Unterwegs mit uns…

…und zwar nehme ich dich mit auf eine kleine Reise nach Italien. Es ist ein Rückblick, denn unsere Sommerferien waren Mitte/Ende August. Und da wir bald nochmals eine Ferienwoche geniessen dürfen, möchte ich es nicht missen, über unsere letzte Reise zu schreiben. Bist du ready für ein bisschen Vitamin Sea? Ich würde mich freuen, wenn du weiterlesen würdest.

Lange, lange wussten wir nicht wohin. Doch eigentlich wusste ich es ganz genau. Ich wollte ans Meer. Nach zwei Jahren packte mich das Fernweh bzw. Meerweh. Denn am Meer kann ich extrem gut abschalten. Und genau dies wollte ich und wollten wir als Familie. Ganz viele Fragen stellen wir uns. Vielleicht zu viele. Wir waren nicht mehr so flexibel. Als Paar hätten wir wohl einfach gebucht was uns am Meisten begeistert hätte. Doch mit einem knapp 2-Jährigen Kind hinterfragten wir vieles. Wollen wir eine Flugreise in Kauf nehmen oder können wir mit dem Auto flexibler reisen? Gibt es eine ärztliche Versorgung in der Nähe? Wie sehen die Verpflegungsmöglichkeiten aus? Ist das Ganze nicht zu stressig und kann ich überhaupt ein paar Minuten ruhig auf dem Liegestuhl entspannen? Diese und ganz viele weitere Gedanken schwirrten mir/uns zu Beginn des Jahres 2019 durch den Kopf. Plötzlich wurde es doch ein bisschen konkreter: Mallorca, Südfrankreich oder Italien? Ja, wir wollten ans Meer und zwar diesen Sommer.

Schlussendlich entschieden wir uns für Italien. Toskana, Piemont, Venetien, Apulien…die Suche ging weiter. An einem Montagabend schrieb ich auf Instagram mit einer Bekannten und sie sagte mir, wohin sie in die Sommerferien reisen würden. Wir schauten uns dieses Resort genauer an und ein paar Stunden später war sonnenklar, dass auch wir dort buchen würden. Liebe Seline, danke nochmals vielmals für den Tipp! Übrigens hat Seline auch einen Blog. Schau doch mal bei ihr vorbei:

https://viva-bellezza.wixsite.com/blog

Taaaaadaaaaa, hier ist unser Ferienziel:

Italien, Venetien, Bibione, Lino delle Fate Resort

Anreise

Als wir uns für Italien entschieden, war für uns klar, dass wir mit dem Auto reisen würde. Klar wäre auch eine Flug- oder eine Zugreise möglich. Doch beim Auto gewinnt die Flexibilität bezüglich Gepäck und Pausen. Wir fuhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag los. Dies war ideal, da unser Sohn die ersten 3.5h schlief. So kamen wir zügig und ruhig vorwärts. Was uns auf der weiteren Reise sehr geholfen hat: Ein Spielkoffer, den ich vor der Reise zusammengestellt habe. Ich habe diese Sachen bewusst schon einige Wochen zuvor gepackt, so dass sie wieder attraktiv für unseren Sohn waren. Kleine Tiere, Fahrzeuge, Bücher usw. Er war, besonders mit den Büchern, sehr lange beschäftigt. Auf der Heimreise fuhren wir um die Mittagszeit und auch so schlief unser Sohn wiederum ein paar Stunden. Wir übernachteten vom Sonntag auf Montag in Lugano, so dass wir nicht zu lange unterwegs waren. Da haben wir diesen traumhaften Sonnenuntergang erlebt.

Hotel / Resort

Das Eco Village Resort wurde erst im Mai 2019 eröffnet. Bei unserer Buchung wussten wir also noch nicht, ob der Bau im August wirklich fertig ist. Wir hofften und es war alles tadellos. Unbedingt auf der Webiste vorbeischauen :-)

Der Aufenthalt kann im Hotel oder in einem Bungalow gebucht werden. Wir hatten dieses Bungalow und zusätzlich buchten wir noch das Frühstück dazu. Ich sage dir: Das Frühstücksbuffet war riesig = Bikinifigur ade. Ach zum Glück war die bei mir gar nie vorhanden :-)

Es würde hier den Rahmen sprengen alles aufzuschreiben, aber hier ein kurzer Auszug aus der Website des Resorts:

Das Lino delle Fate Eco Village Resort ist ein exklusives Resort, das die Identität der Natur, in die es eingebettet ist, bewahrt. Ein idealer Ort für diejenigen, die Ruhe und Privatsphäre suchen, für diejenigen, die die Zeit anhalten möchten, im Kontakt mit der unberührten Natur entspannen und vor allem für diejenigen, die das Meer und die Lagune lieben und ihre wunderschönen Farben in vollen Zügen genieβen möchten.

Es ist wirklich ein grosses, aber so ein stilvolles Resort. Es eignet sich besonders für Familien, aber nicht nur. Denn es gibt beispielsweise auch einen Wellnesspool mit Hydromassage. Und am Pool gibt es (bewusst?) keine Rutschbahnen oder ähnliches. Auch im Speisesaal war es eine angenehme Lautstärke, trotz den Kindern. Diese stillvolle Ambiente hat mich sehr überzeugt.

Leistungen für Familien

Das Resort bietet sehr viel für Familien. Es hat einen Spielplatz, einen Miniclub und Hochstühle sowie Babybetten sind eine Selbstverständlichkeit. Auch das Personal ist sehr kinderfreundlich undzuvorkommend. Was mich vor allem begeistert hat, ist der Fahrradverleih. Es gibt Fahrräder in allen Grössen, inklusive Helm und Kindersitz. Der Verleih ist zwar kostenpflichtig, lohnt sich aber sehr.

Ausflugstipps in der Umgebung

Bibione eignet sich perfekt für Strandferien, zum Verweilen im Städtchen und es gibt auch diverse Shops. Da wir uns vor allem auf die Erholung am Strand fokussiert haben, waren wir nicht viel ausserhalb von Bibione.

Venedig wäre tolle gewesen, da die Stadt nur rund 1h von Bibione entfernt ist. Wir machten diesen Ausflug aber nicht, da es sehr warm war und in der Feriensaison der Italiener/innen. Mit einem Kleinkind tönt dies für uns nicht nach Erholung.

Stattdessen verbrachten wir einen Tag im Zoo. Dieser ist nur 15 Autominuten von Bibione entfernt. Sehr grün, weitläufig und eine grosse Vielfalt an Tieren. Uns hat es gefallen.

Parco Zoo Punts verde

Fazit

Es waren für uns die perfekten Familienferien. Und zwar können wir dies sagen, weil alles bestens geklappt hat. Von der Anreise bis zur Heimfahrt waren wir gesund und dies ist das Wichtigste! Das Resort und den Ferienort Bibione kann ich absolut empfehlen. Im Weiteren war es auch sehr entspannt, da unser Goldschatz gerne „sändelet“ und den Pool liebte er sowieso.

Ich danke dir ganz herzlich, dass du bis zum Ende gelesen hast. Falls du Fragen zum Resort hast, dann melde dich doch einfach bei mir.

Herzlich, Moni

Was packst du…

in deinen Ferienkoffer? Hast du überhaupt Sommerferien oder musst du dich noch auf die nächsten Ferien gedulden? Die Schulferien haben in einigen Kantonen (in der Schweiz) bereits begonnen. Unsere nächsten Ferien stehen im August an und ich freue mich sehr darauf. Da wir im Juni ebenfalls noch eine Urlaubswoche geniessen konnten, ist es mit dem Fernweh noch aus haltbar.

Auf was kannst du in den Ferien nicht verzichten bzw. was geht regelmässig beim Packen vergessen? Ich lasse regelmässig die Zahnpasta zuhause liegen und ein Plastiksack für die dreckige Wäsche vergesse ich auch oft. Zum Glück gibt es bei den Taschen und Koffern meistens ein Aussenfach, so dass ich dort die dreckige Wäsche verstauen kann.

Passend zum Sommer und den Ferienmonaten habe ich die 18-in 1-Seife von Dr. Bronner’s erhalten.

Gibt es wirklich eine Seife, die ich auch als Shampoo, Gesichtsreiniger und als Zahnpasta brauchen kann? Ich habe sie zuhause getestet und erzähle dir nun gerne, ob diese Seife in meinem Ferienkoffer einen Platz finden wird oder ob sie zuhause bleibt.

Zuerst noch einige Fakten zum Produkt. Das Unternehmen Dr. Bronner’swurde in den USA gegründet und die Produkte gibt es seit dem Jahr 2014 in der Schweiz zu kaufen. Das Unternehmen setzt auf folgende Schwerpunkte: Die Basis der Inhaltsstoffe ist pflanzlich und biologisch abbaubar. Weiter sind der faire Handel und faire Löhne wichtig. Bei den Produkten gibt es keine Tierversuche und sie sind vegan.

Nebst der All-in-One-Seifen gibt es von Dr. Bronner’s auch noch Stückseifen, Zuckerseifen, Lippenbalsame, eine Pflegelinie für Babies, einen Handspray, Magic Balm, Body Lotion und fluorfreie Zahnpasta.

Ich habe die All-in-One-Seife getestet und kann dir Folgendes darüber erzählen:

Allgemein:

  • Die Düfte (Zitrus-Orange, Earl-Grey und Green Tea) finde ich sehr ansprechend.
  • Es braucht nur eine ganz kleine Menge. Das Produkt ist sehr ergiebig.
  • Eine Flüssigseife (240 ml) kostet ca. CHF 15.-

Seife als Handseife:

Funktioniert einwandfrei, benötigt nur sehr wenig.

Seife als Duschgel:

Als Duschgel eignet sich die Seife sehr gut, ist angenehm im Duft, schäumt leicht und hinterlässt nur ein klein bisschen seifiges Gefühl.

Seife für die Nassrasur:

Meine Beine konnte ich damit einwandfrei rasieren und sie waren deutlich feiner als wenn ich die Beine mit normalem Duschgel rasieren. Aufgrund meiner Faulheit verwende ich nie einen Rasierschaum.

Seife als Gesichtsreinigung:

Funktioniert bestens für die Gesichtsreinigung. Die Haut fühlt sich danach frisch und gepflegt an.

Seife als Shampoo:

Es wird empfohlen nach der Anwendung Conditioner zu verwenden. Habe ich gemacht, trotzdem fühlten sich die Haare ganz komisch an. So schwer, irgendwie klebrig und gar nicht sauber. Bereits nach einem Tag hatte ich das Gefühl, dass die Haare sehr fettig sind. Das Shampoo muss also dennoch in den Ferienkoffer.

Seife als Zahnpasta:

Es kostete mich wirklich Überwindung die Seife als Zahnpasta zu benutzen. Für mich ist das eine komische Vorstellung. Doch es hat funktioniert und fühlte sich nicht eklig oder so an. Ich würde aber dennoch meine Zahnpasta in das Köfferchen packen. Ich vergesse aber regelmässig die Zahnpasta einzupacken, da ich diese zuhause noch brauche. Mit der Seife hätte ich zumindest einen Ersatz.

Du siehst, bei den meisten Anwendungen hat die Seife überzeugt. Ich habe noch nicht alle 18 Anwendungen ausprobiert…es würde noch folgende weiter Möglichkeiten geben: Pinselreinigung, Bodenreinigung, Pflanzenschutz, Feinwäsche, Obstreiniger, Spülmittel, Babypflege (obwohl es ja hier eine Extra-Linie gibt), Inhalation, Badezusatz, Mundwasser, Tiershampoo oder auch als Fleckenentferner.

Ich finde die Idee eines solchen All-in-One-Produkt genial. Für Reisen auf denen sich dein Gepäck beschränkt oder nur Handgepäck möglich ist, würde ich die Seife absolut weiterempfehlen. Auch im Haushalt ist sie eine wunderbare Ergänzung. Ich persönlich würde im Urlaub aber nicht auf die Zahnpasta und das Shampoo verzichten.

Die drei Seifen wurden mir als PR-Samples zugestellt. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Dr. Bronner’s für die Produkte und die Zusammenarbeit.

 

 

 

 

Bei diesen kalten Temperaturen …

…denke ich gerne an unsere sonnigen Ferientage zurück. Ich hoffe wirklich sehr, dass uns die wärmeren Temperaturen bald konstanter durch den Alltag begleiten. Aber nicht jammern, sondern dankbar sein. Der Regen tut der Natur ja auch gut.

In unseren Frühlingsferien waren wir an einem Nachmittag im Sikypark im Jura. Der Sikypark befindet sich in Crémines. Im Park kannst du diverse Tiere bestaunen. Tiger, Löwen, aber auch Erdmännchen oder Äffchen. Auch heimische Wildtiere oder Haustiere findest du im Park.

Mir hat besonders gut gefallen, dass das auf dem gesamten Gelände viele Sitz- und Picknickmöglichkeiten hat und dass sich so auch die Besucher gut verteilen. Es hat auch einen Spielplatz, Restaurant und sogar einen kleinen Lunapark. Ein Nachmittag im Park geht also schnell vorbei.

Bei diesem Ausflug hatten wir zum ersten Mal unseren neuen Joie Buggy pact signature dabei. Ich kann dir versichern, dass wir diesen Buggy auch gerne beim nächsten Mal mitnehmen.

Zuerst einmal: Das zeitlose und moderne Design gefällt mir sehr. Der Schieber hat einen Lederlookbezug, was dem Buggy einen edlen Touch verleiht. Dieser Schieber ist auch höhenverstellbar. Der Buggy ist super leicht (6.6 kg), handlich und kann ganz easy zusammen gefaltet werden und mit der mitgelieferten Stofftasche transportiert werden.

Nach zwei Mal üben, hatte ich den Dreh raus. Für Ausflüge und Ferien, egal ob mit dem Auto, ÖV oder Flugzeug, ist dies optimal, da er sehr platzsparend ist. Was mich auch sehr überzeugt hat, ist die Liegefunktion des Buggy’s. So ist auch der Mittagsschlaf unterwegs kein Problem. Ein riesen Fan bin ich auch von dem grossen, leicht zugänglichen Staukorb. Ein Rucksack oder eine Wickeltasche lässt sich ohne Probleme darin verstauen. Dieser Korb ist z.Bsp. grösser als bei unserem Kinderwagen.  Was mir auch positiv aufgefallen ist, sind die Reflektoren am Fahrgestell. Sichtbarkeit als Fussgängerin, besonders in den Herbst- und Wintermonaten, ist mir sehr wichtig.

Gibt es auch Nachteile? Ich habe nicht verschiedene Buggy’s verglichen, sondern habe einfach den Vergleich zu unseren Kinderwagen TFK Adventure. Diesen bezeichne ich gerne als Traktor, da er breit ist und Lufträder hat. Es ist ganz klar, dass auf Kies- oder Waldwegen ein Buggy weniger geeignet ist. Also im Sikypark waren wir auch auf Naturwegen unterwegs und es hat funktioniert. Das Manövrieren braucht einfach mehr Kraft, aber es ist möglich. Aber grundsätzlich ist dies für mich auch nicht der Nutzungszweck. Sondern er wird unser zukünftiger Begleiter für Ausflüge in die Stadt, ein kurzer Besuch bei Freunden oder in den Ferien sein.

Mit rund CHF 270.- (je nach Shop und Variante) hat der Buggy einen stolzen Preis. Wer nur einen einfachen Buggy sucht, der findet ganz klar günstigere Varianten. Aber dieser Buggy bietet im Gegenzug einen gewissen Komfort und dies hat auch seinen Preis. Zudem sind im Lieferumfang ein Regenverdeck und  Adapter enthalten, so dass auch die entsprechende Babyschale darauf montiert werden könnte. Der Sonnenschirm gehört übrigens nicht zum Buggy, diesen haben wir seperat als Ostergeschenk von den Schwiegereltern erhalten ;-)

Der Joie Buggy pact signature wurde uns inklusive komplettem Zubehör von Joiebabyschweiz kostenlos zur Verfügung gestellt. Besten Dank an das Team von Joiebabyschweiz für die Zusammenarbeit. Du kannst dir aber sicher sein, dass ich ehrlich und authentisch über den Buggy berichte. Mehr Informationen zu Joiebabyschweiz findest du im Netz oder auch auf Instagram.

Unterwegs mit mir…

…in die Berge. Endlich kann ich mal wieder einen Blogpost über eine kurze Reise schreiben. Genau dies war der Beginn meines Blogs. Ich habe über meine Reise in Amerika berichet. Nun in diesem Blogpost kann ich dir leider keine schönen Fotos von den Staaten zeigen, aber trotzdem nehme ich dich mit auf meine Reise.

Am letzten Freitagnachmittag reisten wir nach Grächen ins Wallis. Es ist Tradition, dass wir den Onkel meines Mannes und seine Partnerin an einem Januarweekend da besuchen. Die Cousinen meines Mannes sind auch noch da, ihre Partner und ich geniesse es wirklich jedes Mal sehr. Letztes Jahr haben wir pausiert und dieses Jahr nehmen wir das Schneeweekend als erstes Mal als Familie in Angriff.

Tags zuvor mache ich mir schon ein paar Gedanken, wie die „lange“ (2h und 30 Minute) Reise mit dem Zug wohl geht und ob ich alles eingepackt haben. Guten Mutes machen wir uns am Freitagmittag auf den Weg. Geplant ist, dass unser Sohnemann den Mittagsschlaf im Tragtuch macht. Und siehe da, der ganze Weg von Bern nach Visp schläft er bei mir. Beim Umsteigen wacht er auf, aber das ist ja auch völlig in Ordnung. Immerhin hat er knapp eine Stunde geschlafen. Auch die weitere Reise verläuft problemlos. Ich bin erstaunt, wie ruhig und gut alles läuft. Aber ein kleines Flüstern höre ich da in meinem Ohr:“Verhält er sich zu ruhig und hat er ein bisschen warm?“

Im Hotel angekommen, habe ich dieses Flüstern immer noch im Ohr. Es ist bereits Zvieri-Zeit. Unser kleiner Früchtetiger mag keine Mandarinen essen. Hmmm, wie war das mit der Wärme? Also messen wir mal Fieber. Und siehe da, das Flüstern oder einfach mein Bauchgefühl hat mich nicht getäuscht. Unser kleiner Schatz hat Fieber. Noch nich sehr hoch, aber nicht der beste Start ins Weekend. Mal abwarten, ein bisschen spielen, dann wieder ein bisschen tragen. Vielleicht sind es ja nur die Zähne, denn die eine Wange leuchtet rot.

18.00 Uhr. Apérozeit. Ja, für alle ausser mich. Denn unser Sohn ist wieder im Tragtuch eingeschlafen. Ich laufe im Hotelzimmer hin und her und überlege mir bereits, ob ich das Nachtessen mit den Anderen geniessen kann oder ob ich auf das verzichten muss. Verzichten. Ein Wort, dass Mütter gut kennen. Aber jetzt weiss ich ja noch nicht, ob ich auch wirklich verzichten muss.

Kurzversion: Das Nachtessen können wir alle im Restaurant geniessen, es läuft erstaunlich gut. Dafalgan-Zäpfli und Ablenkung sei Dank. Nach dem Essen gehen wir schnell wieder ins Hotelzimmer. Der Beginn des Abends/der Nacht ist ruhig. Doch diese Ruhe bleibt nur für kurze Stundenn. Nächste Kurzversion: Wir sind die ganze Nacht wach, schlafen ca. eine Stunde, das Fieber beim Sohn steigt und bleibt bei 40 Grad. Ich habe zudem noch Magenkrämpfe…ja, besser könnte so ein Schneeweekend nicht sein (Ironie ;-). Als Eltern möchte man dem Kind helfen und es ist so schlimm, wenn das Kind nicht in den Schlaf findet, obwohl es soooo müde ist. Irgendwann konnten wir ja dann alle noch eine Stunde schlafen.

Der Morgen danach. Wie nach dem Kater. Kein schönes Aufstehen. Wir sind alle müde, besorgt und das Fieber ist immer noch da. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns die Heimreise anzutreten. Nichts wird aus dem Skitag für meinen Mann. Nichts wird daraus, dass ich mit unserem Sohnemann in den Schnee kann. Es gibt also auch kein Kaffi Baileys an der Sonne. Wir waren nicht einmal 24 Stunden in Grächen.

Was will ich damit sagen? Dieser Aufenthalt hat mir einmal mehr die Augen geöffnet, wie sich die Erwartung von der Realität unterscheiden kann. Habe ich mich zuvor auf die Sonne, den Schnee und die Gemeinschaft gefreut, hoffe ich in diesem Moment nur, dass das Fieber bald zurückgeht. Ich war enttäuscht, innerlich wütend (gibt es diesen Ausdruck?) oder nein ich war wütend, weil ich wieder einmal auf etwas verzichten muss. Seit ich Mama bin, fällt mir dies immer wieder auf, wie wir als Eltern unsere Bedürfnisse in den Hintergrund stellen müssen. Ganz ehrlich, dies finde ich nicht immer einfach. Und dennoch: Das müssen alle Eltern. Und wir müssen ja nicht auf alles verzichten. Aber dennoch sind es diese Momente, in denen du doch ein bisschen wehmütig an die letzten Grächen-Weekends zurück denkst. Aber weisst du was? Schlussendlich bin ich dankbar, dass das Fieber ohne Arzt- oder Spitalbesuch runter ging.

Und hey unser Sohn war so müde von dieser Nacht, dass er vom Samstagabend bis am Sonntagmorgen um 11 Uhr geschlafen hatte. Ich auch. Also musste ich an diesem Sonntag immerhin mal nicht aus Ausschlafen verzichten ;-)

So und zum Schluss gibt es doch noch ein paar Schneebilder. Bilder vom letzten Donnerstag, eines von Adelboden und noch eins vom letzten Jahr im Winter. Leider habe ich ja kein aktuelles Winterbd von Grächen. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr, aber zu hohe Erwartungen habe ich nicht.

Happy Weekend!

Moni

 

 

 

 

 

Unterwegs mit mir…

…oder besser gesagt mit uns. Und zwar in Österreich. Ende August 2018 haben wir unsere Ferien in einem Familienhotel in Ried im Oberinntal verbracht. Genauer gesagt im Hotel Truyenhof. Ja und wenn du jetzt gleich mal die Website besuchst, dann kann ich dir etwas versprechen: Es ist vor Ort genau so schön wie auf den Bildern. Ich konnte dies selber fast nicht glauben. Ich war und bin immer noch hin und weg von diesem Hotel. Und nein, dies ist keine bezahlte Werbung / Empfehlung, sondern eine Herzensangelegenheit. Gerne erzähle ich dir ein bisschen mehr zum Hotel, Umgebung etc. Hey und falls du jetzt noch nicht auf der Website warst: Schau vorbei, es lohnt sich!

Anreise

Zur Anreise werde ich nicht viele Worte verlieren. Wir fuhren mit dem Auto nach Ried. Von Bern ist das Ziel in gut 4 Stunden zu erreichen. Da wir an einem Montagmorgen, so um 11. Uhr starteten, hatten wir gar keinerlei Probleme mit Stau. Am wunderschönen Walensee machten wir eine Mittagspause. So konnte unser Sohnemann seinen Brei direkt am Seeufer geniessen…welch tolle Aussicht für ein Mittagessen.

Zu berücksichtigen ist, dass du auch für Österreich eine Vignette kaufen musst. Es gibt Zehn-Tages-, Zwei-Monats- und Jahresvignetten. Beim Voralbergtunnel ist ebenfalls noch eine Gebühr zu bezahlen, die günstigere Variante ist die Route über den Pass.

Hotel

Das 4 Sterne Hotel ist wirklich traumhaft. Es bietet eigentlich alles was du brauchst und noch viel mehr. Ich habe mehrmals zu meinem Mann gesagt, dass es bisher das tollste Hotel für mich war. Und ja, ich war schon in einigen Hotels. Das Gesamtpaket hat mich wirklich begeistert. Achtung, es wird schon fast kitschig. Wo soll ich beginnen?

Es ist ein Familienhotel. Ein sehr stilvolles Familienhotel. Und teilweise merkten wir gar nicht, dass wir in einem Familienhotel sind. Zum Beispiel dann, wenn wir das Schwimmbad für uns alleine hatten. Oder als ich eine Massage genossen habe. Auch im Wellnessbereich hatte es keine Kinder. Aber für diese hatte es eine Textilsauna im Bereich des Schwimmbades.
Ja, und der Service war ausgezeichnet. Sehr freundliches Personal, das Zimmer wurde jeden Tag aufgeräumt und geputzt und, und, und. Das Essen war auch jeden Tag sehr lecker. Wer kann schon Pancakes am Morgen widerstehen? Ich auf jeden Fall nicht!

Leistungen für Familien

Wir waren eben doch in einem Familienhotel. Und dies ist sehr gut so. Denn die Leistungen für Familien sind bombastisch. Wir konnten im Voraus unsere Babyausstattung reservieren. So war in unserem Zimmer bereits ein Reisebett, eine Wickelunterlage und ein Wasserkocher bereit. Hochstühle beim Essen sind eine Selbstverständlichkeit. Für die älteren Kinder gibt es jeden Tag ein spannendes Kinderprogramm, aber auch für die Babies hat es einen tollen Spielraum. Und auch den Teenies wird das Hotel gerecht. Es hat unter anderem einen Billiardtisch und in der Region werden ganz viele tolle Aktivitäten angeboten.

Der beheizte Innen- und Aussenpool ist ein Traum, wie auch die gesamte Aussenanlage. Ein grosser Spielplatz steht zur Verfügung, wie auch Liegestühle, eine Minigolfanlage, Tennisplätzen, eine Tischtennisplatte und ein Volleyballfeld.

Was kannst du bei gutem oder schlechtem Wetter unternehmen?

Bei gutem Wetter kannst du die Gartenanlage so richtig geniessen. Aber in der Region rund um Serfaus, Fiss, Ladis gibt es sehr viel zu entdecken. Es ist ein Paradies für Aktive, aber auch Geniesser kommen nicht zu kurz. Und Familien schon gar nicht.

In unseren Ferien regnete es an zwei Tagen. Dies hat uns wirklich gar nicht gestört. Denn die hauseigene Wellnessanlage sowie das Schwimmbad sind ein Traum. Ohne Probleme kannst du einen Tag im Hotel verbringen. Am zweiten Tag waren wir shopppen. Ganz in der Nähe ist Landeck oder Imst. Wer mag, kann natürlich auch einen Tagesausflug nach Innsbruck machen. Von Ried aus bist du in gut einer Stunde da.

Fazit

Es waren wunderschöne Ferien. Wir konnten uns sehr gut erholen, da unser Sohnemann besser als zuhause geschlafen hat. Aber auch ansonsten war alles perfekt und zwar wirklich perfekt. Ich denke so gerne zurück und würde am liebsten gleich wieder buchen. Wir waren bestimmt nicht das letzten Mal im Truyenhof!

Unterwegs mit einem Baby…

…ist anders, als Reisen zu Zweit. Wie fast alles anders ist, seit dein Kind auf der Welt ist und du Mutter bzw. Vater bist. Wir waren jetzt schon einige Male auf kürzeren Reisen im In- und Ausland. Nicht allzu weit und wir sind immer mit dem Auto gereist.

Gerne gebe ich einige Tipps weiter, die für deine nächste Reise allenfalls hilfreich sein könnten. Vielleicht dienen sie dir und deiner Familie, vielleicht auch nicht. Wir wissen ja, dass Babies so individuell sind, dass dir diese Zeilen gar nichts bringen. Es kann aber auch sein, dass dir deine Reise durch einen Tipp erleichtert wird. Deshalb: Sharing is caring!

Als Anmerkung: Unser Sohn ist bald 10 Monate alt. Die Erfahrungen beziehen sich +/- auf sein aktuelles Alter.

Vorbereitung ist alles

Unser Sohn liebt Brei. Am Mittag isst er immer selbstgemachten Gemüsebrei. In die Ferien nahmen wir fertige Gläschen mit. Denk daran, diese Gläschen (also den Inhalt :-) deinem Baby zuhause schon ein paar Mal zu geben. Dein Baby mag vielleicht nicht jede Fertignahrung. Wir mussten auch verschiedene Gläschen ausprobieren. Am liebsten mag unser Sohn die verschiedenen Gemüsebreie von Alnatura. Diese sind z.Bsp. in grösseren Migrosfilialen erhältlich.

Da unser Boy auch am Morgen und am Abend Brei isst, greifen wir da gerne auf die Produkte von Holle zurück. Akueller Favorit ist der Bio-Milchbrei Dinkel.

Essen unterwegs

Wer unterwegs ist, gibt den Brei vielleicht mal in einem Restaurant, an einem See oder auf einem Spielplatz. Damit der Brei, oder auch andere Nahrungsmittel, schön warm bleibt/bleiben, empfehle ich den Thermobehälter von Skip Hop. Wird die Nahrung bei ca. 80 Grad Celius eingefüllt, ist sie auch 7h später noch 40 Grad warm. Ich finde den Behälter wirklich super praktisch, da ich die Mahlzeit immer warm bereit habe und mich nicht noch um ein Wasserbad / eine Mikrowelle kümmern muss.

Spielen

Denk daran, Spielzeug von Zuhause mitzunehmen. Wir haben viele, jedoch kleinere Spielsachen eingepackt. Gerade beim Frühstück oder Abendessen im Hotel, ist es ideal, wenn dein Sprössling immer wieder Abweschslung hat. Wir haben die Spielsachen verstaut und immer wieder mal was Neues aus dem Rucksack genommen. So konnten wir das Essen auch in Ruhe genissen. Und ich finde es so faszinierend, dass die Kleinen von den alltäglichen Gegenständen fast am Meisten begeistert sind. Zum Beispiel kann eine Petflasche, ein Esslöffel oder auch eine Stoffserviette pure Begeisterung auslösen.

Schlafen

Zum Schlafen hilft es, die Dinge aus der gewohnten Umgebung mitzunehmen. Das Reisebett konnten wir bisher immer Zuhause lassen, da vor Ort Eines zur Verfügung stand. Wir nehmen aber immer den Schlafsack bzw. die Zewidecke mit und die Musikdose. Eine Portion Geduld kann auch nie schaden :-) Als Notnagel haben wir auch immer noch das Tragetuch und den Kinderwagen dabei. Denn da schläft unser Junior früher oder später immer ein.

Dies und Das

Zu guter Letzt…diese Dinge nehmen wir auch immer mit: Kleider und Windeln, Haushaltspapier, Thermosflache für abgekochtes Wasser, Lätzli (es gibt auch super Einweg-Lätzli) und Feuchttücher. Ich finde es sehr hilfreich, von Allem genügend mitzunehmen.

Herzliche Grüsse, Moni

Nicht Bern, sondern Luzern…

…endlich berichte ich mal wieder von unterwegs. Und zwar von unseren ersten Familienferien. Kurz, aber schön waren sie. Nah, aber trotzdem so wunderbar. Luzern, du bist nicht Bern, aber ich hab dich gern!

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Anreise

Luzern ist ideal mit dem Zug zu erreichen. Wir reisten aber dennoch mit dem Auto an. Mit einem Kind wird die Packliste nicht kürzer, aber der Kofferraum voller. Bei der Wohnung konnten wir glücklicherweise auch einen kostenlosen Parkplatz benutzen.

Unterkunft

Via Airbnb haben wir uns eine Wohnung gemietet. Die Bewertungen waren sehr positiv und die Wohnung versprach eine runde Eckbadewanne inkl. Sprudelfunktion und eine Sauna. Eine Sauna in der Wohnung. Wie kuul ist das denn? Wir waren gespannt, was uns erwartet. Und wir wurden nicht enttäuscht. Die Wohnung war gemütlich und wir konnten uns entspannen. Wie gesagt, konnten wir auch einen Parkplatz kostenlos nutzen und es hat auch eine Bushaltestelle direkt bei der Wohnung. Mit dem Bus bist du in 15 Minuten am Bahnhof Luzern.

Der einzige Nachteil war, dass es keine Küche gab. Doch dies wussten wir im Voraus und so konnten wir unsere Mahlzeiten entsprechend planen. Ein Kühlschrank und eine Mikrowelle waren vorhanden.

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Was gibt es in Luzern zu entdecken?

Natürlich ganz viel. Ich war bereits mehrere Male in Luzern und reise immer wieder gerne hin. Was mir besonders gut gefällt ist, dass „alles“ so gut zu Fuss erreichbar ist. Vom Bahnhof aus bist du schnell am See, in der Altstadt, aber auch hoch oben auf der Burg. Da siehst du diese schöne Stadt mal von einem anderen Blickwinkel. In diesen Ferien nahmen wir es gemütlich und genossen auch die tolle Wohnung. Zudem waren wir am See spazieren, haben in der Altstadt „gelädelet“ und besuchten das Löwendenkmal beim Gletschergarten.

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Brauchst du noch weitere Ideen für deinen Aufenthalt in Luzern? Dann gebe ich dir gerne ein paar Tipps, die entsprechend verlinkt sind.

Ein feines Frühstück im La Vie geniessen, eine Schifffahrt auf dem Vierwaldtstättersee, ein Besuch im Verkehrshaus oder ein Konzert im Kultur- und Kongresszentrum.

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Was gibt es rund um Luzern zu entdecken?

Leider war das Wetter in unseren Ferien nicht ganz sonnig. Deshalb besuchten wir am Dienstagnachmittag die Choco Welt von Aeschbach Chocolatier. Ich liebe Schoggi!

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Bei einem interaktiven Rundgang kannst du die Welt der Schokolade entdecken. Es gibt Schokolade zu degustieren, du kannst deine eigene Schokoladentafel herstellen oder einen Blick in die Produktion werfen. Du erfährst spannende Informationen rund um die Aeschbach Chocolatier. Ich habe nicht gewusst, dass die goldigen Schoggitaler, welche wir in der Schulzeit verkauften, hier produziert werden.

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Die Choco Welt ist rollstuhlgängig und auch gut mit einem Kinderwagen zugänglich (selbst getestet ;-). Der Eintritt kostet CHF 15.-, darin ist aber noch ein Gutschein von CHF 5.- enthalten, der im Cafe oder im Laden eingelöst werden kann. Für zusätzliche CHF 10.- kannst du deine eigene Schokoladentafel verzieren. Ein stolzer Preis, aber die Tafel ist 200g und ja einmalig. Wenn du/ihr den Ausflug zu zweit mach(s)t, dann reicht eine Tafel völlig aus. Wir haben den Ausflug genossen und er war als Familienausflug geeignet. Ah und auch hier: Sehr gute Anreisemöglichkeit mit dem Zug und Gratis-Parkplätze vorhanden.

Gerne denke ich an unsere ersten Familienferien zurück und bin dankbar, dass alles gut geklappt hat. Ich hoffe, dass unser Sohn die Ferien auch geniessen konnte ;-) Er war auf jeden Fall zufrieden und hat auch super geschlafen. Dies ist für alle Eltern doch Gold wert!

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und morgen einen wunderbaren Wochenstart.

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Herzlich, Moni