Ich schreibe, weil…

…es mir gefällt und gut tut. Schon oft habe ich mir überlegt, ob ich den Blog weiterführen soll, ob ich mich auf ein/e Richtung/Thema beschränken soll oder ich habe mich grundsätzlich gefragt, weshalb ich hier überhaupt schreibe.

Die Gedanken und Gefühle preiszugeben ist nicht immer leicht. Es ist eine Art Seelenstreaptase. Und erst noch im Internet. Genau deshalb gebe ich nicht alles preis. Aber dennoch ist es mir wichtig, dass ich nicht nur Werbeartikel schreibe, sondern dieser Blog eben „mein Blog“ ist. Mein ganz persönlicher. Deshalb ist er kunterbunt und absolut nicht perfekt. Muss er aber auch nicht sein. Zum Glück habe ich diesen Anspruch nicht.

Heute ist mir wieder einmal bewusst geworden, dass Schreiben wichtig für mich ist. Genauer gesagt, Lesen und Schreiben begleiten mich schon ganz lange. Lesen und Schreiben tun mir gut. Ich habe schon in meiner Jugend Tagebücher geschrieben, hatte Brieffreundinnen und auch in traurigen Momente zog ich mich in mein Zimmer zurück und liess meinen Gedanken freien Lauf.

Das Lesen war manchmal eine Flucht in eine andere Welt, das Schreiben half mir meine Gefühle in Worte zu fassen. Ganz oft habe ich auch Gedichte geschrieben. Besonders als ich mit sogenannten Schicksalsschlägen zu kämpfen hatte, schrieb ich Gedichte. Ich habe sie aufbewahrt und es sind wahre Schätze für mich.

Was hilft dir in traurigen Situationen oder wie kannst du deine Gefühle in Worte fassen? Ich finde es wichtig, dass wir wissen, was uns gut tut. Denn wenn wir das machen, was uns gut tut, dann sind wir zufriedener mit uns selbst und auch der Umgang mit unseren Mitmenschen ist anders.

Und irgendwie passend zu diesen Gedanken, habe ich gestern einen Podcast entdeckt. Er heisst „Behind“ und ist von Diana Werthmüller. Bis jetzt gibt es drei Folgen und diese können auf Spotify gehört werden. Es geht um die Themen „Trauer“, „Achtsamkeit“ und „Helden im Alltag“. Heute höre ich Podcasts, früher waren es Kassetten. Und auch dies tut mir gut.

Irgendwie ist dieser Artikel ein bisschen chaotisch und ich frage mich, ob „meine Botschaft“ angekommen ist. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich wünsche dir, dass du immer wieder Dinge tun kannst, die dir gut tun. Es ist völlig normal, dass dein Mann, deine Freundin, deine Nachbarin, nicht die selben Dinge tun, um sich zu erholen oder ihre Gefühle auszudrücken. Aber wenn wir uns öffen und einander Verständnis entgegenbringen, dann ist dir und mir geholfen.

In diesem Sinne: Gute Nacht!

Ps: Das Bild ist von Mailand…ich erinnere mich so gerne an dieses Wochenende.

Erwarte nicht zu viel…

Manchmal, weiss ich genau, über was ich meinen nächsten Blogartikel schreibe. Manchmal, mache ich mir Gedanken dazu, habe aber keine Idee. Ich frage mich, was ich schreiben könnten. Trotz der Gedanken kommt mir kein passendes Thema in den Sinn. Spezialisieren auf nur eine Richtung wie Bücher, Sport oder Beauty will ich mich nicht. Manchmal wäre dies vielleicht einfacher. Aber es ist nicht mein Blog.

Manchmal, denke ich weiter nach, habe eine Idee und frage mich dennoch, ob ich darüber schreiben soll? Ist das Thema zu persönlich oder viel zu oberflächlich? Manchmal, sollte ich einfach schreiben und nicht darüber nachdenken.

Und nun sitze ich hier und schreibe…denken tu ich natürlich trotzdem. Über das, was ich bereits verfasst habe und was ich jetzt schreiben werde. Was mir immer wieder durch den Kopf geht, sind „Erwartungen“. Welche Erwartungen habe ich an mich? An meinen Blog und die Artikel? Welche Erwartungen haben meine Leserinnen und Leser? Welche Erwartungen habe ich zu den Besucherzahlen?

Erwartungen habe ich oft im Leben. Du auch? Erwartungen an mich, Erwartungen an meine Mitmenschen, Erwartungen an ein Ereignis, an das gesamte Leben und vieles mehr. Und dennoch stelle ich mir manchmal die Frage, sind diese Erwartungen sinnvoll und bringen sie mich weiter? Oder bewirken sie genau das Gegenteil? Werde ich davon enttäuscht? Es gibt Beides. Aber hey wie oft sind wir schon enttäuscht worden, weil unsere Erwartungen / Vorstellungen nicht erfüllt wurden? Ja, schon oft. Wie gesagt, es gibt auch das Gegenteil. Wir haben eine Erwartung und die Person verhält sich genau so, wie wir dies erwartet haben oder die Situation trifft so ein, wie wir sie möchten. Aber um was geht es dann genau? Um mich und meine Erwartungen. In einem ersten Schritt finde ich es schön und wertvoll, wenn ich es schaffe, dass ich meine Erwartungen zu Wünschen umformuliere. Wünsche sind bereits mit viel weniger Druck belastet. „Ich wünsche mir, dass…“dies tönt doch schon viel angenehmer als „Ich erwarte / stelle mir vor, dass…“ Wenn Wünsche erfüllt werden, ist dies wunderbar.

Oft sind Erwartungen auch mit der „Rolle“ des Gegenübers verbunden. Ich erwarte von meinem Chef etwas anderes als von einer Freundin. Von meinem Partner erwarte ich wieder etwas anderes als von meiner Mutter. Spannend, wie wir Erwartungen mit den Rollen verbinden. Einerseits ganz normal, verständlich und auch gut. Es ist aber auch hilfreich, dies einmal zu hinterfragen. Denn wirklich oft, sind wir auch aus diesem Grund von unseren Erwartungen und somit indirekt von diesen Personen enttäuscht. Ich denke „Er sollte dies doch wissen, immerhin ist er mein Freund“ oder „Sie müsste sich doch bei mir melden, denn sie ist meine Freundin. Oder hat sie kein Interesse mehr an unserer Freundschaft?“ Ja, und oft bin ich dann enttäuscht, weil diese Person nicht so reagiert oder handelt, wie ich das möchte. Aber wie soll es mein Gegenüber wissen, wenn ich die Erwartung nicht ausspreche? Deshalb kann ich mir überlegen, ob ich diese Erwartung / Wunsch haben will. Wenn ich mich dafür entscheide, ist es sinnvoll, dies dem Gegenüber zu sagen / zeigen. Denn sonst ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich enttäuscht werde. Es geht mir also nicht darum, gar keine Erwartungen mehr zu haben. Aber vielleicht hilft es ganz oft, wenn unsere Erwartungen nicht zu hoch sind und wir diese dann auch aussprechen.

Oft treffe ich auch eine Annahme, was mein Gegenüber für Erwartungen an mich hat. Doch auch bei diesen lohnt es sich, diese zu hinterfragen. Denn wie oft denken wir: „XY hat sicherlich die Erwartung, dass ich genau diese Arbeit noch heute beende.“ Oder „Die anderen denken sicherlich, wenn ich Sport mache, dann sollte ich aber auch eine andere Figur haben“. Wir machen uns Stress, der im Endeffekt gar nicht nötig ist. Ich möchte wegkommen von dieser Erwartungshaltung. Manchmal gelingt es mir, manchmal überhaupt nicht.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne und entspannte Woche.

Es braucht so wenig…

…um manchmal Kraft zu tanken. Die Natur gibt mir immer wieder Kraft. Schon lange habe ich mir überlegt, zu was ich für einen Blogbeitrag schreiben könnte. Irgendwie kamen mir keine schlauen oder interessanten Gedanken. Nun werde ich auch nicht viele Worte schreiben, aber es ist wie so oft: Wenn ich draussen war, geht es mir gut. Im Moment motzen so viele über das Wetter. Ja, ich bin auch nicht begeistert davon. Und ja, ich wollte mich auch davon abhalten, nach draussen zu gehen. Und doch habe ich soeben meinen inneren Schweinehund überwunden und wieder einmal gemerkt, wie gut ein Spaziergang in der Natur tut.


Einmal mehr habe ich auch gemerkt, dass es so darauf ankommt, wo mein Fokus ist. Ist der Fokus nun beim schlechten Wetter oder kann ich über die schöne Landschaft staunen, die sich auch so wunderbar präsentiert? Halte ich mich von ein klein bisschen Wind ab nach draussen zu gehen oder geniesse ich es, wenn ich nach dem Spaziergang mit den kalten Wangen im Warmen sitzen kann? Ein Beispiel wie es oft im Leben ist: Überlege dir, ob du den Fokus auf das Negative oder Positive legen willst. Manchmal eine sehr grosse Herausforderung, gerade auch im Alltag, aber es lohnt sich diese anzunehmen.

In diesem Sinne geniesse ich die Nachwirkung des Spaziergangs und fühle mich nun definitiv zufriedener als vorher. Die Einfachheit und die Unberührtheit sowie die Stille der Natur geben mir immer wieder Kraft und Motivation. Vor allem auch Dankbarkeit für all die kleinen Dinge, die doch so gross und wunderbar sind.

Mit diesen Worten wünsche ich dir eine zufriedene Woche und hoffe, du findest immer wieder den Blick für die schönen Dinge im Alltag und in der Natur.

Was ich dir für das Jahr 2017…

W…eitblick

Ü…berglücklich sein

N…egative Gedanken loslassen

S…elbstbewusstsein

C…harakter

H…erzlichkeit

E…hrlichkeit

All dies wünsche ich dir und auch mir selbst von ganzem Herzen. Gerne schreibe ich noch einige weitere Gedanken dazu.

Weitblick

Ich wünsche dir Weitblick. Weitblick im Alltag, wenn die Alltagssorgen so schlimm erscheinen. Weitblick, dass vielleicht / hoffentlich morgen schon alles besser sein wird. Und falls nicht, denn es gibt ja wirklich immer sehr herausfordernde Zeiten im Leben, dann wünsche ich dir den Weitblick, dass auch solche Situationen Sinn ergeben. Wir können es manchmal nicht begreifen oder erklären. Aber dann wünsche ich uns allen, dass wir den Weitblick haben dies zu akzeptieren. Ich wünsche dir Weitblick für unsere Zukunft. Dass wir den Moment geniessen, uns aber auch überlegen, wie unsere Zukunft aussieht, wie wir diese gestalten möchten und was wir für nächste Generationen tun können.

Überglücklich sein

Ich hoffe du kennst diese Momente auch, in denen du sagst: „Alles ist gut, ich fühle mich so richtig happy.“ Ich wünsche dir und mir möglichst viele solche Momente. Momente bei denen wir die Welt um uns vergessen und das tiefe Glücksgefühl geniessen. Wir können dieses Gefühl ganz unterschiedlich erleben. Unterschiedlich oft, in unterschiedlichen Situationen, unterschiedlich intensiv. Wenn ich die Augen schliesse und an solche Momente denke, erhalte ich auch das Gefühl der tiefen Dankbarkeit. Und dies ist doch wunderschön!

Negative Gedanken loslassen

Schon mehrmals habe ich über meine negativen Gedanken geschrieben. Immer wieder belasten mich negative Gedanken oder Ängste. Darüber sprechen tue ich nicht immer. Manchmal denke ich, dass es ja nichts bringt noch darüber zu reden und doch tut es manchmal gut. Schreiben hilft mir vor allem. Sei es hier auf dem Blog oder intime Gedanken schreibe ich einfach für mich auf. Sei es auf den Notizen im Smartphone, einfach in einem Word-Dokument auf dem Laptop oder ganz simpel auf einem Blatt Papier.

Ich wünsche mir selbst und dir, falls du dies hast, dass wir unsere negativen Gedanken und Ängste immer wieder loslassen können. Zu oft habe ich mir schon das Schlimmste ausgemalt und das Erlebte war dann nicht halb so schlimm oder sogar schön. Negative Gedanken über mich oder über andere können so viel kaputt machen. Und dies ist weder für uns und unser Umfeld gesund. Also lassen wir doch die negativen Gedanken sein und gehen direkt weiter zum Selbstbewusstsein :)

Selbstbewusstsein

Was ist Selbstbewusstsein überhaupt? Viele spannende Bezeichnungen und Artikel sind dazu auffindbar. Für mich zeigt jemand Selbstbewusstsein, wenn die Person weiss was sie will und auch dazu stehen kann. Auch wenn die Mitmenschen vielleicht etwas daran komisch finden oder die Kleidung, die Handlung etc. nicht verstehen können. Doch wenn jemand sein Ding wirklich durchzieht und stolz darauf ist, dann finde ich, dass diese Person sehr selbstbewusst ist. Ich wünsche mir auch immer wieder genügend Selbstbewusstsein. Mir geht es wohl wie anderen auch. An manchen Tagen fühle ich mich selbstbewusst, an anderen gar nicht. Es ist ja auch gut, wenn ich nicht nur ganz selbstbewusst durch die Welt stolziere, sondern mich auch hinterfrage. Dennoch wünsche ich mir und dir ein gesundes Selbstbewusstsein, so dass wir sagen können: Ich bin so, wie ich bin und es ist gut so.

Charakter

Menschen, die Charakter haben, haben Profil. Ich kann eine Person beschreiben, weiss welchen Charakter sie hat. Den Charakter lernen wir ja oft bereits bei Kleinkindern kennen. Der Charakter ist ein Wesenszug eines Menschen. Einen starken oder bewundernswerten Charakter zu haben, bedeutet für mich, dass jemand weiss was er/sie will und zu dem auch stehen kann. Ein Mensch mit Charakter vertritt auch die Wünsche, die ich hier schreibe. Wer möchte nicht selbstbewusst, herzlich, ehrlich, positiv eingestellt, überglücklich und weitsichtig sein? Der Charakter eines Menschen zeigt auch wie er sich den Mitmenschen und sich selber begegnet. Werte und Eigenschaften können den Charakter eines Menschen ebenfalls sehr prägen.

Herzlichkeit

Herzlichkeit, die von Herzen kommt. Gibt es denn überhaupt andere? Ich weiss es nicht, ob ich dies auch Herzlichkeit nennen kann. Doch es zeigt sich, früher oder später, ob jemand herzlich ist oder ob es gespielte Freude, Mitleid oder was auch immer. Ich wünsche uns, dass wir immer wieder herzlich begegnen. Und zwar von ganzem Herzen und ehrlich herzlich. Dass wir einander herzlich begegnen, uns Komplimente machen, anstatt neidisch zu sein, etwas mit Freude für die Mitmenschen tun usw.

Ehrlichkeit

Ehrlichkeit ist ein sehr wichtiges Gut. Ich finde Ehrlichkeit sehr wertvoll. Lügen tut man nicht. Worte aus der Kindheit und wie wahr diese doch sind. Ehrlichkeit kann aber auch sehr verletzend sein. Wie bei vielen Dingen / Worten kommt es darauf an, wie man etwas sagt. Oftmals ist es wichtiger wie etwas an- oder ausgesprochen wird, als was. Ich wünsche mir immer wieder Ehrlichkeit. Das zu sagen was ich will, was ich fühle und was ich möchte. In einem anständigen Ton und so, dass es mein Gegenüber versteht. Das ist nicht immer einfach und deshalb habe ich in all den Jahren auch gelernt immer wieder zu fragen, wie mein Gegenüber das nun verstanden hat.

Mit diesen Gedanken wünsche ich dir einen guten, leichten Start ins neue Jahr!

Bild via Mademyday