Ich bin dann mal weg…

…zwar nur für eine Nacht, aber immerhin. Die Vorfreude war gross. Bereits seit langer Zeit wollte ich mal The Cambrian Hotel in Adelboden übernachten und freute mich darauf, dass es nun endlich so weit war. Ein wunderbares Gefühl, wenn du dich schon Wochen vorher auf etwas freuen kannst. Vorfreude ist immer noch die beste Freude!

Wir verbrachten quasi unsere Kurz-Flitterwochen hier. Das 4-Sterne Hotel liegt mitten im Zentrum von Adelboden. Es hat 48 Zimmer und 23 Suiten. Von aussen sieht das Hotel sehr unscheinbar aus. Doch betrittst du das Gebäude, dann ist schnell ersichtlich, dass das Hotel modernisiert worden ist. Es wurde im Dezember 2007 eröffnet.


Wir nächtigten in einem Doppelzimmer mit Panoramablick. Die Aussicht auf die Bergkulisse ist wirklich traumhaft. Sei es vom Zimmer, dem Wintergarten oder dem Restaurant.


Der Wellnessbereich ist 800 Quadratmeter gross. Es wird dir ein Innenpool, ein Aussenpool, eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ein Kneippbecken geboten. Und für alle Sportlichen gibt es auch noch einen Fitnessbereich.


Nun, aber zum Aussenpool, der so bekannt ist bzw. die Sicht, welche dir geboten wird. Eine Bergkulisse, die schöner nicht sein könnte. Natürlich muss das Wetter stimmen. Hach, fast wie ein 6-er im Lotto ist es, wenn du in der Schweiz so schönes Wetter hast. Zwei perfekte Herbsttage hatten wir erwischt. Im Pool bei dieser Traumsicht zu entspannen, da kann ich nur glücklich sein. Und schau, wie wunderbar das Wetter an beiden Tagen war.


Es hat mich so ziemlich alles überzeugt, was ich gesehen habe…ausser die Kosten für den Parkplatz. CHF 18.- für eine Nacht sind doch schon sehr viel. Der Empfang war herzlich und es gab auch sofort einen kleinen Rundgang durch das Hotel. Den Spabreich kannst du vor Check-In und nach dem Check-Out noch geniessen. So war ich am Abreisetag noch stundenlang im Aussenpool und habe auf dem Liegestuhl „g’sünnelet“. So sollten Montage öfters sein :) 

Auch das Frühstück wird mit viel Stil angeboten und die Auswahl ist gross. Es hatte noch mehr zur Auswahl, als du auf den Bildern siehst. Unter der Woche kannst du das Frühstück bis 10.30 Uhr geniessen, am Sonntag bis 12.00 Uhr.


Viele Dienstleistungen kannst du auch als externer Gast geniessen. Wenn du also nur einen Tagesausflug machen bzw. dir dies leisten willst / kannst, dann ist dies doch ein guter Kompromiss.

Ich hoffe, mein Reisebericht hat dir gefallen und vielleicht entspannst du schon bald im herrlichen Wellnessbereich oder schlägst dir den Bauch beim unglaublich feinen Frühstücksangebot voll :-) 

Wünsche dir eine „chillige“ Woche :-)

Bella Sardegna

Nun sind wir bereits fast seit zwei Wochen zurück aus dem wunderschönen und erholsamen Urlaub in Sardinien. Bereits zum zweiten Mal hat es uns auf die Insel verschlagen und ich kann die Trauminsel absolut weiterempfehlen. Vielleicht überlegst du dir ja auch nach Sardinen zu reisen und dann dienen dir einige Tipps dazu. Falls nicht, geniesse einfach die Fotos, die zumindest dem Geist Erholung schenken :)

Ich „muss“ die Bilder ebenfalls geniessen, denn soeben hat es mir das Meiste von meinem geschriebenen Text wieder gelöscht. Dies ist sehr ärgerlich und es sind solche Momenten, in denen ich zweifle, ob ich nun wirklich nochmals alles schreiben soll. Vor allem hätte es vor einigen Minuten gepasst und nun versuche ich nochmals mit dem gleichen Enthusiasmus einen Reisebericht zu verfassen. Ich hoffe, es gelingt mir.

Anreise / On the road

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um nach Sardinien zu kommen. Viele Familien fahren mit dem eigenen Auto bis nach Italien und benutzen anschliessend die Fähre. Sicher praktisch, weil viel Gepäck mitgenommen werden kann, aber das Ganze hat auch seinen Preis.

Wir sind deshalb beide Male mit Easyjet nach Olbia geflogen. Die Anreise ist kurz und günstig. Von Genf oder Basel ist man in 1h 10 Min. oder 1h 30 Min. in Olbia. Bereits zwei Mal sind wir von Genf aus geflogen und ich finde es immer witzig, dass wir jeweils länger mit dem Zug als mit dem Flugzeug unterwegs sind :)

In Sardinien lohnt es sich ein Auto zu mieten, falls du nicht mit dem eigenen Auto anreist. Die Insel kann mit dem Auto problemlos erkundet werden. Es hat wenig Verkehr und die meisten Strassen sind gut erhalten. Einige Strände sind nur auf Naturstrassen zu erreichen, aber auch diese können problemlos mit einem kleinen Mietauto befahren werden.

Bei unserem ersten Mal waren wir in Cala Liberotto und nun in Arbatax. Beides ist auf der Ostseite der Insel. Es wäre sicherlich auch toll, mal den Süden oder die Westküste zu erkunden. Aber denk daran, dies braucht Zeit. Denn die Insel ist nicht soooo klein wie du vielleicht das Gefühl hast und es gibt auch einige Pässe zu überqueren.

Unterkunft

Wir hatten die Übernachtungen inkl. Frühstück im Hotel Club Saraceno gebucht. Ich würde dieses Hotel wirklich weiterempfehlen. Die Anlage ist sehr gepflegt. Die Zimmer sind einfach, aber schön eingerichtet und verfügen über einen (kleinen) Balkon oder eine Terrasse. Der Essenssaal für Frühstück und Abendessen war sehr gepflegt und geräumig. Zweimal haben wir das Abendessen im Hotel genossen. Dies ist eine tolle Möglichkeit, da du bis um 18.30/19.00 Uhr am selben Abend noch sagen kannst, ob du das Abendessen im Hotel geniessen möchtest. Es gibt immer ein sehr grosses Buffet. Einmal in der Woche gibt es sardische Spezialitäten. Das Abendessen kostet 25 Euro. Darin enthalten sind jegliche Speisen, Getränken und auch eine Flasche Wein.

Auf dem ersten Foto ist der hoteleigene Strand ersichtlich und dies war auch der Ausblick von der Frühstücksterrasse. Beim Hotel gibt es diverse Möglichkeiten für Familien, es hat einen Pool für Erwachsene und einen Kinderpool. Zudem hat es einen Tennisplatz und täglich gibt es Animationsshows und Musik am Abend.

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Was gibt es in Sardinien zu entdecken?

Ich finde, Sardinien hat für alle Personen etwas bereit. Für Familien, für Motorradfahrer, Wanderer, Biker, Naturliebhaber oder auch alle, die „nur“ Strandferien machen möchten. Besonders begeistert hat mich das kristallklare Wasser. Dies ist wirklich wunderschön.

Für uns hat sich der Ausflug zum Golfo di Orosei sehr gelohnt. Da gibt es diverse Badebuchten, die du nur zu Fuss oder mit dem Boot erkunden kannst. Dadurch ist auch das Meer noch klarer und glänzt so richtig Türkis. Entweder mietest du ein Schlauchboot mit Motor und erkundest so die Küste oder du buchst eine geführte Bootstour. Wir haben uns für die geführte Bootstour entschieden. Es gibt diverse Anbieter….am besten Preis und Angebot vergleichen.

Nebst den wunderschönen Buchten vom Golfo di Orosei haben uns folgende Strände begeistert:

Spiaggia del Lido di Orrì und Spiaggia di Cea

Nicht zu vergessen sind Taucherbrille und Schnorchel. Es ist absolut faszinierend in diesem kristallklaren Wasser unterzutauchen. Einige Fische sind zu sehen und wer Lust und Mut hat, würde bei einem „richtigen“ Tauchgang sicherlich noch viel mehr von der Unterwasserwelt profitieren.

Bilder sagen mehr als Worte…deshalb einfach zurücklehnen und geniessen!

Sonnenuntergang Baia di porto frailis


Buchten im Golfo di Orosei

Spiaggia di Cea
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Ich könnte die Bilder stundenlang  betrachten und in Erinnerung schwelgen. Ich habe Sardinien in mein Herz geschlossen und würde die Insel Jedem empfehlen. Vielleicht haben dich die Fotos inspiriert, um deine nächste Reise zu planen oder einfach im Fernweh zu schwelgen.

Von Herzen wünsche ich allen eine wunderbare Woche!

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Prossima Fermata – Milano centrale

Seit längerer Zeit freute ich mich auf das vergangene Wochenende. Endlich wieder einmal unterwegs sein. Weg von zuhause, auch wenn ich sehr gern zuhause bin. Aber ebenso gerne reise ich. Ich liebe es, neue Orte zu entdecken. An diesem Weekend ging es nach Italien. Genauer gesagt nach Mailand. Ich war noch nie in Mailand und war sehr gespannt, denn ich hatte nur Positives über die Stadt gehört.

Reiseberichte finde ich generell spannend und stundenlang kann ich Berichte lesen und Fotos anschauen. Ich hole mir auch immer wieder auf anderen Reisebloggs Tipps für meine Reisen. Dies hat sich schon oft bewährt. Gerne erzähle ich nun von meinen Eindrücken von Mailand.

Anreise
Von Bern gibt es eine direkte Zugverbindung nach Mailand. In den Zug einsteigen und drei Stunden später in Mailand aussteigen. Was willst du mehr? Ich finde dies die perfekte Anreise. Die Dauer mit dem Zug ist nicht zu lange und dank einer Sitzplatzreservation konnten wir gemütlich unsere Sitze beziehen und die Anreise verging wie im Flug. Beim Nachhauseweg wählten wir aufgrund der Reisezeit eine Verbindung mit 1x umsteigen in Brig. Dies ist aber ebenfalls kein Problem und dauert auch nicht länger.

Hotel
Übernachtet haben wir im Hotel Auriga. Das Hotel liegt zentral beim Hauptbahnhof, wir mussten nur 5 Minuten vom Bahnhof zum Hotel laufen. Auch die Metrostation befindet sich in nächster Nähe, perfekt für alle Ausflugsziele.

Was gibt es in Mailand zu entdecken?
Ganz viel! Und natürlich hatten wir nicht genügend Zeit „alles“ zu sehen. Hier aber einige Tipps und Eindrücke, was mir gefallen hat oder eben nicht.

Natülich den Dom von Mailand besichtigen. Der Duomo di Milano ist riesig und sehr eindrücklich. Wer auf den Dom will, geht am besten am frühen Morgen. Dann musst du nicht so lange anstehen. Wir haben aufgrund der langen Warteschlangen darauf verzichtet.

Ausgiebiges Shopping darf in der Modestadt natürlich nicht fehlen. Es gibt natürlich all die teuren Boutiquen. Aber auch günstigere Geschäfte wie H&M, Zara, Mango etc. sind zu finden.

Es lohnt sich natürlich auch durch die Galleria Vittorio Emanuele zu schlendern.

Ich liebe das italienische Essen! Was gibt es Besseres als Pizza oder eine Gelati, wie du sie nur in Italien geniessen kannst? Für eine Gelati mussten wir zwar ein bisschen anstehen, denn diese sind heiss begehrt bei diesem Top-Wetter. Doch anstehen lohnt sich auf jeden Fall.

Den Samstagabend haben wir im Navigli-Viertel verbracht. Da vermischen sich Touristen und Einheimische, was das Viertel noch viel symphatischer macht. Es ist wirklich schön zum Flanieren und fein essen. Die Abendstimmung war perfekt für Fotos und gegessen haben wir sogar draussen. Wie kommst du hin? Mit der Metro bis zur Haltestelle Porta Genova. Dann läufst du am besten den Menschen nach oder fragst in einem Kiosk nach, wo sich der Naviglo Grande befindet.

Am Sonntag machten wir einen Abstecher zum Castello Sforzesco. Nimmst du die U-Bahn bis zur Station Cairoli, sind es nur noch wenige Meter bis zum wunderschönen Springbrunnen, Schloss und Park. Ideal zum Verweilen und Geniessen. Nach dem Schlendern im Park gingen wir zu Fuss Richtung Dom. An der Via Dante gibt es unzählige Restaurants und Shoppingmöglichkeiten.

Bilder sagen mehr als Worte. Geniesse die Eindrücke von diesem zauberhaften Frühlingswochenende. Und ich schwelge noch ein bisschen in den Erinnerungen vom herrlichen Wochenende, das geprägt war vom „dolce far niente“.