Work in progress…

…bedeutet so viel wie das Werk/die Arbeit ist noch nicht vollendet. Ich hoffe, dass mein Werk in rund einem Jahr vollendet ist.

Seit Oktober 2013 habe ich ganz offiziell erstmals in meinem Leben einen Studentenausweis. Obwohl ich mich nicht als Studentin benennen würde, da ich ja fast Vollzeit arbeite. Doch nebenbei absolviere ich nun noch einen eidgenössischen Fachausweis, welchen ich hoffentlich in rund einem Jahr in der Hand halten werde.

Es gibt Tage, da bin ich zu 100% motiviert, um zu lernen. Genau dies ist der Unterschied zum Lernen in der Schulzeit. Ich kann mich nicht an einen Tag erinnern an dem ich zu 100% motiviert war, um den Schulstoff irgendwie in mein Hirn zu kriegen. Heute Abend war so ein gelungener Lernabend und solche Abende bringen Schwung in die Weiterbildung. Klar gibt es auch immer wieder die Tage, an denen ich mich frage, weshalb tue ich mir diese Weiterbildung an, was bringt sie mir in meinem Leben, könnte ich meine Zeit nicht sinnvoller einsetzen als zu büffeln und so weiter. Ich bin sehr dankbar, dass es aber nicht nur die demotivierten Lerntage gibt, sondern eben auch die topmotivierten wie heute Abend. Was mir immer hilft, ist eine Motivationshilfe neben dem Lehrbuch…siehe Bild. Wohl nicht gesund, aber motivierend.

arbeitsplatz

mms

In den Jahren bzw. in den Kursen, welche ich besucht habe, ausserhalb dieser Weiterbildung, habe ich gelernt, dass ich dann lernen soll, wenn ich die Kraft dafür habe. An den Tagen, an denen ich überhaupt nicht mag, ist es besser ein Wohlfühl-Programm einzuschalten als zu lernen. Umso mehr nutze ich die Abende wie heute einer ist. Da macht es mir auch nichts aus zu schon fast Mitternachtszeiten auch noch einen Blogbeitrag zu verfassen. Zudem habe ich auch gelernt, wie wichtig es ist, zu wissen, welcher Lerntyp ich bin, in welcher Umgebung ich gut lernen kann, ob mir Musik hilft oder ablenkt, wie lange ich lernen kann und wann eine Pause nötig ist und zu guter Letzt: Ich lerne für mich selbst. Na ja, wohl auch für meinen Arbeitgeber. Was mich erschreckt aber auch angetrieben hat, ist die Tatsache, dass wir Menschen nur sehr wenig von unser zur Verfügung stehenden Gehirnkapazität nutzen. Dies kann doch nicht wahr sein. Haben wir schon so einen genialen Körper mit einem Hirn erhalten, sollten wir es doch auch nutzen.

Tönt alles gut und schön, doch ich weiss auch, dass es nicht immer so einfach ist mit den Weiterbildungen. Hadere ich doch so oft, ob die Weiterbildung das Richtige ist und ob ich wohl all diese Prüfungen schaffe? Ja, wie schnell ist man vor Beginn einer neuen Herausforderung, egal ob Weiterbildung oder sonst eine Veränderung im Leben, am zweifeln und verändert lieber nichts. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und mag Veränderungen nicht. So lassen wir unseren Alltag wie er ist, jammern vor uns hin und haben nicht den Mut was zu ändern. Ich bin stolz auf mich, dass ich diese Weiterbildung in Angriff genommen habe, und hoffe, dass ich in ferner Zukunft von einer erfolgreichen Prüfung berichten kann.

Ein Gedanke zu “Work in progress…

  1. Heidi Liechti schreibt:

    liebs Moni, du schaffsch die Usbeldig! Esch au weder e gueti Läbensschuel wo du nochäne hoffentli ned wersch beröie. I wönsche der die nötig Dorchhaltechraft, i weiss doch us eigener Erfahrig, dass es zwöschedore schweriger esch sech z motiviere. Es gäbt jo no sooo vell anderi schöni Sache zom mache. Im Nochhinein wersch au du chöne säge, es esch doch eigentli schnäll verbie gange. Machs guet! ond liebei Grüess mami

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