Einen Tag in der Villa…

…Honegg. Verrät dir der Titel bereits, wo ich war oder weisst du noch nicht, was damit gemeint ist? Über das Hotel Villa Honegg war in diesem Jahr ziemlich in der Presse zu lesen und 1’000 von Fotos waren / sind in den Social Medias präsent. Das Hotel Villa Honegg ist ein 5-Sterne Superior Hotel auf dem Bürgenstock.  Ein Aufenhalt in diesem Hotel bzw. in dessen Spa-Bereich wird ziemlich gehyppt. Von aussen sieht das Hotel auf den ersten Blick nicht sehr exklusiv aus. Ich bin gespannt, was mich erwartet.


Vor knapp zwei Wochen waren wir im Hotel Villa Honegg. Genauer gesagt im wunderschönen Pool und im Spa-Bereich des Hotels. Übernachtet haben wir nicht, dies lässt das Budget nicht ganz zu. Aber das Gute ist, wenn du dir die Nacht im Hotel nicht leisten kannst, dann kannst du den Spa-Bereich als Tagesgast geniessen. Es ist ziemlich verständlich, wenn du dir eine Hotelübernachtung nicht leisten kannst…denn am Wochenende kostet eine Übernachtung in der Corner-Suite rund CHF 1’200.- und in der Mastersuite CHF 2’500.- . Daher kann ich hier keine Fotos vom Hotelzimmer präsentieren :-)

Wir waren also für einen Tagesaufenthalt auf dem Bürgenstock. Aber nicht weil ich als Bloggerin eingeladen worden bin (so bekannt bin ich dann doch wieder nicht :-), sondern weil mein Mann dies zu seinem letztjährigen Geburtstag einen Gutschein erhalten hat. Diesen lösen wir doch gerne ein. Aber ACHTUNG: Bitte beachte die langen Wartezeiten. Zur Erläuterung: Den Gutschein hat er Mitte Dezember 2016 erhalten. Wir haben im Januar 2017 für einen Termin angefragt, wann wir unseren Eintritt für das externe Spa buchen können. Der erst mögliche Termin für an einem Wochenende war also Anfangs Oktober 2017. Ja, bitte beachten, dass du früüüüüüüüühzeitig reservieren musst. Wenn du in der Nähe wohnst oder du mal einen Tag unter der Woche frei nehmen kannst, dann ist die Chance sicherlich grösser, dass du nicht so lange warten musst.

Der Einzeleintritt für einen 4-stündigen Aufenthalt im gesamten Spa- Bereich kostet CHF 90.-. Auch dieser Aufenthalt hat bereits seinen Preis. Und nun die Frage lohnt sich dies bzw. was für ein Angebot kannst du nützen? Zur freien Benützung stehen dir der Innen- und Aussenpool, die Sauna, das Dampfbad und der Fitnessraum zur Verfügung.

Der Innenbereich mit dem Pool, der Sauna und dem Dampfbad ist schön, aber schlicht ausgestattet. Für mich überraschend klein. Irgendwie hätte ich erwartet, dass er grösser ist. Der Ruheraum hat nur wenige Liegestühle und so mussten einige Gäste draussen ausruhen. Bei den herbstlichen Temperaturen ist dies gut möglich, doch ich weiss nicht, wie es im Winter ist? 

Einen riesen Wow-Effekt erlebst du bei der Traumaussicht. Der Aussenpool mit der Sicht auf den Vierwaldstättersee und die Berge ist wunderschön! Stundenlang könnte ich mich im angenehm warmen Wasser „rumtümpeln“ und einfach die Aussicht geniessen. So konnte ich es auch nicht unterlassen, wie all die Japaner/innen vor Ort, das Smartphone kurz mit in den Pool zu nehmen. Das Wetter wurde gegen Abend immer besser und es war wunderschön das Spiel zwischen der Sonne und den Wolken zu beobachten.

Und hey sieh dir diese Aussicht an? Da verliere ich wirklich den Boden unter den Füssen…gewaltig!


Nun zur Frage, ob es sich lohnt CHF 90.- für einen 4-stündigen Badeaufenthalt auszugeben? Die Frage musst du wohl für dich entscheiden. Ich finde es ein super Geschenk zu einem besonderen Anlass. Dies kann ja auch ein Geschenk an dich selber sein. Was sicherlich auch noch besonders ist, dass immer nur eine gewisse Anzahl Personen in den Spa-Bereich dürfen. Aus diesem Grund musst du auch frühzeitig reservieren, aber der Aufenhalt ist dafür umso exklusiver.

Falls dir Wellness nicht zusagt, dann eignet sich die Region auch für einen Tagesausflug, eine Wanderung oder du kannst auch einfach einen feinen Kaffee mit der herrlichen Aussicht geniessen!


Ich wünsche dir einen erholsamen Abend!

Herzgruss, Moni

Ich bin dann mal weg…

…zwar nur für eine Nacht, aber immerhin. Die Vorfreude war gross. Bereits seit langer Zeit wollte ich mal The Cambrian Hotel in Adelboden übernachten und freute mich darauf, dass es nun endlich so weit war. Ein wunderbares Gefühl, wenn du dich schon Wochen vorher auf etwas freuen kannst. Vorfreude ist immer noch die beste Freude!

Wir verbrachten quasi unsere Kurz-Flitterwochen hier. Das 4-Sterne Hotel liegt mitten im Zentrum von Adelboden. Es hat 48 Zimmer und 23 Suiten. Von aussen sieht das Hotel sehr unscheinbar aus. Doch betrittst du das Gebäude, dann ist schnell ersichtlich, dass das Hotel modernisiert worden ist. Es wurde im Dezember 2007 eröffnet.


Wir nächtigten in einem Doppelzimmer mit Panoramablick. Die Aussicht auf die Bergkulisse ist wirklich traumhaft. Sei es vom Zimmer, dem Wintergarten oder dem Restaurant.


Der Wellnessbereich ist 800 Quadratmeter gross. Es wird dir ein Innenpool, ein Aussenpool, eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ein Kneippbecken geboten. Und für alle Sportlichen gibt es auch noch einen Fitnessbereich.


Nun, aber zum Aussenpool, der so bekannt ist bzw. die Sicht, welche dir geboten wird. Eine Bergkulisse, die schöner nicht sein könnte. Natürlich muss das Wetter stimmen. Hach, fast wie ein 6-er im Lotto ist es, wenn du in der Schweiz so schönes Wetter hast. Zwei perfekte Herbsttage hatten wir erwischt. Im Pool bei dieser Traumsicht zu entspannen, da kann ich nur glücklich sein. Und schau, wie wunderbar das Wetter an beiden Tagen war.


Es hat mich so ziemlich alles überzeugt, was ich gesehen habe…ausser die Kosten für den Parkplatz. CHF 18.- für eine Nacht sind doch schon sehr viel. Der Empfang war herzlich und es gab auch sofort einen kleinen Rundgang durch das Hotel. Den Spabreich kannst du vor Check-In und nach dem Check-Out noch geniessen. So war ich am Abreisetag noch stundenlang im Aussenpool und habe auf dem Liegestuhl „g’sünnelet“. So sollten Montage öfters sein :) 

Auch das Frühstück wird mit viel Stil angeboten und die Auswahl ist gross. Es hatte noch mehr zur Auswahl, als du auf den Bildern siehst. Unter der Woche kannst du das Frühstück bis 10.30 Uhr geniessen, am Sonntag bis 12.00 Uhr.


Viele Dienstleistungen kannst du auch als externer Gast geniessen. Wenn du also nur einen Tagesausflug machen bzw. dir dies leisten willst / kannst, dann ist dies doch ein guter Kompromiss.

Ich hoffe, mein Reisebericht hat dir gefallen und vielleicht entspannst du schon bald im herrlichen Wellnessbereich oder schlägst dir den Bauch beim unglaublich feinen Frühstücksangebot voll :-) 

Wünsche dir eine „chillige“ Woche :-)

Rückblick – Blick zurück…

…auf ein Wochenende, welches zur Abwechslung kühlere Temperaturen zu bieten hatte. Mir machte dies aber gar nichts aus und heute kam die Sonne ja wieder bereits zum Vorschein. Was habe ich gemacht, wenn mal nicht mehr Badiwetter oder Grillwetter ist?

Gestern besuchten wir das Hof-Theater. Das Hof-Theater tourt von Mai bis September in der ganzen Schweiz. Das Theaterstück wird bei ganz verschiedenen Bauernhöfen aufgeführt. Aktuell wird die Gaunerkomödie „Zwei wie Bonnie and Clyde“ gespielt. Das Bauernhof-Feeling ist garantiert, da das Theater in einem improvisierten Zelt mit Festbänken stattfand und die Bühne vor allem aus Strohballen und einem Schrank bestand. Die Schauspielerin, Barblin Leggio, und der Schauspieler, Hans Peter Incondi, zeigten tolle Theaterleistungen und Lacher waren garantiert. 90 Minuten Theater von zwei Personen ist mal was Anderes. Meistens leben ja die Theaterstücke von weiteren Schauspielern. Umso beeindruckender, wie die Beiden spielerisch mit der 90-minütigen Leistung und dem vielen Text umgingen. Falls dich das Theater interessiert, findest du hier noch die letzten Spielorte bis Ende September 2017. Einzig negativ war für mich der Preis, der mit CHF 32.- nicht ganz günstig ist.

Wie schon gesagt, zeigte sich heute die Sonne und so zog es uns nach draussen. Ein bisschen Bewegung, aber doch so, dass wir den späteren Nachmittag und Abend noch gemütlich zuhause verbringen konnten, entschieden wir uns für einen Ausflug zum Chutzenturm. Der Chutzenturm liegt zwischen Bern und Biel, genauer gesagt bei Frienisberg. Er ist mit dem Auto, den öffentlichen Verkehrsmittel oder auch mit dem Fahrrad (bitte ein bisschen Kondition mitbringen ;-) erreichbar. Genauere Informationen zum Chutzenturm wie auch zur Anfahrt findest du auf dieser Website.

Chutzenturm

Vom Parkplatz führte uns ein schöner, oftmals schattiger Weg im Wald in rund 35 Minuten zum Chutzenturm. Auf dem Weg begegnest du an einem Sonntag vielen Familien, Spaziergänger mit Hunden, Biker, aber auch gemütliche Grillstellen, die zu einer Pause einladen. Auf dem Rückweg sind wir sogar noch einer Blindschleiche begegnet.

Blindschleiche

Willst du auf den Chutzenturm, stehen dir noch einige anstrengende Minuten und vor allem Treppentritte bevor. Ich habe mich nicht hinaufgewagt. Zum einen wegen der aktuell eingeschränkten Kondition ;-) und zum anderen wegen meiner Höhenangst. Doch das Bild unten zeigt, dass sich der Aufstieg lohnt.

Aussicht

Und nun ist das Wochenende bald wieder vorbei. Perfekt um den Abend ausklingen lassen eignet sich ein guter Film. Falls dieser gerade nicht zur Verfügung steht, ein spannendes Buch oder ein bisschen Klatsch und Tratsch oder auch inspirierende Artikel aus den Lieblingszeitschriften.

Zeitschriften

Ich wünsche dir einen schönen Sonntagabend und morgen einen tollen Wochenstart.

Bodensee, dich mag ich sehr…

…vor fast genau vier Jahren habe ich bereits einen Artikel mit diesem Titel geschrieben. Er ist hier zu finden. Wie damals schreibe ich wieder über das jährliche Wochenende mit meiner Mutter.

Seit vielen Jahren verbringen mein Mami und ich immer im Dezember ein Wochenende zusammen. Das Mutter-Tochter-Wochenende geniessen wir normalerweise von Freitag bis am Sonntag an den Bodensee. Nur in einem Jahr gab es ein verkürztes Wochenende im Schwarzwald.

Am Freitag sind wir losgefahren und die Wetterverhältnisse meinten es gut mit uns. Dies war auch schon anders. In einem Jahr mussten wir gar vom TCS abgeschleppt werden und die Ankunft verzögerte sich seeeeeeeeeehr. Am Morgen früh losgefahren und schlussendlich waren wir erst um 21.00 Uhr im Hotel und konnten die gebuchten Massagen erst am nächsten Tag einlösen. Aber die Hauptsache ist, dass uns nichts passiert ist. Nun sind wir jedes Jahr dankbar, wenn wir pünktlich ankommen :)
Unser Programm ist immer sehr ähnlich. Wir schätzen diese Traditionen, gemischt mit neuen Erlebnissen. Wie gesagt, am Freitag fuhren wir los und so um die Mittagszeit waren wir dann in Lindau. Im Lindaupark stärkten wir uns mit einem kleinen Imbiss und danach gingen wir einkaufen. Vor allem Kosmetikartikel, welche in der Schweiz wesentlich teurer sind. In diesem Jahr konnten wir auch noch einige Geschenkartikel für Weihnachten besorgen, aber viel Zeit benötigten wir nicht. Weiter ging die Fahrt nach Wasserburg. Ein hübsches Dorf am Bodensee. Da befindet sich nämlich das Hotel, in dem wir immer wieder gerne diesen Mutter-Tochter-Aufenthalt geniessen.

Das Hotel Lipprandt ist für uns ein sicherer Wert. In diesem Jahr wurden wir zudem positiv überrascht, da einige Zimmer renoviert worden sind. Der Stil gefällt mir sehr. Was ich auch besonders bei diese Hotel mag, ist die Nähe zum See. Der ist nämlich gleich vor der Türe. Und da der Bodensee so gross ist und das Ende des See’s nicht in Sicht, fühle ich beinahe die Freiheit des Meeres. Nach unserer Ankunft durften wir Beide ein Hot-Stone-Massage geniessen. Dies ist immer wieder ein Genuss und perfekt um so richtig entspannt im Wochenende anzukommen. Anschliessend genossen wir die Wärme der Sauna bevor wir uns dann ein feines Nachtessen gönnten. Vor der Nachtruhe gehört auch immer ein Schlummertrunk in der hauseigenen Bar dazu. Jaaaaa, wir lassen es uns so richtig gut gehen.

Am Samstag vor dem Mittag machten wir uns mit dem Zug Richtung Lindau. Wir waren nicht die Einzigen. Der Grund: Die Lindauer Hafenweihnacht. Vom 25. November bis 18. Dezember 2016 präsentieren sich die Marktstände wunderschön am Ufer des Bodensee’s. Da alle Zugpassagiere und auch einige Gäste, die mit dem Car anreisten, an den Markt strömten, machten wir uns zuerst einmal auf den Weg in die Altstadt. Denn auch die Altstadt ist wunderschön und weihnachtlich dekoriert. Es gibt ganz viele schöne Läden und die Taschen waren schon bald gefüllt. Irgendwann zog es uns dann aber natürlich an die Hafenweihnacht. Wir freuten uns schon lange auf den feinen weissen Glühwein und den leckeren Flammkuchen. Das Wetter war wunderschön und so konnten wir den Flammkuchen sogar draussen mit bester Sicht auf den See geniessen. Als die Sonne unterging, wurde es dann aber doch kälter und wir freuten uns, dass wir den Abend wieder im Wellnessbereich des Hotels ausklingen konnten.

Am Sonntag genossen wir nochmals das leckere und vielfältige Frühstücksbuffet bevor wir bereits wieder die Koffer packten. Vor der Abreise rundete ein Spaziergang am See die schönen Tage ab. Ich geniesse die Zeit mit meiner Mutter immer wieder sehr. Es ist ein nach Hause kommen, vertraute Gespräche, manchmal braucht es auch nicht viele Worte, zusammen lachen, mit einem Glas Champagner anstossen und vieles mehr. Ich freue mich bereits jetzt auf nächsten Dezember, besonders auf dieses gemeinsame Wochenende. Danke Mami für deine Zeit, die du mir immer wieder schenkst!

 

Ab auf die Alp…

…was…im November auf die Alp? Ja, aber nur für eine Übernachtung. Ich liebe Kurzauszeiten. Kurze Weekendtrips oder eben auch mal für eine Übernachtung irgendwohin, das finde ich super. Neue Eindrücke gewinnen, an einem anderen Ort übernachten, frische Luft schnappen, all das ist Balsam für die Seele.

Am letzten Wochenende waren mein Freund und ich für eine Nacht auf der Meilelisalp. Bis zu diesem Herbst kannte ich den Ort gar nicht. Unser Geschäftsausflug führte uns an diesen wunderbaren Ort. Die Meielisalp ist oberhalb von Leissigen am Thunersee.

Wie haben eine Nacht im Hotel Meielisalp übernachtet. Das Hotelzimmer ist sehr klein, aber charmant eingerichtet, es handelt sich dabei um das „Alpstübli“. Das Alptsübli hat den Innovationspreis „Unterkunft des Jahres 2010“ vom Thunersee Tourismus erhalten. Ist ja wirklich sehr hübsch eingerichtet, oder? Uns hat es auf jeden Fall sehr gefallen. Auch das Essen war sehr fein und das Personal freundlich. Es ist aber eher ein Seminarhotel / Gasthaus und wirklich einfach. Einen Fernseher hat es zum Beispiel nicht im Zimmer :) Aber manchmal ist dies ja auch nicht schlimm.

Am Sonntag machten wir einen Spaziergang zur Hängebrücke. Sie ist fast 60 Meter lang und sehr eindrücklich. Mut benötigte ich, damit ich darüber lief, denn ich habe Höhenangst. Aber ich habe es geschafft und bin stolz auf mich :)

Gerne denke ich an die Kurzauszeit zurück, die wir Beide sehr genossen haben.