Jetzt mal ehrlich…

In diesem Beitrag schreibe ich über 10 Themen aus dem Mami-Alltag, die ich mir nie so vorgestellt habe. Ich weiss auch, dass es bei jedem Kind/jeder Mutter anders ist, also sieh dies nicht als absolute Wahrheit an ;-) Es ist ein ganz persönlicher Einblick in meine Emotionen.

Der Einfachheit halber habe ich die Themen dem Alphabet nach geordnet, dies sagt aber nichts über die Wichtigkeit des Thema’s aus.

Angst

Huch zu Beginn gleich ein ernstes Thema. Fünf Buchstaben die es in sich haben. Die Angst wurde für mich ausgeprägter, seit ich Mutter bin. Bereits in der Schwangerschaft hatte ich Gedanken, die ich vorher nie hatte. Ein ganz zentrales Thema, in der Schwangerschaft wie auch jetzt, ist die Gesundheit. Ja, die Angst, dass dem eigenen Kind etwas zustösst oder es krank wird, ist teilweise sehr beängstigend. Natürlich gibt es auch ganz viele andere Ängste/Sorgen.

Deshalb hier mein Rat: Lass dich nicht von der Angst leiten. Bei mir gibt es Momente, da habe ich fast Panik aufgrund der Angst. Die Gedanken überrolen mich teilweise und mir wird schlecht. Manchmal aus dem Nichts und die Tränen schiessen mir in die Augen. Aber ich weiss, dass mir dies nicht weiterhilft und deshalb versuche ich möglichst schnell diese Angst loszulassen.

Bedürfnisse

Mit einem Kind kommen ganz viele Bedürfnisse hinzu. Bedürfnisse, die nicht immer einfach zu sehen oder zu spüren sind. Aber dennoch ist es das Wichtigste, sich auf das Herz und das Bauchgefühl zu verlassen. Denn dies zeigt dir meistens was dein Kind braucht. Aber auch was du brauchst. Denn ganz wichtig finde ich es, dass auch deine Bedürfnisse nach wie vor Platz haben. Als Mutter schiebe ich meine Bedürfnisse ganz weit nach hinten. Dinge, die früher selbstverständlich waren, sind nun eine Seltenheit. Doch sie sind kostbar und wir Mütter müssen uns Sorge tragen.

Emotionen

Von Emotionen wirst du als Elternteil nicht verschont. Im Gegenteil. Ich erlebe als Mutter Emotionen, die wie Tag und Nacht sind. Freud und Leid sind manchmal so nah beieinander. Bei mir, wie bei unserem Sohn. Wie sagt man hier so schön: „Uusem Lächli gits es Bächli“. All die Emotionen gehören dazu und ich finde wir sollten diesen Emotionen auch Raum geben. Es ist normal, dass wir mega glücklich sind und von unserem Kind schwärmen. Es ist aber auch normal, dass wir nur noch weinen und völlig überfordert sind. Auch Wut gibt es. Ich war schon oft einfach nur „hässig“ und wünschte mir ich könnte einfach nur für mich sein. Wut ist eine Emotion, die Kinder erleben, aber auch ich als Mutter. Die Frage und die Antwort ist, wie ich damit umgehe.

Ich wünsche mir, dass wir offen darüber reden. Denn wie oft erleben wir als Eltern, dass wir uns für unsere Emotionen oder die von unserem Kind schämen? Ganz ehrlich: Wir wollen ganz oft lieber anderen Menschen, als uns selbst gefallen.

Energie

Schon manchmal habe ich ab mir gestaunt. Dass ich nach einer Nacht mit knapp drei Stunden Schlaf am nächsten Tag noch konzentriert arbeiten kann. Nicht nur nach einer solchen Nacht, sondern nach Wochen des Schlafentzugs. Ich finde es vor allem bemerkenswert, wie viel Energie Eltern von kranken Kindern aufwenden. Und diese Energie, gepaart mit der unglaublichen Liebe, können wir wohl nur aufbringen, wenn es um unsere Liebsten geht. Kaffee hilft natürlich auch ;-)

Liebe

Es ist wahr. Eine solche Liebe wie zu deinem eigenen Kind kennst du nicht. Sie ist auch nicht erklärbar. Sie ist einmalig und wunderschön. Und eigentlich gibt es hier gar nichts mehr anzumerken. Es ist vor allem auch die Liebe, die dir von deinem Kind geschenkt wird. Ganz ehrliche Liebe. Roh und schön wie ein Diamant.

Momente

Die Momente sammeln. Aufsaugen, geniessen. Die anstrengenden Momente akzeptieren, im Wissen, dass bald wieder sehr schöne Momente kommen. Mit einem Kind lebe ich wieder mehr im Moment. Mehr im Jetzt. Wenn ich mich dem Spiel, dem Buch, der Fantasie ganz hingebe, dann spüre ich, dass ich glücklich bin. Und ich weiss, dass auch unser Sohn glücklich ist. Weil wir uns gemeinsam diesen Moment schenken. Eigentlich sollte dies jeder Mensch tun, auch ohne ein Kind. Aber leider geht es oft vergessen, dass wir diesen einen Moment nur ein einziges Mal erleben.

Nahrung

Ich hätte nicht gedacht, dass die Nahrungsaufnahme so viel Zeit und Raum einnehmen wird. Klar, ist dies essentiell. Es beginnt bereits zu Beginn mit dem Stillen. Klappt dies oder nicht? Falls nicht, wie weiter? Und hey die Liebe zu deinem Kind wird nicht mit dem Stillen definiert. Auch wenn dir dies einige Personen das Gefühl geben. Bei uns war das Stillen eher ein Kampf als eine wunderschöne Angelegenheit. Der Schoppen war einige Monate top. Von einem Tag auf der anderen aber auch nicht mehr. Und zack, beginnt schon wieder eine neue Ära. Der Brei kam zum Glück sehr gut an. Aber auch mit mehr als zwei Jahren ist das Essen immer noch ein Thema und dies wird sich wohl so schnell auch nicht ändern. Teilweise nervt mich dieses Thema so. Aber es ist wie es is(s)t :-)

Organisation

Ein bisschen öde, bünzlig oder klischeehaft. Doch es stimmt. Die Organisation erleichert einem als Eltern sehr vieles. Sind die Windeln, Kleider, Medikamente immer aufgefüllt und sortiert, dann erleichert dies den Alltag. Auch wenn die Wickeltasche immer gut ausgestattet ist, sparst du enorm Zeit. Uns hilft vor allem auch der wöchentliche Einkaufsplan und so gehen wir nur 2x pro Woche einkaufen. Erleichtert den Alltag und ist sparsam. Zudem ist es natürlich die beste Voraussetzung, wenn das Paar möglichst als Team funktioniert.

Schlaf

Das Thema Schlaf oder besser gesagt „Team No Sleep“ ist bei uns sehr präsent. War lange Zeit noch viel präsenter als jetzt. Wer weiss, vielleicht werde ich einmal einen separaten Blogpost darüber schreiben. Da unser Sohn bis zum 9. Lebensmonat wunderbar geschlafen hat, war ich naiv und glaubte, wir werden von diesem Problem verschont. Beziehungsweise ist dachte nicht einmal so konkret daran. Ich ging einfach davon aus, dass dies so jetzt. Aber denkste, von da an folgten Stunden des Wachseins mitten in der Nacht. Schlafentzug ist eine Foltermethode. Dies kann ich bestätigen. Ich wünsche mir oft nichts sehnlicher als Schlaf. Und dass ich an diesen Weihnachtstagen/Neujahrstagen mehrmals ausschlafen durfte, war ein wahres Geschenk von unserem Sohn an mich.

Veränderungen

Als Mutter ändert sich extrem viel. Ich hätte nie damit gerechnet. Nie hätte ich zum Beispiel gedacht, dass ich nach der Schwangerschaft eine Schuhgrösse grösser tragen muss. Nie hätte ich gedacht, dass sich mein Körper so verändert und dies ein langer Weg mit viel Liebe und Akzeptanz ist. Nie hätte ich gedacht, dass ich zu müde bin um zu duschen oder ein Bad zu nehmen. Nie hätte ich gedacht, dass ich mein Kind so oft mit anderen vergleiche. Nie hätte ich gedacht, dass es so eine grosse Herausforderung ist, gemeinsam Zeit als Paar zu geniessen. Es gäbe hier noch ganz viel anzufügen. Ich will damit nur sagen, dass wir die Gedanken, die Ängste, den Stolz und die Emotionen von Eltern erst nachvollziehen können, wenn wir selber in dieser Situation sind.

So, dies war mein emotionaler Einstieg in diese Woche :-) Und wieder einmal ganz ein persönlicher Blogpost…ich mag diese Posts…du auch? Ich freue mich immer über ein Feedback!

Es gibt Dinge…

…die mir klar waren, dass ich sie als Mami besitzen möchte, als ich schwanger war. Bei anderen Sachen dachte ich, dass ich sie brauche, aber es stellt sich heraus, dass diese gar nicht praktisch sind. Und dann kommen noch die Dinge hinzu, an die ich im ersten Moment nicht gedacht habe, doch sie erweisen sich als sehr hilfreich.

Auf meinem Blog habe ich bisher nicht über meine Schwangerschaft bzw. das Muttersein geschrieben. Nun bin ich seit zwei Monaten Mutter. Werde ich in Zukunft regelmässig über mein Muttersein oder über mein Kind schreiben? Ich weiss es noch nicht genau. Vielleicht gibt es ab und zu einen Bericht oder ein Foto. Aber ich bin keine Person, die alles über ihr Leben oder das Leben unseres Kindes preisgibt. Ich werde auch keine Fotos publizieren, auf denen das gesamte Gesicht unseres Kindes erkennbar ist.

Im Moment sitze ich so vor dem Laptop und mein Baby lässt mich in Ruhe diesen Artikel schreiben. Es tut mir so gut, dass ich schreiben kann und dennoch die Nähe zu meinem Sohn spüre. Ich bin ein grosser Fan von der Boppy Comfyfit Babytrage ;-)

Zurück zum Thema von diesem Beitrag. Seit ich Mutter bin, trage ich sehr wenig Schmuck. Meistens nur Ohrringe, den Ehering und that’s it. Vorher hatte ich sehr oft Halsketten an. Doch mit einem Baby ist das nicht mehr sehr gäbig, denn ich will ja nicht, dass mein Sohn irgendwelche schädlichen Materialien im Gesicht, in den Händen oder im Mund hat. Und dennoch finde ich es schade, ganz auf dieses Accessoire zu verzichten. Nun komme ich zu dem Ding, welches ich nicht auf den ersten, sondern auf den zweiten Blick entdeckt habe. Etwas Schönes für mich, aber ich bin mir sicher, dass es auch meinem Sohn dienen wird.

Und zwar schreibe ich hier über die Stillkette. Die Stillkette ersetzt eine normale Kette und ist zudem ein Spielzeug für das Baby. Das Baby greift nicht nach der Haut oder den Haaren der Mutter, sondern kann die Stillkette anfassen und damit spielen. Ich war nun also auf der Suche nach einer Stillkette. Und dabei bin ich auf den Online-Shop Mämmi.ch gestossen.

Mämmi.ch ist der Onlineshop von Sarah aus Visp. Einige Monate nach der Geburt ihrer Tochter suchte Sarah ein neues Hobby. So ist sie dann auf die Silikonprodukte für Babys gestossen. Silikonperlen und deren Nutzen haben Sarah so begeistert, dass sie sich entschieden hat, selber Nuggiketten, Beissketten und andere Artikel herzustellen. Sarah hat sich mit dem Onlineshop einen Traum erfüllt und sie freut sich, wenn sie anderen mit ihren Produkten eine Freude machen kann. Sarah schätzt auch den Kundenkontakt. Dies habe ich gemerkt. Ich habe Sarah als sehr nett und liebenswert kennengelernt. Sie hat mir dann netterweise im Rahmen einer Kooperation auch die Stillkette kostenlos zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

Schau doch mal bei ihrem Shop vorbei und vielleicht ist die Stillkette dein Geschenk für eine Neumama. Dies ist auf jeden Fall kein 0815-Geschenk. Nuggiketten haben wir mehrmals erhalten, aber keine Stillkette. Aus diesem Grund kann ich dir dies als Geschenk sehr empfehlen.

Hier noch ein einige Infos zu der Stillkette aus Silikon:

Die Stillkette hat offen eine Länge von 80cm. Sie hat einen Sicherheitsverschluss. Zudem ist sie 100 % BPA frei, farbecht, zahnschonend und kann einfach mit Wasser gereinigt werden. Es wird empfohlen, die Kette jeden Tag kurz mit Wasser abzuspülen. Wie bereits gesagt, ist die Kette Schmuck und Spielzeug in einem. Auch unterwegs kann das Baby gut damit spielen, und falls die Kette auf den Boden fällt, kann sie problemlos gereinigt werden.

Ich freue mich, die Stillkette zu tragen. Sie ist ein schönes und sinnvolles Schmuckstück!