Ein leises Gespräch…

…zwischen Herbst und Winter im Wald. Herbst: „Hey Winter, was machst du hier?“ Winter: „Es ist ja bald Ende November, ist doch klar, dass langsam die ersten Schneeflocken fallen.“ Herbst: „Ja, aber siehst du denn nicht, dass ich immer noch so goldig bin und die Menschen verzaubere?“ Winter: „Ich verstehe dich. Aber die Natur und die Menschen brauchen auch mich. Und denk daran: Wären wir nicht in der wunderschönen Schweiz sein, dann hätten wir uns gar nicht kennengelernt. Denn in vielen Ländern gibt es die Jahreszeiten ja gar nicht.“ Herbst: „Winter, du bist weise. Wir sollten dankbar sein für das was wir haben und nicht über das jammern, was wir nicht haben.“ Winter: „Stimmt genau und so geniessen wir doch die Zeit zusammen.“

Winterwonderland…

Wenn es draussen so richtig kalt und neblig ist wie heute, dann braucht es umso mehr, um den inneren Schweinehund zu überwinden und nach draussen zu gehen. Wenn ich etwas abgemacht habe, sei es zum joggen oder sonst was, ist es kein Problem. Doch an einem Sonntag, wenn es drinnen warm ist und ich mich so richtig schön eingekuschelt habe, braucht es so viel Überwindung, dass ich mich aufraffen kann.

Doch heute als ich mein Buch mit 450 Seiten fertig gelesen hatte, kam der Drang – oder war es das schlechte Gewissen? – mich ein bisschen zu bewegen und frische Luft zu schnappen.

Ich habe es tatsächlich geschafft mich zu überwinden, warme Kleider anzuziehen und dann ab in den Schnee. Im Moment ist es eisig kalt, aber die wunderschöne Natur ist trotzdem herrlich anzusehen, auch wenn die Sonne nicht scheint und das Gesicht von der Kälte brennt. Vor allem ist es herrlich, wenn dies direkt vor der Haustüre ist.

Hier noch drei Winterbilder und in diesem Sinne wünsche ich einen warmen und gemütlichen Abend.