunde kennen. Los geht’s :)

1.) Ich kaufe mir immer wieder neue Lippenstifte / Lipgloss, auch wenn ich sehr selten benutze. Bei anderen Frauen finde ich die gepflegten Lippen, die mit Lippenstift verschönert werden, wunderschön. Das Gesicht wird viel besser zur Geltung gebracht. Aber ich schaffe es nicht, konsequent Lippenstift zu benutzen. Es nervt mich, wenn mein Glas beim Trinken voll Lippenstift ist, wenn ich beim Essen nicht weiss, ob der Lippenstift verschmiert oder ich unsicher bin, ob alles gut hält. Aus diesem Grund habe ich immer ganz viele Lippenstifte bzw. viele Lipgloss bei mir, aber nicht auf meinen Lippen.

2.) Die Zeitung lese ich immer von hinten. Also ich beginne bei der letzten Seite. Dies habe ich von meinem Mami, sie macht dies auch so. Und was mich am meisten interessiert bei der Zeitung sind die Todesanzeigen. Es kann ja immer sein, dass jemand stirbt, den ich zwar gekannt habe, aber nicht so gut, dass ich vom Tod vernehme. Und auch sonst, es ist so persönlich, zum Teil auch schön und persönlich gestaltet, dass mich dies immer wieder sehr berührt.

3.) Mich am Hals zu berühren geht gar nicht bzw. nur mit viel Überwindung. Ich weiss nicht, seit wann und weshalb ich dies habe. Aber ich mag es gar nicht, wenn ich am Hals berührt werde. Es ist mir wirklich ein Rätsel wieso. Früher war ich kitzlig, vielleicht hat es damit zu tun oder ich habe Angst, dass ich erwürgt werde oder was auch immer. Kurz: Ich mag es einfach nicht.

4.) Ich bin am Freitag, der 13. bei Vollmond geboren.

5.) Meine Muttermale (Leberflecken) waren zu faul um sich zu verteilen und haben sich alle auf dem Oberschenkel gesammelt. Mir fällt dies gar nicht mehr auf, aber wenn es Leute das erste Mal sehen, werde ich immer darauf angesprochen. Ich habe bis heute erst eine Person kennengelernt, die etwas Ähnliches am Arm hat.


6.) Viele Jahre war ich als Kind und als Leiterin in der Jungschar tätig. Dies ist ähnlich wie die Pfadi. Mein Jungscharname war / ist: Orion. Dies ist ein Sternbild.

7.) Oft denke ich an das Schlimmste. Nicht immer sage ich meine Gedanken, aber sehr oft habe ich negative Gedanken / Gefühle. Deshalb bin ich auch ängstlich. Ich habe Angst beim Ski fahren, Höhenangst, Flugangst und bei Glatteis habe ich Angst, dass ich am Boden lande. Ist mir diesen Winter, obwohl es noch nicht mal richtiger Winter ist / war, bereits passiert.

8.) Als Kind wollte ich Kindergärtnerin werden. Na ja, ist nichts daraus geworden. Immerhin arbeite ich im Bildungsbereich, wenn auch im Büro.

9.) Wenn ich schon von der Kindheit erzähle. Als junges Mädchen konnte ich super Witze erzählen. Ich hörte stundenlang Kassetten von „Guschti Brösmeli“ und erzählte dann allen Leuten die Witze. Heute kann ich mir keinen einzigen Witz mehr merken. Sollte wohl mal wieder diese Kassetten hören :)

10.) Fast immer wenn ich die Wohnung verlasse, gehe ich nochmals rein und prüfe, ob der Herd ausgeschaltet ist, das Bügeleisen oder auch das Haarglätteisen ausgesteckt ist. Und auch wenn ich mir sicher bin und weiss, dass all diese Geräte ausgeschaltet sind, habe ich immer ein ungutes Gefühl.

Ich hoffe die Fakten haben euch gefallen. Mir selber hat es gut getan all dies einmal aufzuschreiben und darüber nachzudenken. Werde mal nachschauen, ob ich „Guschti Brösmeli“ finde und vielleicht kann ich mich ja dann wieder im Witze erzählen üben :)