Gedankenkarussell

Manchmal drehen sich die Gedanken wie im Karussell. Zack, die Gedanken beginnen sich zu drehen und sie drehen immer weiter. Immer wieder muss ich mich mit diesem Gedankenkarussell auseinandersetzen. Es sind Gedanken die mich oft nicht weiter bringen. Nicht die schönen Erinnerungen, sondern die Gedanken, die mich nachdenklich oder traurig stimmen. Ich meine mit diesem Text nicht positive sondern negative Gedanken.

Gedanken zur Vergangenheit, Gedanken zur Gegenwart oder zur Zukunft. Was nützt es mir, Gedanken über die Vergangenheit zu machen? Die Zeit ist vergangen, ändern kann ich nichts mehr und deshalb sollen diese Gedanken auch nicht meine Zeit beanspruchen. Gedanken zur Gegenwart, diese sollte ich ebenfalls weglassen, sondern die Gegenwart in vollen Zügen geniessen. Mache ich mir zu viele Gedanken, kann ich die Gegenwart gar nicht geniessen. Gedanken zur Zukunft sind ebenfalls absolut sinnlos. Wird Ereignis x in meinem Leben eintreffen oder vielleicht doch y? Ich habe keine Ahnung wie meine Zukunft aussehen wird und dies ist auch gut so. Doch so oft mache ich mir Gedanken, wie wohl mein Tag verlaufen wird oder die nächste Woche. Ich darf mich darauf verlassen, dass meine Zukunft gut wird. Schlechte Zeiten gehören zur Vergangenheit, zur Gegenwart und zur Zukunft. Ich lerne aus den vergangenen schwierigen Zeiten, dass ich diese überstehen kann und gute Zeiten werden folgen. Dies will ich mir auch für die Gegenwart und die Zukunft merken.

Unsere Gedanken prägen unser Sein. Sind wir zu uns selbst und zu unserer Umwelt negativ eingestellt, ist es schwierig, dass wir uns vom Positiven überzeugen lassen. Haben wir aber grundsätzlich uns und dem Leben gegenüber eine positive Einstellung ist das Negative leichter zu akzeptieren und damit umzugehen. Wenn wir zu lange den negativen Ereignissen widmen, wird sich auch unsere Zukunft nicht positiv entwickeln, denn wir können das Negative nicht loslassen. Negative Gedanken haben oft mit Unsicherheit zu tun.

Wenn das Karussell dreht, dreht und nicht mehr zu stoppen ist, hilft es wenn ich mir selber „stopp“ sage oder wenn es Freunde, Familie oder mein Liebling sagen/sagt. Manchmal brauche ich einen Input von aussen, damit das Karussell stoppt. Wie beim Karussell auf dem Festgelände oder beim Rummelplatz benötigt es eine Person die das Karussell startet und wieder stoppt. Genau so ist es mit dem Gedankenkarussell. Einflüsse von aussen lassen das Karussell drehen, können es aber genauso stoppen.

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