Ein leises Gespräch…

…zwischen Herbst und Winter im Wald. Herbst: „Hey Winter, was machst du hier?“ Winter: „Es ist ja bald Ende November, ist doch klar, dass langsam die ersten Schneeflocken fallen.“ Herbst: „Ja, aber siehst du denn nicht, dass ich immer noch so goldig bin und die Menschen verzaubere?“ Winter: „Ich verstehe dich. Aber die Natur und die Menschen brauchen auch mich. Und denk daran: Wären wir nicht in der wunderschönen Schweiz sein, dann hätten wir uns gar nicht kennengelernt. Denn in vielen Ländern gibt es die Jahreszeiten ja gar nicht.“ Herbst: „Winter, du bist weise. Wir sollten dankbar sein für das was wir haben und nicht über das jammern, was wir nicht haben.“ Winter: „Stimmt genau und so geniessen wir doch die Zeit zusammen.“

Irischer Segenswunsch…

…den wünsche ich dir:

Vergiss die Träume nicht, wenn die Nacht über dich hereinbricht und die Dunkelheit dich wieder gefangen zu nehmen droht. 

Noch ist nicht alles verloren.

Deine Träume und Sehnsüchte tragen Bilder und Hoffnungen in sich. Deine Seele weiss, dass in der Tiefe Heilung schlummert und bald in dir ein neuer Tag erwacht. 

Ich wünsche dir, dass du Zeiten der Einsamkeit nicht als versäumtes Leben erfährst, sondern dass du beim Hineinhorchen in dich selbst noch Unerschlossenes in dir entdecktst.

Ich wünsche dir, dass dich all das Unerfüllte in deinem Leben nicht erdrückt, sondern dass du dankbar dafür sein kannst für das, was dir an Schönem gelingt.

Ich wünsche dir, dass all deine Traurigkeiten nicht vergeblich sind, sondern dass du aus der Berührung mit deinen Tiefen auch Freude wieder neu erleben kannst.