Unterwegs mit mir…

…in die Berge. Endlich kann ich mal wieder einen Blogpost über eine kurze Reise schreiben. Genau dies war der Beginn meines Blogs. Ich habe über meine Reise in Amerika berichet. Nun in diesem Blogpost kann ich dir leider keine schönen Fotos von den Staaten zeigen, aber trotzdem nehme ich dich mit auf meine Reise.

Am letzten Freitagnachmittag reisten wir nach Grächen ins Wallis. Es ist Tradition, dass wir den Onkel meines Mannes und seine Partnerin an einem Januarweekend da besuchen. Die Cousinen meines Mannes sind auch noch da, ihre Partner und ich geniesse es wirklich jedes Mal sehr. Letztes Jahr haben wir pausiert und dieses Jahr nehmen wir das Schneeweekend als erstes Mal als Familie in Angriff.

Tags zuvor mache ich mir schon ein paar Gedanken, wie die „lange“ (2h und 30 Minute) Reise mit dem Zug wohl geht und ob ich alles eingepackt haben. Guten Mutes machen wir uns am Freitagmittag auf den Weg. Geplant ist, dass unser Sohnemann den Mittagsschlaf im Tragtuch macht. Und siehe da, der ganze Weg von Bern nach Visp schläft er bei mir. Beim Umsteigen wacht er auf, aber das ist ja auch völlig in Ordnung. Immerhin hat er knapp eine Stunde geschlafen. Auch die weitere Reise verläuft problemlos. Ich bin erstaunt, wie ruhig und gut alles läuft. Aber ein kleines Flüstern höre ich da in meinem Ohr:“Verhält er sich zu ruhig und hat er ein bisschen warm?“

Im Hotel angekommen, habe ich dieses Flüstern immer noch im Ohr. Es ist bereits Zvieri-Zeit. Unser kleiner Früchtetiger mag keine Mandarinen essen. Hmmm, wie war das mit der Wärme? Also messen wir mal Fieber. Und siehe da, das Flüstern oder einfach mein Bauchgefühl hat mich nicht getäuscht. Unser kleiner Schatz hat Fieber. Noch nich sehr hoch, aber nicht der beste Start ins Weekend. Mal abwarten, ein bisschen spielen, dann wieder ein bisschen tragen. Vielleicht sind es ja nur die Zähne, denn die eine Wange leuchtet rot.

18.00 Uhr. Apérozeit. Ja, für alle ausser mich. Denn unser Sohn ist wieder im Tragtuch eingeschlafen. Ich laufe im Hotelzimmer hin und her und überlege mir bereits, ob ich das Nachtessen mit den Anderen geniessen kann oder ob ich auf das verzichten muss. Verzichten. Ein Wort, dass Mütter gut kennen. Aber jetzt weiss ich ja noch nicht, ob ich auch wirklich verzichten muss.

Kurzversion: Das Nachtessen können wir alle im Restaurant geniessen, es läuft erstaunlich gut. Dafalgan-Zäpfli und Ablenkung sei Dank. Nach dem Essen gehen wir schnell wieder ins Hotelzimmer. Der Beginn des Abends/der Nacht ist ruhig. Doch diese Ruhe bleibt nur für kurze Stundenn. Nächste Kurzversion: Wir sind die ganze Nacht wach, schlafen ca. eine Stunde, das Fieber beim Sohn steigt und bleibt bei 40 Grad. Ich habe zudem noch Magenkrämpfe…ja, besser könnte so ein Schneeweekend nicht sein (Ironie ;-). Als Eltern möchte man dem Kind helfen und es ist so schlimm, wenn das Kind nicht in den Schlaf findet, obwohl es soooo müde ist. Irgendwann konnten wir ja dann alle noch eine Stunde schlafen.

Der Morgen danach. Wie nach dem Kater. Kein schönes Aufstehen. Wir sind alle müde, besorgt und das Fieber ist immer noch da. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns die Heimreise anzutreten. Nichts wird aus dem Skitag für meinen Mann. Nichts wird daraus, dass ich mit unserem Sohnemann in den Schnee kann. Es gibt also auch kein Kaffi Baileys an der Sonne. Wir waren nicht einmal 24 Stunden in Grächen.

Was will ich damit sagen? Dieser Aufenthalt hat mir einmal mehr die Augen geöffnet, wie sich die Erwartung von der Realität unterscheiden kann. Habe ich mich zuvor auf die Sonne, den Schnee und die Gemeinschaft gefreut, hoffe ich in diesem Moment nur, dass das Fieber bald zurückgeht. Ich war enttäuscht, innerlich wütend (gibt es diesen Ausdruck?) oder nein ich war wütend, weil ich wieder einmal auf etwas verzichten muss. Seit ich Mama bin, fällt mir dies immer wieder auf, wie wir als Eltern unsere Bedürfnisse in den Hintergrund stellen müssen. Ganz ehrlich, dies finde ich nicht immer einfach. Und dennoch: Das müssen alle Eltern. Und wir müssen ja nicht auf alles verzichten. Aber dennoch sind es diese Momente, in denen du doch ein bisschen wehmütig an die letzten Grächen-Weekends zurück denkst. Aber weisst du was? Schlussendlich bin ich dankbar, dass das Fieber ohne Arzt- oder Spitalbesuch runter ging.

Und hey unser Sohn war so müde von dieser Nacht, dass er vom Samstagabend bis am Sonntagmorgen um 11 Uhr geschlafen hatte. Ich auch. Also musste ich an diesem Sonntag immerhin mal nicht aus Ausschlafen verzichten ;-)

So und zum Schluss gibt es doch noch ein paar Schneebilder. Bilder vom letzten Donnerstag, eines von Adelboden und noch eins vom letzten Jahr im Winter. Leider habe ich ja kein aktuelles Winterbd von Grächen. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr, aber zu hohe Erwartungen habe ich nicht.

Happy Weekend!

Moni

 

 

 

 

 

Unterwegs mit mir…

…oder besser gesagt mit uns. Und zwar in Österreich. Ende August 2018 haben wir unsere Ferien in einem Familienhotel in Ried im Oberinntal verbracht. Genauer gesagt im Hotel Truyenhof. Ja und wenn du jetzt gleich mal die Website besuchst, dann kann ich dir etwas versprechen: Es ist vor Ort genau so schön wie auf den Bildern. Ich konnte dies selber fast nicht glauben. Ich war und bin immer noch hin und weg von diesem Hotel. Und nein, dies ist keine bezahlte Werbung / Empfehlung, sondern eine Herzensangelegenheit. Gerne erzähle ich dir ein bisschen mehr zum Hotel, Umgebung etc. Hey und falls du jetzt noch nicht auf der Website warst: Schau vorbei, es lohnt sich!

Anreise

Zur Anreise werde ich nicht viele Worte verlieren. Wir fuhren mit dem Auto nach Ried. Von Bern ist das Ziel in gut 4 Stunden zu erreichen. Da wir an einem Montagmorgen, so um 11. Uhr starteten, hatten wir gar keinerlei Probleme mit Stau. Am wunderschönen Walensee machten wir eine Mittagspause. So konnte unser Sohnemann seinen Brei direkt am Seeufer geniessen…welch tolle Aussicht für ein Mittagessen.

Zu berücksichtigen ist, dass du auch für Österreich eine Vignette kaufen musst. Es gibt Zehn-Tages-, Zwei-Monats- und Jahresvignetten. Beim Voralbergtunnel ist ebenfalls noch eine Gebühr zu bezahlen, die günstigere Variante ist die Route über den Pass.

Hotel

Das 4 Sterne Hotel ist wirklich traumhaft. Es bietet eigentlich alles was du brauchst und noch viel mehr. Ich habe mehrmals zu meinem Mann gesagt, dass es bisher das tollste Hotel für mich war. Und ja, ich war schon in einigen Hotels. Das Gesamtpaket hat mich wirklich begeistert. Achtung, es wird schon fast kitschig. Wo soll ich beginnen?

Es ist ein Familienhotel. Ein sehr stilvolles Familienhotel. Und teilweise merkten wir gar nicht, dass wir in einem Familienhotel sind. Zum Beispiel dann, wenn wir das Schwimmbad für uns alleine hatten. Oder als ich eine Massage genossen habe. Auch im Wellnessbereich hatte es keine Kinder. Aber für diese hatte es eine Textilsauna im Bereich des Schwimmbades.
Ja, und der Service war ausgezeichnet. Sehr freundliches Personal, das Zimmer wurde jeden Tag aufgeräumt und geputzt und, und, und. Das Essen war auch jeden Tag sehr lecker. Wer kann schon Pancakes am Morgen widerstehen? Ich auf jeden Fall nicht!

Leistungen für Familien

Wir waren eben doch in einem Familienhotel. Und dies ist sehr gut so. Denn die Leistungen für Familien sind bombastisch. Wir konnten im Voraus unsere Babyausstattung reservieren. So war in unserem Zimmer bereits ein Reisebett, eine Wickelunterlage und ein Wasserkocher bereit. Hochstühle beim Essen sind eine Selbstverständlichkeit. Für die älteren Kinder gibt es jeden Tag ein spannendes Kinderprogramm, aber auch für die Babies hat es einen tollen Spielraum. Und auch den Teenies wird das Hotel gerecht. Es hat unter anderem einen Billiardtisch und in der Region werden ganz viele tolle Aktivitäten angeboten.

Der beheizte Innen- und Aussenpool ist ein Traum, wie auch die gesamte Aussenanlage. Ein grosser Spielplatz steht zur Verfügung, wie auch Liegestühle, eine Minigolfanlage, Tennisplätzen, eine Tischtennisplatte und ein Volleyballfeld.

Was kannst du bei gutem oder schlechtem Wetter unternehmen?

Bei gutem Wetter kannst du die Gartenanlage so richtig geniessen. Aber in der Region rund um Serfaus, Fiss, Ladis gibt es sehr viel zu entdecken. Es ist ein Paradies für Aktive, aber auch Geniesser kommen nicht zu kurz. Und Familien schon gar nicht.

In unseren Ferien regnete es an zwei Tagen. Dies hat uns wirklich gar nicht gestört. Denn die hauseigene Wellnessanlage sowie das Schwimmbad sind ein Traum. Ohne Probleme kannst du einen Tag im Hotel verbringen. Am zweiten Tag waren wir shopppen. Ganz in der Nähe ist Landeck oder Imst. Wer mag, kann natürlich auch einen Tagesausflug nach Innsbruck machen. Von Ried aus bist du in gut einer Stunde da.

Fazit

Es waren wunderschöne Ferien. Wir konnten uns sehr gut erholen, da unser Sohnemann besser als zuhause geschlafen hat. Aber auch ansonsten war alles perfekt und zwar wirklich perfekt. Ich denke so gerne zurück und würde am liebsten gleich wieder buchen. Wir waren bestimmt nicht das letzten Mal im Truyenhof!

Unterwegs mit einem Baby…

…ist anders, als Reisen zu Zweit. Wie fast alles anders ist, seit dein Kind auf der Welt ist und du Mutter bzw. Vater bist. Wir waren jetzt schon einige Male auf kürzeren Reisen im In- und Ausland. Nicht allzu weit und wir sind immer mit dem Auto gereist.

Gerne gebe ich einige Tipps weiter, die für deine nächste Reise allenfalls hilfreich sein könnten. Vielleicht dienen sie dir und deiner Familie, vielleicht auch nicht. Wir wissen ja, dass Babies so individuell sind, dass dir diese Zeilen gar nichts bringen. Es kann aber auch sein, dass dir deine Reise durch einen Tipp erleichtert wird. Deshalb: Sharing is caring!

Als Anmerkung: Unser Sohn ist bald 10 Monate alt. Die Erfahrungen beziehen sich +/- auf sein aktuelles Alter.

Vorbereitung ist alles

Unser Sohn liebt Brei. Am Mittag isst er immer selbstgemachten Gemüsebrei. In die Ferien nahmen wir fertige Gläschen mit. Denk daran, diese Gläschen (also den Inhalt :-) deinem Baby zuhause schon ein paar Mal zu geben. Dein Baby mag vielleicht nicht jede Fertignahrung. Wir mussten auch verschiedene Gläschen ausprobieren. Am liebsten mag unser Sohn die verschiedenen Gemüsebreie von Alnatura. Diese sind z.Bsp. in grösseren Migrosfilialen erhältlich.

Da unser Boy auch am Morgen und am Abend Brei isst, greifen wir da gerne auf die Produkte von Holle zurück. Akueller Favorit ist der Bio-Milchbrei Dinkel.

Essen unterwegs

Wer unterwegs ist, gibt den Brei vielleicht mal in einem Restaurant, an einem See oder auf einem Spielplatz. Damit der Brei, oder auch andere Nahrungsmittel, schön warm bleibt/bleiben, empfehle ich den Thermobehälter von Skip Hop. Wird die Nahrung bei ca. 80 Grad Celius eingefüllt, ist sie auch 7h später noch 40 Grad warm. Ich finde den Behälter wirklich super praktisch, da ich die Mahlzeit immer warm bereit habe und mich nicht noch um ein Wasserbad / eine Mikrowelle kümmern muss.

Spielen

Denk daran, Spielzeug von Zuhause mitzunehmen. Wir haben viele, jedoch kleinere Spielsachen eingepackt. Gerade beim Frühstück oder Abendessen im Hotel, ist es ideal, wenn dein Sprössling immer wieder Abweschslung hat. Wir haben die Spielsachen verstaut und immer wieder mal was Neues aus dem Rucksack genommen. So konnten wir das Essen auch in Ruhe genissen. Und ich finde es so faszinierend, dass die Kleinen von den alltäglichen Gegenständen fast am Meisten begeistert sind. Zum Beispiel kann eine Petflasche, ein Esslöffel oder auch eine Stoffserviette pure Begeisterung auslösen.

Schlafen

Zum Schlafen hilft es, die Dinge aus der gewohnten Umgebung mitzunehmen. Das Reisebett konnten wir bisher immer Zuhause lassen, da vor Ort Eines zur Verfügung stand. Wir nehmen aber immer den Schlafsack bzw. die Zewidecke mit und die Musikdose. Eine Portion Geduld kann auch nie schaden :-) Als Notnagel haben wir auch immer noch das Tragetuch und den Kinderwagen dabei. Denn da schläft unser Junior früher oder später immer ein.

Dies und Das

Zu guter Letzt…diese Dinge nehmen wir auch immer mit: Kleider und Windeln, Haushaltspapier, Thermosflache für abgekochtes Wasser, Lätzli (es gibt auch super Einweg-Lätzli) und Feuchttücher. Ich finde es sehr hilfreich, von Allem genügend mitzunehmen.

Herzliche Grüsse, Moni

Nicht Bern, sondern Luzern…

…endlich berichte ich mal wieder von unterwegs. Und zwar von unseren ersten Familienferien. Kurz, aber schön waren sie. Nah, aber trotzdem so wunderbar. Luzern, du bist nicht Bern, aber ich hab dich gern!

img_2413

Anreise

Luzern ist ideal mit dem Zug zu erreichen. Wir reisten aber dennoch mit dem Auto an. Mit einem Kind wird die Packliste nicht kürzer, aber der Kofferraum voller. Bei der Wohnung konnten wir glücklicherweise auch einen kostenlosen Parkplatz benutzen.

Unterkunft

Via Airbnb haben wir uns eine Wohnung gemietet. Die Bewertungen waren sehr positiv und die Wohnung versprach eine runde Eckbadewanne inkl. Sprudelfunktion und eine Sauna. Eine Sauna in der Wohnung. Wie kuul ist das denn? Wir waren gespannt, was uns erwartet. Und wir wurden nicht enttäuscht. Die Wohnung war gemütlich und wir konnten uns entspannen. Wie gesagt, konnten wir auch einen Parkplatz kostenlos nutzen und es hat auch eine Bushaltestelle direkt bei der Wohnung. Mit dem Bus bist du in 15 Minuten am Bahnhof Luzern.

Der einzige Nachteil war, dass es keine Küche gab. Doch dies wussten wir im Voraus und so konnten wir unsere Mahlzeiten entsprechend planen. Ein Kühlschrank und eine Mikrowelle waren vorhanden.

img_2454

Was gibt es in Luzern zu entdecken?

Natürlich ganz viel. Ich war bereits mehrere Male in Luzern und reise immer wieder gerne hin. Was mir besonders gut gefällt ist, dass „alles“ so gut zu Fuss erreichbar ist. Vom Bahnhof aus bist du schnell am See, in der Altstadt, aber auch hoch oben auf der Burg. Da siehst du diese schöne Stadt mal von einem anderen Blickwinkel. In diesen Ferien nahmen wir es gemütlich und genossen auch die tolle Wohnung. Zudem waren wir am See spazieren, haben in der Altstadt „gelädelet“ und besuchten das Löwendenkmal beim Gletschergarten.

img_2585

d1774936-643a-433d-a312-637957c70463

Brauchst du noch weitere Ideen für deinen Aufenthalt in Luzern? Dann gebe ich dir gerne ein paar Tipps, die entsprechend verlinkt sind.

Ein feines Frühstück im La Vie geniessen, eine Schifffahrt auf dem Vierwaldtstättersee, ein Besuch im Verkehrshaus oder ein Konzert im Kultur- und Kongresszentrum.

img_2417

Was gibt es rund um Luzern zu entdecken?

Leider war das Wetter in unseren Ferien nicht ganz sonnig. Deshalb besuchten wir am Dienstagnachmittag die Choco Welt von Aeschbach Chocolatier. Ich liebe Schoggi!

2dc585ba-0a1d-4ed1-819c-322c749f9a7f
3f416137-c9b3-4de1-9f36-0dc1edbbcaea

Bei einem interaktiven Rundgang kannst du die Welt der Schokolade entdecken. Es gibt Schokolade zu degustieren, du kannst deine eigene Schokoladentafel herstellen oder einen Blick in die Produktion werfen. Du erfährst spannende Informationen rund um die Aeschbach Chocolatier. Ich habe nicht gewusst, dass die goldigen Schoggitaler, welche wir in der Schulzeit verkauften, hier produziert werden.

b7789c7a-7a56-451d-bf0a-7d9c333a9a11

Die Choco Welt ist rollstuhlgängig und auch gut mit einem Kinderwagen zugänglich (selbst getestet ;-). Der Eintritt kostet CHF 15.-, darin ist aber noch ein Gutschein von CHF 5.- enthalten, der im Cafe oder im Laden eingelöst werden kann. Für zusätzliche CHF 10.- kannst du deine eigene Schokoladentafel verzieren. Ein stolzer Preis, aber die Tafel ist 200g und ja einmalig. Wenn du/ihr den Ausflug zu zweit mach(s)t, dann reicht eine Tafel völlig aus. Wir haben den Ausflug genossen und er war als Familienausflug geeignet. Ah und auch hier: Sehr gute Anreisemöglichkeit mit dem Zug und Gratis-Parkplätze vorhanden.

Gerne denke ich an unsere ersten Familienferien zurück und bin dankbar, dass alles gut geklappt hat. Ich hoffe, dass unser Sohn die Ferien auch geniessen konnte ;-) Er war auf jeden Fall zufrieden und hat auch super geschlafen. Dies ist für alle Eltern doch Gold wert!

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und morgen einen wunderbaren Wochenstart.

62756a2b-ee1d-47e2-9175-d98d157dd46d

Herzlich, Moni

Einen Tag in der Villa…

…Honegg. Verrät dir der Titel bereits, wo ich war oder weisst du noch nicht, was damit gemeint ist? Über das Hotel Villa Honegg war in diesem Jahr ziemlich in der Presse zu lesen und 1’000 von Fotos waren / sind in den Social Medias präsent. Das Hotel Villa Honegg ist ein 5-Sterne Superior Hotel auf dem Bürgenstock.  Ein Aufenhalt in diesem Hotel bzw. in dessen Spa-Bereich wird ziemlich gehyppt. Von aussen sieht das Hotel auf den ersten Blick nicht sehr exklusiv aus. Ich bin gespannt, was mich erwartet.


Vor knapp zwei Wochen waren wir im Hotel Villa Honegg. Genauer gesagt im wunderschönen Pool und im Spa-Bereich des Hotels. Übernachtet haben wir nicht, dies lässt das Budget nicht ganz zu. Aber das Gute ist, wenn du dir die Nacht im Hotel nicht leisten kannst, dann kannst du den Spa-Bereich als Tagesgast geniessen. Es ist ziemlich verständlich, wenn du dir eine Hotelübernachtung nicht leisten kannst…denn am Wochenende kostet eine Übernachtung in der Corner-Suite rund CHF 1’200.- und in der Mastersuite CHF 2’500.- . Daher kann ich hier keine Fotos vom Hotelzimmer präsentieren :-)

Wir waren also für einen Tagesaufenthalt auf dem Bürgenstock. Aber nicht weil ich als Bloggerin eingeladen worden bin (so bekannt bin ich dann doch wieder nicht :-), sondern weil mein Mann dies zu seinem letztjährigen Geburtstag einen Gutschein erhalten hat. Diesen lösen wir doch gerne ein. Aber ACHTUNG: Bitte beachte die langen Wartezeiten. Zur Erläuterung: Den Gutschein hat er Mitte Dezember 2016 erhalten. Wir haben im Januar 2017 für einen Termin angefragt, wann wir unseren Eintritt für das externe Spa buchen können. Der erst mögliche Termin für an einem Wochenende war also Anfangs Oktober 2017. Ja, bitte beachten, dass du früüüüüüüüühzeitig reservieren musst. Wenn du in der Nähe wohnst oder du mal einen Tag unter der Woche frei nehmen kannst, dann ist die Chance sicherlich grösser, dass du nicht so lange warten musst.

Der Einzeleintritt für einen 4-stündigen Aufenthalt im gesamten Spa- Bereich kostet CHF 90.-. Auch dieser Aufenthalt hat bereits seinen Preis. Und nun die Frage lohnt sich dies bzw. was für ein Angebot kannst du nützen? Zur freien Benützung stehen dir der Innen- und Aussenpool, die Sauna, das Dampfbad und der Fitnessraum zur Verfügung.

Der Innenbereich mit dem Pool, der Sauna und dem Dampfbad ist schön, aber schlicht ausgestattet. Für mich überraschend klein. Irgendwie hätte ich erwartet, dass er grösser ist. Der Ruheraum hat nur wenige Liegestühle und so mussten einige Gäste draussen ausruhen. Bei den herbstlichen Temperaturen ist dies gut möglich, doch ich weiss nicht, wie es im Winter ist? 

Einen riesen Wow-Effekt erlebst du bei der Traumaussicht. Der Aussenpool mit der Sicht auf den Vierwaldstättersee und die Berge ist wunderschön! Stundenlang könnte ich mich im angenehm warmen Wasser „rumtümpeln“ und einfach die Aussicht geniessen. So konnte ich es auch nicht unterlassen, wie all die Japaner/innen vor Ort, das Smartphone kurz mit in den Pool zu nehmen. Das Wetter wurde gegen Abend immer besser und es war wunderschön das Spiel zwischen der Sonne und den Wolken zu beobachten.

Und hey sieh dir diese Aussicht an? Da verliere ich wirklich den Boden unter den Füssen…gewaltig!


Nun zur Frage, ob es sich lohnt CHF 90.- für einen 4-stündigen Badeaufenthalt auszugeben? Die Frage musst du wohl für dich entscheiden. Ich finde es ein super Geschenk zu einem besonderen Anlass. Dies kann ja auch ein Geschenk an dich selber sein. Was sicherlich auch noch besonders ist, dass immer nur eine gewisse Anzahl Personen in den Spa-Bereich dürfen. Aus diesem Grund musst du auch frühzeitig reservieren, aber der Aufenhalt ist dafür umso exklusiver.

Falls dir Wellness nicht zusagt, dann eignet sich die Region auch für einen Tagesausflug, eine Wanderung oder du kannst auch einfach einen feinen Kaffee mit der herrlichen Aussicht geniessen!


Ich wünsche dir einen erholsamen Abend!

Herzgruss, Moni

Ich bin dann mal weg…

…zwar nur für eine Nacht, aber immerhin. Die Vorfreude war gross. Bereits seit langer Zeit wollte ich mal The Cambrian Hotel in Adelboden übernachten und freute mich darauf, dass es nun endlich so weit war. Ein wunderbares Gefühl, wenn du dich schon Wochen vorher auf etwas freuen kannst. Vorfreude ist immer noch die beste Freude!

Wir verbrachten quasi unsere Kurz-Flitterwochen hier. Das 4-Sterne Hotel liegt mitten im Zentrum von Adelboden. Es hat 48 Zimmer und 23 Suiten. Von aussen sieht das Hotel sehr unscheinbar aus. Doch betrittst du das Gebäude, dann ist schnell ersichtlich, dass das Hotel modernisiert worden ist. Es wurde im Dezember 2007 eröffnet.


Wir nächtigten in einem Doppelzimmer mit Panoramablick. Die Aussicht auf die Bergkulisse ist wirklich traumhaft. Sei es vom Zimmer, dem Wintergarten oder dem Restaurant.


Der Wellnessbereich ist 800 Quadratmeter gross. Es wird dir ein Innenpool, ein Aussenpool, eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ein Kneippbecken geboten. Und für alle Sportlichen gibt es auch noch einen Fitnessbereich.


Nun, aber zum Aussenpool, der so bekannt ist bzw. die Sicht, welche dir geboten wird. Eine Bergkulisse, die schöner nicht sein könnte. Natürlich muss das Wetter stimmen. Hach, fast wie ein 6-er im Lotto ist es, wenn du in der Schweiz so schönes Wetter hast. Zwei perfekte Herbsttage hatten wir erwischt. Im Pool bei dieser Traumsicht zu entspannen, da kann ich nur glücklich sein. Und schau, wie wunderbar das Wetter an beiden Tagen war.


Es hat mich so ziemlich alles überzeugt, was ich gesehen habe…ausser die Kosten für den Parkplatz. CHF 18.- für eine Nacht sind doch schon sehr viel. Der Empfang war herzlich und es gab auch sofort einen kleinen Rundgang durch das Hotel. Den Spabreich kannst du vor Check-In und nach dem Check-Out noch geniessen. So war ich am Abreisetag noch stundenlang im Aussenpool und habe auf dem Liegestuhl „g’sünnelet“. So sollten Montage öfters sein :) 

Auch das Frühstück wird mit viel Stil angeboten und die Auswahl ist gross. Es hatte noch mehr zur Auswahl, als du auf den Bildern siehst. Unter der Woche kannst du das Frühstück bis 10.30 Uhr geniessen, am Sonntag bis 12.00 Uhr.


Viele Dienstleistungen kannst du auch als externer Gast geniessen. Wenn du also nur einen Tagesausflug machen bzw. dir dies leisten willst / kannst, dann ist dies doch ein guter Kompromiss.

Ich hoffe, mein Reisebericht hat dir gefallen und vielleicht entspannst du schon bald im herrlichen Wellnessbereich oder schlägst dir den Bauch beim unglaublich feinen Frühstücksangebot voll :-) 

Wünsche dir eine „chillige“ Woche :-)

Bella Sardegna

Nun sind wir bereits fast seit zwei Wochen zurück aus dem wunderschönen und erholsamen Urlaub in Sardinien. Bereits zum zweiten Mal hat es uns auf die Insel verschlagen und ich kann die Trauminsel absolut weiterempfehlen. Vielleicht überlegst du dir ja auch nach Sardinen zu reisen und dann dienen dir einige Tipps dazu. Falls nicht, geniesse einfach die Fotos, die zumindest dem Geist Erholung schenken :)

Ich „muss“ die Bilder ebenfalls geniessen, denn soeben hat es mir das Meiste von meinem geschriebenen Text wieder gelöscht. Dies ist sehr ärgerlich und es sind solche Momenten, in denen ich zweifle, ob ich nun wirklich nochmals alles schreiben soll. Vor allem hätte es vor einigen Minuten gepasst und nun versuche ich nochmals mit dem gleichen Enthusiasmus einen Reisebericht zu verfassen. Ich hoffe, es gelingt mir.

Anreise / On the road

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um nach Sardinien zu kommen. Viele Familien fahren mit dem eigenen Auto bis nach Italien und benutzen anschliessend die Fähre. Sicher praktisch, weil viel Gepäck mitgenommen werden kann, aber das Ganze hat auch seinen Preis.

Wir sind deshalb beide Male mit Easyjet nach Olbia geflogen. Die Anreise ist kurz und günstig. Von Genf oder Basel ist man in 1h 10 Min. oder 1h 30 Min. in Olbia. Bereits zwei Mal sind wir von Genf aus geflogen und ich finde es immer witzig, dass wir jeweils länger mit dem Zug als mit dem Flugzeug unterwegs sind :)

In Sardinien lohnt es sich ein Auto zu mieten, falls du nicht mit dem eigenen Auto anreist. Die Insel kann mit dem Auto problemlos erkundet werden. Es hat wenig Verkehr und die meisten Strassen sind gut erhalten. Einige Strände sind nur auf Naturstrassen zu erreichen, aber auch diese können problemlos mit einem kleinen Mietauto befahren werden.

Bei unserem ersten Mal waren wir in Cala Liberotto und nun in Arbatax. Beides ist auf der Ostseite der Insel. Es wäre sicherlich auch toll, mal den Süden oder die Westküste zu erkunden. Aber denk daran, dies braucht Zeit. Denn die Insel ist nicht soooo klein wie du vielleicht das Gefühl hast und es gibt auch einige Pässe zu überqueren.

Unterkunft

Wir hatten die Übernachtungen inkl. Frühstück im Hotel Club Saraceno gebucht. Ich würde dieses Hotel wirklich weiterempfehlen. Die Anlage ist sehr gepflegt. Die Zimmer sind einfach, aber schön eingerichtet und verfügen über einen (kleinen) Balkon oder eine Terrasse. Der Essenssaal für Frühstück und Abendessen war sehr gepflegt und geräumig. Zweimal haben wir das Abendessen im Hotel genossen. Dies ist eine tolle Möglichkeit, da du bis um 18.30/19.00 Uhr am selben Abend noch sagen kannst, ob du das Abendessen im Hotel geniessen möchtest. Es gibt immer ein sehr grosses Buffet. Einmal in der Woche gibt es sardische Spezialitäten. Das Abendessen kostet 25 Euro. Darin enthalten sind jegliche Speisen, Getränken und auch eine Flasche Wein.

Auf dem ersten Foto ist der hoteleigene Strand ersichtlich und dies war auch der Ausblick von der Frühstücksterrasse. Beim Hotel gibt es diverse Möglichkeiten für Familien, es hat einen Pool für Erwachsene und einen Kinderpool. Zudem hat es einen Tennisplatz und täglich gibt es Animationsshows und Musik am Abend.

img_0455


img_0463

Was gibt es in Sardinien zu entdecken?

Ich finde, Sardinien hat für alle Personen etwas bereit. Für Familien, für Motorradfahrer, Wanderer, Biker, Naturliebhaber oder auch alle, die „nur“ Strandferien machen möchten. Besonders begeistert hat mich das kristallklare Wasser. Dies ist wirklich wunderschön.

Für uns hat sich der Ausflug zum Golfo di Orosei sehr gelohnt. Da gibt es diverse Badebuchten, die du nur zu Fuss oder mit dem Boot erkunden kannst. Dadurch ist auch das Meer noch klarer und glänzt so richtig Türkis. Entweder mietest du ein Schlauchboot mit Motor und erkundest so die Küste oder du buchst eine geführte Bootstour. Wir haben uns für die geführte Bootstour entschieden. Es gibt diverse Anbieter….am besten Preis und Angebot vergleichen.

Nebst den wunderschönen Buchten vom Golfo di Orosei haben uns folgende Strände begeistert:

Spiaggia del Lido di Orrì und Spiaggia di Cea

Nicht zu vergessen sind Taucherbrille und Schnorchel. Es ist absolut faszinierend in diesem kristallklaren Wasser unterzutauchen. Einige Fische sind zu sehen und wer Lust und Mut hat, würde bei einem „richtigen“ Tauchgang sicherlich noch viel mehr von der Unterwasserwelt profitieren.

Bilder sagen mehr als Worte…deshalb einfach zurücklehnen und geniessen!

Sonnenuntergang Baia di porto frailis


Buchten im Golfo di Orosei

Spiaggia di Cea
img_0538

Ich könnte die Bilder stundenlang  betrachten und in Erinnerung schwelgen. Ich habe Sardinien in mein Herz geschlossen und würde die Insel Jedem empfehlen. Vielleicht haben dich die Fotos inspiriert, um deine nächste Reise zu planen oder einfach im Fernweh zu schwelgen.

Von Herzen wünsche ich allen eine wunderbare Woche!

img_9266-7