Lieblinge der Woche…

…zack und schon wieder ist Freitag. Zack und schon wieder schreibe ich über meine Lieblinge. Es macht mir Spass, zu überlegen über was oder wen ich schreiben soll.

Ich beginne mit einem Lieblingsmoment. Dieser war am Montag. Endlich besuchte ich meine Grossmutter. Lange ist es her seit dem letzten Wiedersehen. Sie ist ja nun auch die Urgrossmutter von unserem Sohn. Und sie ist stolze Urgrossmutter. Dies habe ich gemerkt und hat mich sehr gefreut. Wir gingen ins Altersheim, um einen Kaffee zu trinken. Sie zeigte den Bewohnerinnen und Bewohnern stolz ihr Grosskind und noch stolzer ihr Urgrosskind. Der Jüngste ist er und der Siebte. Die älteren Damen und Herren hatten Freude an unserem Sohn, lachten ihn an, stellten mir Fragen. Dies hat mich sehr berührt. Ich könnte einen ganzen Blogpost zu diesem Thema schreiben. Mach ich vielleicht einmal. Aber damit will ich nur sagen: Vergessen wir die Generationen vor uns nicht! Sie sind unsere Festung. Durch sie ist die Schweiz so geworden wie sie ist. Diese Personen haben so viel geleistet und oft werden sie in der heutigen Gesellschaft zu wenig gewürdigt oder ganz vergessen. Doch schauen wir hin und machen wir ihnen immer wieder eine Freude. Dies kann wirklich nur ein kurzer Besuch, ein nettes Lächeln oder ein Gespräch sein. Ich denke auf jeden Fall noch oft an diese Momente vom Montag zurück, denn sie haben mich sehr berührt.

Der zweite Liebling dieser Woche war ein Päckli, welches ich erhalten habe. Ein Päckli mit ganz vielen Beauty-Highlights. Ich freue mich immer sehr über Post und dieses Paket strotzt nur so von Schönheit. Einzelne Lieblinge habe ich bereits, diese werde ich aber auch einmal separat vorstellen. Das Schöne war vor allem, dass ich überhaupt nicht mit diesem Paket gerechnet habe und so war diese eine gelungene Überraschung.

Kommen wir zum letzten Liebling der Woche. Dieser kam leider ein bisschen zu kurz, aber ich versuche immer wieder Zeit mit ihm zu verbringen. Und zwar ist es: Der neuste Bestseller, AROSA, von Blanca Imboden. Es geht um Bären, Eichhörnchen und Mister 99-Prozent. Na, kannst du dir bereits etwas vorstellen? Mich begeistern die Romane, weil sie so leicht zu lesen sind. Dies ist auch noch möglich, wenn ich am Abend total müde bin. Aber ich gebe zu…seit ich Mama bin, lese ich weniger. Schade, aber so ist die Realität. Im Onlineshop von Exlibris erfährst du mehr über das Buch und kannst es natürlich auch bestellen.

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Bild via Exlibris

Mit diesen Lieblingen wünsche ich euch einen tollen Start ins Weekend!

Herzliche Grüsse, Moni

Nicht Bern, sondern Luzern…

…endlich berichte ich mal wieder von unterwegs. Und zwar von unseren ersten Familienferien. Kurz, aber schön waren sie. Nah, aber trotzdem so wunderbar. Luzern, du bist nicht Bern, aber ich hab dich gern!

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Anreise

Luzern ist ideal mit dem Zug zu erreichen. Wir reisten aber dennoch mit dem Auto an. Mit einem Kind wird die Packliste nicht kürzer, aber der Kofferraum voller. Bei der Wohnung konnten wir glücklicherweise auch einen kostenlosen Parkplatz benutzen.

Unterkunft

Via Airbnb haben wir uns eine Wohnung gemietet. Die Bewertungen waren sehr positiv und die Wohnung versprach eine runde Eckbadewanne inkl. Sprudelfunktion und eine Sauna. Eine Sauna in der Wohnung. Wie kuul ist das denn? Wir waren gespannt, was uns erwartet. Und wir wurden nicht enttäuscht. Die Wohnung war gemütlich und wir konnten uns entspannen. Wie gesagt, konnten wir auch einen Parkplatz kostenlos nutzen und es hat auch eine Bushaltestelle direkt bei der Wohnung. Mit dem Bus bist du in 15 Minuten am Bahnhof Luzern.

Der einzige Nachteil war, dass es keine Küche gab. Doch dies wussten wir im Voraus und so konnten wir unsere Mahlzeiten entsprechend planen. Ein Kühlschrank und eine Mikrowelle waren vorhanden.

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Was gibt es in Luzern zu entdecken?

Natürlich ganz viel. Ich war bereits mehrere Male in Luzern und reise immer wieder gerne hin. Was mir besonders gut gefällt ist, dass „alles“ so gut zu Fuss erreichbar ist. Vom Bahnhof aus bist du schnell am See, in der Altstadt, aber auch hoch oben auf der Burg. Da siehst du diese schöne Stadt mal von einem anderen Blickwinkel. In diesen Ferien nahmen wir es gemütlich und genossen auch die tolle Wohnung. Zudem waren wir am See spazieren, haben in der Altstadt „gelädelet“ und besuchten das Löwendenkmal beim Gletschergarten.

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Brauchst du noch weitere Ideen für deinen Aufenthalt in Luzern? Dann gebe ich dir gerne ein paar Tipps, die entsprechend verlinkt sind.

Ein feines Frühstück im La Vie geniessen, eine Schifffahrt auf dem Vierwaldtstättersee, ein Besuch im Verkehrshaus oder ein Konzert im Kultur- und Kongresszentrum.

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Was gibt es rund um Luzern zu entdecken?

Leider war das Wetter in unseren Ferien nicht ganz sonnig. Deshalb besuchten wir am Dienstagnachmittag die Choco Welt von Aeschbach Chocolatier. Ich liebe Schoggi!

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Bei einem interaktiven Rundgang kannst du die Welt der Schokolade entdecken. Es gibt Schokolade zu degustieren, du kannst deine eigene Schokoladentafel herstellen oder einen Blick in die Produktion werfen. Du erfährst spannende Informationen rund um die Aeschbach Chocolatier. Ich habe nicht gewusst, dass die goldigen Schoggitaler, welche wir in der Schulzeit verkauften, hier produziert werden.

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Die Choco Welt ist rollstuhlgängig und auch gut mit einem Kinderwagen zugänglich (selbst getestet ;-). Der Eintritt kostet CHF 15.-, darin ist aber noch ein Gutschein von CHF 5.- enthalten, der im Cafe oder im Laden eingelöst werden kann. Für zusätzliche CHF 10.- kannst du deine eigene Schokoladentafel verzieren. Ein stolzer Preis, aber die Tafel ist 200g und ja einmalig. Wenn du/ihr den Ausflug zu zweit mach(s)t, dann reicht eine Tafel völlig aus. Wir haben den Ausflug genossen und er war als Familienausflug geeignet. Ah und auch hier: Sehr gute Anreisemöglichkeit mit dem Zug und Gratis-Parkplätze vorhanden.

Gerne denke ich an unsere ersten Familienferien zurück und bin dankbar, dass alles gut geklappt hat. Ich hoffe, dass unser Sohn die Ferien auch geniessen konnte ;-) Er war auf jeden Fall zufrieden und hat auch super geschlafen. Dies ist für alle Eltern doch Gold wert!

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und morgen einen wunderbaren Wochenstart.

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Herzlich, Moni

Einen Tag in der Villa…

…Honegg. Verrät dir der Titel bereits, wo ich war oder weisst du noch nicht, was damit gemeint ist? Über das Hotel Villa Honegg war in diesem Jahr ziemlich in der Presse zu lesen und 1’000 von Fotos waren / sind in den Social Medias präsent. Das Hotel Villa Honegg ist ein 5-Sterne Superior Hotel auf dem Bürgenstock.  Ein Aufenhalt in diesem Hotel bzw. in dessen Spa-Bereich wird ziemlich gehyppt. Von aussen sieht das Hotel auf den ersten Blick nicht sehr exklusiv aus. Ich bin gespannt, was mich erwartet.


Vor knapp zwei Wochen waren wir im Hotel Villa Honegg. Genauer gesagt im wunderschönen Pool und im Spa-Bereich des Hotels. Übernachtet haben wir nicht, dies lässt das Budget nicht ganz zu. Aber das Gute ist, wenn du dir die Nacht im Hotel nicht leisten kannst, dann kannst du den Spa-Bereich als Tagesgast geniessen. Es ist ziemlich verständlich, wenn du dir eine Hotelübernachtung nicht leisten kannst…denn am Wochenende kostet eine Übernachtung in der Corner-Suite rund CHF 1’200.- und in der Mastersuite CHF 2’500.- . Daher kann ich hier keine Fotos vom Hotelzimmer präsentieren :-)

Wir waren also für einen Tagesaufenthalt auf dem Bürgenstock. Aber nicht weil ich als Bloggerin eingeladen worden bin (so bekannt bin ich dann doch wieder nicht :-), sondern weil mein Mann dies zu seinem letztjährigen Geburtstag einen Gutschein erhalten hat. Diesen lösen wir doch gerne ein. Aber ACHTUNG: Bitte beachte die langen Wartezeiten. Zur Erläuterung: Den Gutschein hat er Mitte Dezember 2016 erhalten. Wir haben im Januar 2017 für einen Termin angefragt, wann wir unseren Eintritt für das externe Spa buchen können. Der erst mögliche Termin für an einem Wochenende war also Anfangs Oktober 2017. Ja, bitte beachten, dass du früüüüüüüüühzeitig reservieren musst. Wenn du in der Nähe wohnst oder du mal einen Tag unter der Woche frei nehmen kannst, dann ist die Chance sicherlich grösser, dass du nicht so lange warten musst.

Der Einzeleintritt für einen 4-stündigen Aufenthalt im gesamten Spa- Bereich kostet CHF 90.-. Auch dieser Aufenthalt hat bereits seinen Preis. Und nun die Frage lohnt sich dies bzw. was für ein Angebot kannst du nützen? Zur freien Benützung stehen dir der Innen- und Aussenpool, die Sauna, das Dampfbad und der Fitnessraum zur Verfügung.

Der Innenbereich mit dem Pool, der Sauna und dem Dampfbad ist schön, aber schlicht ausgestattet. Für mich überraschend klein. Irgendwie hätte ich erwartet, dass er grösser ist. Der Ruheraum hat nur wenige Liegestühle und so mussten einige Gäste draussen ausruhen. Bei den herbstlichen Temperaturen ist dies gut möglich, doch ich weiss nicht, wie es im Winter ist? 

Einen riesen Wow-Effekt erlebst du bei der Traumaussicht. Der Aussenpool mit der Sicht auf den Vierwaldstättersee und die Berge ist wunderschön! Stundenlang könnte ich mich im angenehm warmen Wasser „rumtümpeln“ und einfach die Aussicht geniessen. So konnte ich es auch nicht unterlassen, wie all die Japaner/innen vor Ort, das Smartphone kurz mit in den Pool zu nehmen. Das Wetter wurde gegen Abend immer besser und es war wunderschön das Spiel zwischen der Sonne und den Wolken zu beobachten.

Und hey sieh dir diese Aussicht an? Da verliere ich wirklich den Boden unter den Füssen…gewaltig!


Nun zur Frage, ob es sich lohnt CHF 90.- für einen 4-stündigen Badeaufenthalt auszugeben? Die Frage musst du wohl für dich entscheiden. Ich finde es ein super Geschenk zu einem besonderen Anlass. Dies kann ja auch ein Geschenk an dich selber sein. Was sicherlich auch noch besonders ist, dass immer nur eine gewisse Anzahl Personen in den Spa-Bereich dürfen. Aus diesem Grund musst du auch frühzeitig reservieren, aber der Aufenhalt ist dafür umso exklusiver.

Falls dir Wellness nicht zusagt, dann eignet sich die Region auch für einen Tagesausflug, eine Wanderung oder du kannst auch einfach einen feinen Kaffee mit der herrlichen Aussicht geniessen!


Ich wünsche dir einen erholsamen Abend!

Herzgruss, Moni

Ich bin dann mal weg…

…zwar nur für eine Nacht, aber immerhin. Die Vorfreude war gross. Bereits seit langer Zeit wollte ich mal The Cambrian Hotel in Adelboden übernachten und freute mich darauf, dass es nun endlich so weit war. Ein wunderbares Gefühl, wenn du dich schon Wochen vorher auf etwas freuen kannst. Vorfreude ist immer noch die beste Freude!

Wir verbrachten quasi unsere Kurz-Flitterwochen hier. Das 4-Sterne Hotel liegt mitten im Zentrum von Adelboden. Es hat 48 Zimmer und 23 Suiten. Von aussen sieht das Hotel sehr unscheinbar aus. Doch betrittst du das Gebäude, dann ist schnell ersichtlich, dass das Hotel modernisiert worden ist. Es wurde im Dezember 2007 eröffnet.


Wir nächtigten in einem Doppelzimmer mit Panoramablick. Die Aussicht auf die Bergkulisse ist wirklich traumhaft. Sei es vom Zimmer, dem Wintergarten oder dem Restaurant.


Der Wellnessbereich ist 800 Quadratmeter gross. Es wird dir ein Innenpool, ein Aussenpool, eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ein Kneippbecken geboten. Und für alle Sportlichen gibt es auch noch einen Fitnessbereich.


Nun, aber zum Aussenpool, der so bekannt ist bzw. die Sicht, welche dir geboten wird. Eine Bergkulisse, die schöner nicht sein könnte. Natürlich muss das Wetter stimmen. Hach, fast wie ein 6-er im Lotto ist es, wenn du in der Schweiz so schönes Wetter hast. Zwei perfekte Herbsttage hatten wir erwischt. Im Pool bei dieser Traumsicht zu entspannen, da kann ich nur glücklich sein. Und schau, wie wunderbar das Wetter an beiden Tagen war.


Es hat mich so ziemlich alles überzeugt, was ich gesehen habe…ausser die Kosten für den Parkplatz. CHF 18.- für eine Nacht sind doch schon sehr viel. Der Empfang war herzlich und es gab auch sofort einen kleinen Rundgang durch das Hotel. Den Spabreich kannst du vor Check-In und nach dem Check-Out noch geniessen. So war ich am Abreisetag noch stundenlang im Aussenpool und habe auf dem Liegestuhl „g’sünnelet“. So sollten Montage öfters sein :) 

Auch das Frühstück wird mit viel Stil angeboten und die Auswahl ist gross. Es hatte noch mehr zur Auswahl, als du auf den Bildern siehst. Unter der Woche kannst du das Frühstück bis 10.30 Uhr geniessen, am Sonntag bis 12.00 Uhr.


Viele Dienstleistungen kannst du auch als externer Gast geniessen. Wenn du also nur einen Tagesausflug machen bzw. dir dies leisten willst / kannst, dann ist dies doch ein guter Kompromiss.

Ich hoffe, mein Reisebericht hat dir gefallen und vielleicht entspannst du schon bald im herrlichen Wellnessbereich oder schlägst dir den Bauch beim unglaublich feinen Frühstücksangebot voll :-) 

Wünsche dir eine „chillige“ Woche :-)

Rückblick – Blick zurück…

…auf ein Wochenende, welches zur Abwechslung kühlere Temperaturen zu bieten hatte. Mir machte dies aber gar nichts aus und heute kam die Sonne ja wieder bereits zum Vorschein. Was habe ich gemacht, wenn mal nicht mehr Badiwetter oder Grillwetter ist?

Gestern besuchten wir das Hof-Theater. Das Hof-Theater tourt von Mai bis September in der ganzen Schweiz. Das Theaterstück wird bei ganz verschiedenen Bauernhöfen aufgeführt. Aktuell wird die Gaunerkomödie „Zwei wie Bonnie and Clyde“ gespielt. Das Bauernhof-Feeling ist garantiert, da das Theater in einem improvisierten Zelt mit Festbänken stattfand und die Bühne vor allem aus Strohballen und einem Schrank bestand. Die Schauspielerin, Barblin Leggio, und der Schauspieler, Hans Peter Incondi, zeigten tolle Theaterleistungen und Lacher waren garantiert. 90 Minuten Theater von zwei Personen ist mal was Anderes. Meistens leben ja die Theaterstücke von weiteren Schauspielern. Umso beeindruckender, wie die Beiden spielerisch mit der 90-minütigen Leistung und dem vielen Text umgingen. Falls dich das Theater interessiert, findest du hier noch die letzten Spielorte bis Ende September 2017. Einzig negativ war für mich der Preis, der mit CHF 32.- nicht ganz günstig ist.

Wie schon gesagt, zeigte sich heute die Sonne und so zog es uns nach draussen. Ein bisschen Bewegung, aber doch so, dass wir den späteren Nachmittag und Abend noch gemütlich zuhause verbringen konnten, entschieden wir uns für einen Ausflug zum Chutzenturm. Der Chutzenturm liegt zwischen Bern und Biel, genauer gesagt bei Frienisberg. Er ist mit dem Auto, den öffentlichen Verkehrsmittel oder auch mit dem Fahrrad (bitte ein bisschen Kondition mitbringen ;-) erreichbar. Genauere Informationen zum Chutzenturm wie auch zur Anfahrt findest du auf dieser Website.

Chutzenturm

Vom Parkplatz führte uns ein schöner, oftmals schattiger Weg im Wald in rund 35 Minuten zum Chutzenturm. Auf dem Weg begegnest du an einem Sonntag vielen Familien, Spaziergänger mit Hunden, Biker, aber auch gemütliche Grillstellen, die zu einer Pause einladen. Auf dem Rückweg sind wir sogar noch einer Blindschleiche begegnet.

Blindschleiche

Willst du auf den Chutzenturm, stehen dir noch einige anstrengende Minuten und vor allem Treppentritte bevor. Ich habe mich nicht hinaufgewagt. Zum einen wegen der aktuell eingeschränkten Kondition ;-) und zum anderen wegen meiner Höhenangst. Doch das Bild unten zeigt, dass sich der Aufstieg lohnt.

Aussicht

Und nun ist das Wochenende bald wieder vorbei. Perfekt um den Abend ausklingen lassen eignet sich ein guter Film. Falls dieser gerade nicht zur Verfügung steht, ein spannendes Buch oder ein bisschen Klatsch und Tratsch oder auch inspirierende Artikel aus den Lieblingszeitschriften.

Zeitschriften

Ich wünsche dir einen schönen Sonntagabend und morgen einen tollen Wochenstart.

Bella Sardegna

Nun sind wir bereits fast seit zwei Wochen zurück aus dem wunderschönen und erholsamen Urlaub in Sardinien. Bereits zum zweiten Mal hat es uns auf die Insel verschlagen und ich kann die Trauminsel absolut weiterempfehlen. Vielleicht überlegst du dir ja auch nach Sardinen zu reisen und dann dienen dir einige Tipps dazu. Falls nicht, geniesse einfach die Fotos, die zumindest dem Geist Erholung schenken :)

Ich „muss“ die Bilder ebenfalls geniessen, denn soeben hat es mir das Meiste von meinem geschriebenen Text wieder gelöscht. Dies ist sehr ärgerlich und es sind solche Momenten, in denen ich zweifle, ob ich nun wirklich nochmals alles schreiben soll. Vor allem hätte es vor einigen Minuten gepasst und nun versuche ich nochmals mit dem gleichen Enthusiasmus einen Reisebericht zu verfassen. Ich hoffe, es gelingt mir.

Anreise / On the road

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um nach Sardinien zu kommen. Viele Familien fahren mit dem eigenen Auto bis nach Italien und benutzen anschliessend die Fähre. Sicher praktisch, weil viel Gepäck mitgenommen werden kann, aber das Ganze hat auch seinen Preis.

Wir sind deshalb beide Male mit Easyjet nach Olbia geflogen. Die Anreise ist kurz und günstig. Von Genf oder Basel ist man in 1h 10 Min. oder 1h 30 Min. in Olbia. Bereits zwei Mal sind wir von Genf aus geflogen und ich finde es immer witzig, dass wir jeweils länger mit dem Zug als mit dem Flugzeug unterwegs sind :)

In Sardinien lohnt es sich ein Auto zu mieten, falls du nicht mit dem eigenen Auto anreist. Die Insel kann mit dem Auto problemlos erkundet werden. Es hat wenig Verkehr und die meisten Strassen sind gut erhalten. Einige Strände sind nur auf Naturstrassen zu erreichen, aber auch diese können problemlos mit einem kleinen Mietauto befahren werden.

Bei unserem ersten Mal waren wir in Cala Liberotto und nun in Arbatax. Beides ist auf der Ostseite der Insel. Es wäre sicherlich auch toll, mal den Süden oder die Westküste zu erkunden. Aber denk daran, dies braucht Zeit. Denn die Insel ist nicht soooo klein wie du vielleicht das Gefühl hast und es gibt auch einige Pässe zu überqueren.

Unterkunft

Wir hatten die Übernachtungen inkl. Frühstück im Hotel Club Saraceno gebucht. Ich würde dieses Hotel wirklich weiterempfehlen. Die Anlage ist sehr gepflegt. Die Zimmer sind einfach, aber schön eingerichtet und verfügen über einen (kleinen) Balkon oder eine Terrasse. Der Essenssaal für Frühstück und Abendessen war sehr gepflegt und geräumig. Zweimal haben wir das Abendessen im Hotel genossen. Dies ist eine tolle Möglichkeit, da du bis um 18.30/19.00 Uhr am selben Abend noch sagen kannst, ob du das Abendessen im Hotel geniessen möchtest. Es gibt immer ein sehr grosses Buffet. Einmal in der Woche gibt es sardische Spezialitäten. Das Abendessen kostet 25 Euro. Darin enthalten sind jegliche Speisen, Getränken und auch eine Flasche Wein.

Auf dem ersten Foto ist der hoteleigene Strand ersichtlich und dies war auch der Ausblick von der Frühstücksterrasse. Beim Hotel gibt es diverse Möglichkeiten für Familien, es hat einen Pool für Erwachsene und einen Kinderpool. Zudem hat es einen Tennisplatz und täglich gibt es Animationsshows und Musik am Abend.

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Was gibt es in Sardinien zu entdecken?

Ich finde, Sardinien hat für alle Personen etwas bereit. Für Familien, für Motorradfahrer, Wanderer, Biker, Naturliebhaber oder auch alle, die „nur“ Strandferien machen möchten. Besonders begeistert hat mich das kristallklare Wasser. Dies ist wirklich wunderschön.

Für uns hat sich der Ausflug zum Golfo di Orosei sehr gelohnt. Da gibt es diverse Badebuchten, die du nur zu Fuss oder mit dem Boot erkunden kannst. Dadurch ist auch das Meer noch klarer und glänzt so richtig Türkis. Entweder mietest du ein Schlauchboot mit Motor und erkundest so die Küste oder du buchst eine geführte Bootstour. Wir haben uns für die geführte Bootstour entschieden. Es gibt diverse Anbieter….am besten Preis und Angebot vergleichen.

Nebst den wunderschönen Buchten vom Golfo di Orosei haben uns folgende Strände begeistert:

Spiaggia del Lido di Orrì und Spiaggia di Cea

Nicht zu vergessen sind Taucherbrille und Schnorchel. Es ist absolut faszinierend in diesem kristallklaren Wasser unterzutauchen. Einige Fische sind zu sehen und wer Lust und Mut hat, würde bei einem „richtigen“ Tauchgang sicherlich noch viel mehr von der Unterwasserwelt profitieren.

Bilder sagen mehr als Worte…deshalb einfach zurücklehnen und geniessen!

Sonnenuntergang Baia di porto frailis


Buchten im Golfo di Orosei

Spiaggia di Cea
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Ich könnte die Bilder stundenlang  betrachten und in Erinnerung schwelgen. Ich habe Sardinien in mein Herz geschlossen und würde die Insel Jedem empfehlen. Vielleicht haben dich die Fotos inspiriert, um deine nächste Reise zu planen oder einfach im Fernweh zu schwelgen.

Von Herzen wünsche ich allen eine wunderbare Woche!

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Prossima Fermata – Milano centrale

Seit längerer Zeit freute ich mich auf das vergangene Wochenende. Endlich wieder einmal unterwegs sein. Weg von zuhause, auch wenn ich sehr gern zuhause bin. Aber ebenso gerne reise ich. Ich liebe es, neue Orte zu entdecken. An diesem Weekend ging es nach Italien. Genauer gesagt nach Mailand. Ich war noch nie in Mailand und war sehr gespannt, denn ich hatte nur Positives über die Stadt gehört.

Reiseberichte finde ich generell spannend und stundenlang kann ich Berichte lesen und Fotos anschauen. Ich hole mir auch immer wieder auf anderen Reisebloggs Tipps für meine Reisen. Dies hat sich schon oft bewährt. Gerne erzähle ich nun von meinen Eindrücken von Mailand.

Anreise
Von Bern gibt es eine direkte Zugverbindung nach Mailand. In den Zug einsteigen und drei Stunden später in Mailand aussteigen. Was willst du mehr? Ich finde dies die perfekte Anreise. Die Dauer mit dem Zug ist nicht zu lange und dank einer Sitzplatzreservation konnten wir gemütlich unsere Sitze beziehen und die Anreise verging wie im Flug. Beim Nachhauseweg wählten wir aufgrund der Reisezeit eine Verbindung mit 1x umsteigen in Brig. Dies ist aber ebenfalls kein Problem und dauert auch nicht länger.

Hotel
Übernachtet haben wir im Hotel Auriga. Das Hotel liegt zentral beim Hauptbahnhof, wir mussten nur 5 Minuten vom Bahnhof zum Hotel laufen. Auch die Metrostation befindet sich in nächster Nähe, perfekt für alle Ausflugsziele.

Was gibt es in Mailand zu entdecken?
Ganz viel! Und natürlich hatten wir nicht genügend Zeit „alles“ zu sehen. Hier aber einige Tipps und Eindrücke, was mir gefallen hat oder eben nicht.

Natülich den Dom von Mailand besichtigen. Der Duomo di Milano ist riesig und sehr eindrücklich. Wer auf den Dom will, geht am besten am frühen Morgen. Dann musst du nicht so lange anstehen. Wir haben aufgrund der langen Warteschlangen darauf verzichtet.

Ausgiebiges Shopping darf in der Modestadt natürlich nicht fehlen. Es gibt natürlich all die teuren Boutiquen. Aber auch günstigere Geschäfte wie H&M, Zara, Mango etc. sind zu finden.

Es lohnt sich natürlich auch durch die Galleria Vittorio Emanuele zu schlendern.

Ich liebe das italienische Essen! Was gibt es Besseres als Pizza oder eine Gelati, wie du sie nur in Italien geniessen kannst? Für eine Gelati mussten wir zwar ein bisschen anstehen, denn diese sind heiss begehrt bei diesem Top-Wetter. Doch anstehen lohnt sich auf jeden Fall.

Den Samstagabend haben wir im Navigli-Viertel verbracht. Da vermischen sich Touristen und Einheimische, was das Viertel noch viel symphatischer macht. Es ist wirklich schön zum Flanieren und fein essen. Die Abendstimmung war perfekt für Fotos und gegessen haben wir sogar draussen. Wie kommst du hin? Mit der Metro bis zur Haltestelle Porta Genova. Dann läufst du am besten den Menschen nach oder fragst in einem Kiosk nach, wo sich der Naviglo Grande befindet.

Am Sonntag machten wir einen Abstecher zum Castello Sforzesco. Nimmst du die U-Bahn bis zur Station Cairoli, sind es nur noch wenige Meter bis zum wunderschönen Springbrunnen, Schloss und Park. Ideal zum Verweilen und Geniessen. Nach dem Schlendern im Park gingen wir zu Fuss Richtung Dom. An der Via Dante gibt es unzählige Restaurants und Shoppingmöglichkeiten.

Bilder sagen mehr als Worte. Geniesse die Eindrücke von diesem zauberhaften Frühlingswochenende. Und ich schwelge noch ein bisschen in den Erinnerungen vom herrlichen Wochenende, das geprägt war vom „dolce far niente“.