Poesie…

Was soll’n die Mühen dieser Welt,
wenn uns die Zeit zum Staunen fehlt?
Die Zeit zum unter Bäumen stehn,
wie Kuh und Schaf das Land besehn.
Die Zeit zu spähn, am Waldessaum,
nach Eichhorns Nüssen unterm Baum.
Die Zeit, bei Tag zu sehn die Pracht
des Stroms voll Sterne, wie bei Nacht.
Die Zeit, zum Blick der Schönen drehn und ihre Füsse tanzen sehn.
Die Zeit zu warten, bis ihr Mund
dir schenkt, was erster Blick tat kund.
Wie arm das Leben auf der Welt,
wenn uns die Zeit zum Staunen fehlt.

William Henry Davies, „Musse“

20130411-200545.jpg

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s