Ein paar Worte zur Selbstliebe…

…kein langer Blogpost, einfach ein paar Gedanken von mir.

Sei der Mensch, den du gerne treffen würdest.

Sei so freundlich zu dir, wie du es zu deinen Mitmenschen bist.

Sei offen für Komplimente dir gegenüber, verteile aber auch Komplimente.

Sei ein Geniesser, denn jeder Augenblick ist einmalig.

Sei dankbar für das was du hast und schaue nicht immer auf die Dinge, die du gerne hättest.

Sei achtsam, dein Innehalten gibt dir Kraft.

Sei stark in schwierigen Zeiten, deine Kraft wird in irgendwelcher Form belohnt.

Sei ein Original und keine Kopie.

Nähe…

…davon brauchst du im Moment so viel.

…du forderst sie ein, wir geben sie dir.

…sie macht uns manchmal müde, doch wir wissen wie wichtig sie für dich ist.

…es macht uns glücklich, wenn du uns so nah und dadurch zufrieden bist.

…wir werden diese Nähe sicherlich einmal vermissen.

…mit dieser Nähe können wir dir Sicherheit und Liebe schenken.

…mit dieser Nähe erhalten wir ganz viel Liebe von dir.

…von dieser Nähe haben wir geträumt, als du noch in meinem Bauch warst.

…die Nähe fordert Zeit und Geduld.

…manchmal werden wir ungeduldig, einfach weil wir uns fragen, ob alles gut ist.

…es ist die Nähe, die dir und uns immer wieder ein Lächeln schenkt.

…ein Lächeln, das alles entschädigt und uns so glücklich und dankbar macht!

Irischer Segenswunsch…

…den wünsche ich dir:

Vergiss die Träume nicht, wenn die Nacht über dich hereinbricht und die Dunkelheit dich wieder gefangen zu nehmen droht. 

Noch ist nicht alles verloren.

Deine Träume und Sehnsüchte tragen Bilder und Hoffnungen in sich. Deine Seele weiss, dass in der Tiefe Heilung schlummert und bald in dir ein neuer Tag erwacht. 

Ich wünsche dir, dass du Zeiten der Einsamkeit nicht als versäumtes Leben erfährst, sondern dass du beim Hineinhorchen in dich selbst noch Unerschlossenes in dir entdecktst.

Ich wünsche dir, dass dich all das Unerfüllte in deinem Leben nicht erdrückt, sondern dass du dankbar dafür sein kannst für das, was dir an Schönem gelingt.

Ich wünsche dir, dass all deine Traurigkeiten nicht vergeblich sind, sondern dass du aus der Berührung mit deinen Tiefen auch Freude wieder neu erleben kannst.

Es braucht so wenig…

…um manchmal Kraft zu tanken. Die Natur gibt mir immer wieder Kraft. Schon lange habe ich mir überlegt, zu was ich für einen Blogbeitrag schreiben könnte. Irgendwie kamen mir keine schlauen oder interessanten Gedanken. Nun werde ich auch nicht viele Worte schreiben, aber es ist wie so oft: Wenn ich draussen war, geht es mir gut. Im Moment motzen so viele über das Wetter. Ja, ich bin auch nicht begeistert davon. Und ja, ich wollte mich auch davon abhalten, nach draussen zu gehen. Und doch habe ich soeben meinen inneren Schweinehund überwunden und wieder einmal gemerkt, wie gut ein Spaziergang in der Natur tut.


Einmal mehr habe ich auch gemerkt, dass es so darauf ankommt, wo mein Fokus ist. Ist der Fokus nun beim schlechten Wetter oder kann ich über die schöne Landschaft staunen, die sich auch so wunderbar präsentiert? Halte ich mich von ein klein bisschen Wind ab nach draussen zu gehen oder geniesse ich es, wenn ich nach dem Spaziergang mit den kalten Wangen im Warmen sitzen kann? Ein Beispiel wie es oft im Leben ist: Überlege dir, ob du den Fokus auf das Negative oder Positive legen willst. Manchmal eine sehr grosse Herausforderung, gerade auch im Alltag, aber es lohnt sich diese anzunehmen.

In diesem Sinne geniesse ich die Nachwirkung des Spaziergangs und fühle mich nun definitiv zufriedener als vorher. Die Einfachheit und die Unberührtheit sowie die Stille der Natur geben mir immer wieder Kraft und Motivation. Vor allem auch Dankbarkeit für all die kleinen Dinge, die doch so gross und wunderbar sind.

Mit diesen Worten wünsche ich dir eine zufriedene Woche und hoffe, du findest immer wieder den Blick für die schönen Dinge im Alltag und in der Natur.

Poesie…

Was soll’n die Mühen dieser Welt,
wenn uns die Zeit zum Staunen fehlt?
Die Zeit zum unter Bäumen stehn,
wie Kuh und Schaf das Land besehn.
Die Zeit zu spähn, am Waldessaum,
nach Eichhorns Nüssen unterm Baum.
Die Zeit, bei Tag zu sehn die Pracht
des Stroms voll Sterne, wie bei Nacht.
Die Zeit, zum Blick der Schönen drehn und ihre Füsse tanzen sehn.
Die Zeit zu warten, bis ihr Mund
dir schenkt, was erster Blick tat kund.
Wie arm das Leben auf der Welt,
wenn uns die Zeit zum Staunen fehlt.

William Henry Davies, „Musse“

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