Ein leises Gespräch…

…zwischen Herbst und Winter im Wald. Herbst: „Hey Winter, was machst du hier?“ Winter: „Es ist ja bald Ende November, ist doch klar, dass langsam die ersten Schneeflocken fallen.“ Herbst: „Ja, aber siehst du denn nicht, dass ich immer noch so goldig bin und die Menschen verzaubere?“ Winter: „Ich verstehe dich. Aber die Natur und die Menschen brauchen auch mich. Und denk daran: Wären wir nicht in der wunderschönen Schweiz sein, dann hätten wir uns gar nicht kennengelernt. Denn in vielen Ländern gibt es die Jahreszeiten ja gar nicht.“ Herbst: „Winter, du bist weise. Wir sollten dankbar sein für das was wir haben und nicht über das jammern, was wir nicht haben.“ Winter: „Stimmt genau und so geniessen wir doch die Zeit zusammen.“

Ein paar Worte zur Selbstliebe…

…kein langer Blogpost, einfach ein paar Gedanken von mir.

Sei der Mensch, den du gerne treffen würdest.

Sei so freundlich zu dir, wie du es zu deinen Mitmenschen bist.

Sei offen für Komplimente dir gegenüber, verteile aber auch Komplimente.

Sei ein Geniesser, denn jeder Augenblick ist einmalig.

Sei dankbar für das was du hast und schaue nicht immer auf die Dinge, die du gerne hättest.

Sei achtsam, dein Innehalten gibt dir Kraft.

Sei stark in schwierigen Zeiten, deine Kraft wird in irgendwelcher Form belohnt.

Sei ein Original und keine Kopie.

Heute ist…

Mein Herz erfüllt mit Liebe und grosser, grosser Dankbarkeit.

Ohne meine Familie wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

Nicht nur sorgenlose Zeiten haben wir erlebt, doch alles hat uns geprägt.

Tage wie gestern, sind ewig und kostbar in meinem Herzen.

Augenblicke zum geniessen, gestern, heute und hoffentlich auch morgen.

Geben und Nehmen, achtsam durch den Alltag gehen.

Nähe…

…davon brauchst du im Moment so viel.

…du forderst sie ein, wir geben sie dir.

…sie macht uns manchmal müde, doch wir wissen wie wichtig sie für dich ist.

…es macht uns glücklich, wenn du uns so nah und dadurch zufrieden bist.

…wir werden diese Nähe sicherlich einmal vermissen.

…mit dieser Nähe können wir dir Sicherheit und Liebe schenken.

…mit dieser Nähe erhalten wir ganz viel Liebe von dir.

…von dieser Nähe haben wir geträumt, als du noch in meinem Bauch warst.

…die Nähe fordert Zeit und Geduld.

…manchmal werden wir ungeduldig, einfach weil wir uns fragen, ob alles gut ist.

…es ist die Nähe, die dir und uns immer wieder ein Lächeln schenkt.

…ein Lächeln, das alles entschädigt und uns so glücklich und dankbar macht!

Ich bin…

…ja, was denkst du, wie der Text nun weitergeht? Es könnte ganz viel auf „Ich bin…“ folgen. So manchen Blogpost könnte ich mit diesem Titel weiterschreiben. Doch was will ich dir heute erzählen? Ja, soll ich denn überhaupt was erzählen? Dies frage ich mich immer wieder, bevor ich hier einen Text verfasse und dann entscheide ich mich dafür. Erzähle euch Gedanken, Stories aus meinem Leben und vielleicht tun die Texte genau dir gut, sie unterhalten dich oder regen dich zum Nachdenken and. Und wie bereits einmal oder schon mehrmals gesagt ist es auch okay, wenn meine Blogbeiträge nicht von tausenden Personen gelesen werden.

Aber item…zurück zum Text, den ich nun schreiben will. Also, ich bin…

DANKBAR!!!

Dankbar für mein Leben. Für mein Leben mit all seinen Kapiteln. Das Buch meines Lebens wird täglich um eine Seite erneuert. In der jährlichen Adventszeit wird mir immer noch bewusster, wie dankbar ich bin. Gerade in dieser Zeit, in der die Besinnlichkeit hoch im Kurs ist und Weihnachten gefeiert wird. Die Zeit, die wir mit der Familie, Verwandten und Freunden verbringen. Traditionen, die jedes Jahr wiederkehren und so wichtig (für mich) sind. Und weil ich weiss, dass diese Zeit auch für sehr viele Personen traurig und schwierig ist, bin ich umso dankbarer. Mir ist auch bewusst, wie schnell sich etwas an diesem Glück ändern kann. Freud und Leid sind so nah beieinander. Und genau deshalb versuche ich jeden Tag dankbar zu sein. Es ist eine Haltungsfrage und ich will jeden Tag dankbar sein. Nicht nur in der Adventszeit, sondern täglich. In meinem Leben gibt es so viele Personen, Dinge, Momente und Gefühle, für die ich dankbar sein kann. Natürlich gelingt es mir auch nicht immer gleich gut. Es gibt Momente des Frusts, des Ärgers, des Neids usw. Aber sie sollen selten sein und nicht den Alltag bestimmen.

In diesem Blogpost habe ich bereits erzählt, was ich in meinem Leben gelernt habe. Unter anderem auch Dankbarkeit. Wenn ich bei Wikipedia „Dankbarkeit“ eingebe, dann erscheint folgender Text: „Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Man kann dem Göttlichen, den Menschen oder sogar dem Sein gegenüber dankbar sein, oder allen zugleich.“ Ja, Dankbarkeit hat viel mit positiven Gefühlen und einer Zufriedenheit zu tun. Denn, wenn ich mir Gedanken mache für was ich dankbar bin, dann löst dies Zufriedenheit aus. Dankbarkeit kann mich und meine Haltung ändern. Zum Positiven ändern. Studien belegen, dass Dankbarkeit sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. Verschiedene Psychologen gehen davon aus, dass sich Dankbarkeit positiv auf Angstzustände, Phobien, Suchterkrankungen und auch Herzschwächen auswirkt. Dies sind doch mal good News, oder? Ich bin mir sicher, dass wir alle jeden Tag etwas finden für das wir dankbar sind.

Ich wünsche uns allen, dass wir nicht nur in der Weihnachtszeit dankbar sind, sondern jeden Tag.

Irischer Segenswunsch…

…den wünsche ich dir:

Vergiss die Träume nicht, wenn die Nacht über dich hereinbricht und die Dunkelheit dich wieder gefangen zu nehmen droht. 

Noch ist nicht alles verloren.

Deine Träume und Sehnsüchte tragen Bilder und Hoffnungen in sich. Deine Seele weiss, dass in der Tiefe Heilung schlummert und bald in dir ein neuer Tag erwacht. 

Ich wünsche dir, dass du Zeiten der Einsamkeit nicht als versäumtes Leben erfährst, sondern dass du beim Hineinhorchen in dich selbst noch Unerschlossenes in dir entdecktst.

Ich wünsche dir, dass dich all das Unerfüllte in deinem Leben nicht erdrückt, sondern dass du dankbar dafür sein kannst für das, was dir an Schönem gelingt.

Ich wünsche dir, dass all deine Traurigkeiten nicht vergeblich sind, sondern dass du aus der Berührung mit deinen Tiefen auch Freude wieder neu erleben kannst.

Erwarte nicht zu viel…

Manchmal, weiss ich genau, über was ich meinen nächsten Blogartikel schreibe. Manchmal, mache ich mir Gedanken dazu, habe aber keine Idee. Ich frage mich, was ich schreiben könnten. Trotz der Gedanken kommt mir kein passendes Thema in den Sinn. Spezialisieren auf nur eine Richtung wie Bücher, Sport oder Beauty will ich mich nicht. Manchmal wäre dies vielleicht einfacher. Aber es ist nicht mein Blog.

Manchmal, denke ich weiter nach, habe eine Idee und frage mich dennoch, ob ich darüber schreiben soll? Ist das Thema zu persönlich oder viel zu oberflächlich? Manchmal, sollte ich einfach schreiben und nicht darüber nachdenken.

Und nun sitze ich hier und schreibe…denken tu ich natürlich trotzdem. Über das, was ich bereits verfasst habe und was ich jetzt schreiben werde. Was mir immer wieder durch den Kopf geht, sind „Erwartungen“. Welche Erwartungen habe ich an mich? An meinen Blog und die Artikel? Welche Erwartungen haben meine Leserinnen und Leser? Welche Erwartungen habe ich zu den Besucherzahlen?

Erwartungen habe ich oft im Leben. Du auch? Erwartungen an mich, Erwartungen an meine Mitmenschen, Erwartungen an ein Ereignis, an das gesamte Leben und vieles mehr. Und dennoch stelle ich mir manchmal die Frage, sind diese Erwartungen sinnvoll und bringen sie mich weiter? Oder bewirken sie genau das Gegenteil? Werde ich davon enttäuscht? Es gibt Beides. Aber hey wie oft sind wir schon enttäuscht worden, weil unsere Erwartungen / Vorstellungen nicht erfüllt wurden? Ja, schon oft. Wie gesagt, es gibt auch das Gegenteil. Wir haben eine Erwartung und die Person verhält sich genau so, wie wir dies erwartet haben oder die Situation trifft so ein, wie wir sie möchten. Aber um was geht es dann genau? Um mich und meine Erwartungen. In einem ersten Schritt finde ich es schön und wertvoll, wenn ich es schaffe, dass ich meine Erwartungen zu Wünschen umformuliere. Wünsche sind bereits mit viel weniger Druck belastet. „Ich wünsche mir, dass…“dies tönt doch schon viel angenehmer als „Ich erwarte / stelle mir vor, dass…“ Wenn Wünsche erfüllt werden, ist dies wunderbar.

Oft sind Erwartungen auch mit der „Rolle“ des Gegenübers verbunden. Ich erwarte von meinem Chef etwas anderes als von einer Freundin. Von meinem Partner erwarte ich wieder etwas anderes als von meiner Mutter. Spannend, wie wir Erwartungen mit den Rollen verbinden. Einerseits ganz normal, verständlich und auch gut. Es ist aber auch hilfreich, dies einmal zu hinterfragen. Denn wirklich oft, sind wir auch aus diesem Grund von unseren Erwartungen und somit indirekt von diesen Personen enttäuscht. Ich denke „Er sollte dies doch wissen, immerhin ist er mein Freund“ oder „Sie müsste sich doch bei mir melden, denn sie ist meine Freundin. Oder hat sie kein Interesse mehr an unserer Freundschaft?“ Ja, und oft bin ich dann enttäuscht, weil diese Person nicht so reagiert oder handelt, wie ich das möchte. Aber wie soll es mein Gegenüber wissen, wenn ich die Erwartung nicht ausspreche? Deshalb kann ich mir überlegen, ob ich diese Erwartung / Wunsch haben will. Wenn ich mich dafür entscheide, ist es sinnvoll, dies dem Gegenüber zu sagen / zeigen. Denn sonst ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich enttäuscht werde. Es geht mir also nicht darum, gar keine Erwartungen mehr zu haben. Aber vielleicht hilft es ganz oft, wenn unsere Erwartungen nicht zu hoch sind und wir diese dann auch aussprechen.

Oft treffe ich auch eine Annahme, was mein Gegenüber für Erwartungen an mich hat. Doch auch bei diesen lohnt es sich, diese zu hinterfragen. Denn wie oft denken wir: „XY hat sicherlich die Erwartung, dass ich genau diese Arbeit noch heute beende.“ Oder „Die anderen denken sicherlich, wenn ich Sport mache, dann sollte ich aber auch eine andere Figur haben“. Wir machen uns Stress, der im Endeffekt gar nicht nötig ist. Ich möchte wegkommen von dieser Erwartungshaltung. Manchmal gelingt es mir, manchmal überhaupt nicht.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne und entspannte Woche.