Jetzt mal ehrlich…

In diesem Beitrag schreibe ich über 10 Themen aus dem Mami-Alltag, die ich mir nie so vorgestellt habe. Ich weiss auch, dass es bei jedem Kind/jeder Mutter anders ist, also sieh dies nicht als absolute Wahrheit an ;-) Es ist ein ganz persönlicher Einblick in meine Emotionen.

Der Einfachheit halber habe ich die Themen dem Alphabet nach geordnet, dies sagt aber nichts über die Wichtigkeit des Thema’s aus.

Angst

Huch zu Beginn gleich ein ernstes Thema. Fünf Buchstaben die es in sich haben. Die Angst wurde für mich ausgeprägter, seit ich Mutter bin. Bereits in der Schwangerschaft hatte ich Gedanken, die ich vorher nie hatte. Ein ganz zentrales Thema, in der Schwangerschaft wie auch jetzt, ist die Gesundheit. Ja, die Angst, dass dem eigenen Kind etwas zustösst oder es krank wird, ist teilweise sehr beängstigend. Natürlich gibt es auch ganz viele andere Ängste/Sorgen.

Deshalb hier mein Rat: Lass dich nicht von der Angst leiten. Bei mir gibt es Momente, da habe ich fast Panik aufgrund der Angst. Die Gedanken überrolen mich teilweise und mir wird schlecht. Manchmal aus dem Nichts und die Tränen schiessen mir in die Augen. Aber ich weiss, dass mir dies nicht weiterhilft und deshalb versuche ich möglichst schnell diese Angst loszulassen.

Bedürfnisse

Mit einem Kind kommen ganz viele Bedürfnisse hinzu. Bedürfnisse, die nicht immer einfach zu sehen oder zu spüren sind. Aber dennoch ist es das Wichtigste, sich auf das Herz und das Bauchgefühl zu verlassen. Denn dies zeigt dir meistens was dein Kind braucht. Aber auch was du brauchst. Denn ganz wichtig finde ich es, dass auch deine Bedürfnisse nach wie vor Platz haben. Als Mutter schiebe ich meine Bedürfnisse ganz weit nach hinten. Dinge, die früher selbstverständlich waren, sind nun eine Seltenheit. Doch sie sind kostbar und wir Mütter müssen uns Sorge tragen.

Emotionen

Von Emotionen wirst du als Elternteil nicht verschont. Im Gegenteil. Ich erlebe als Mutter Emotionen, die wie Tag und Nacht sind. Freud und Leid sind manchmal so nah beieinander. Bei mir, wie bei unserem Sohn. Wie sagt man hier so schön: „Uusem Lächli gits es Bächli“. All die Emotionen gehören dazu und ich finde wir sollten diesen Emotionen auch Raum geben. Es ist normal, dass wir mega glücklich sind und von unserem Kind schwärmen. Es ist aber auch normal, dass wir nur noch weinen und völlig überfordert sind. Auch Wut gibt es. Ich war schon oft einfach nur „hässig“ und wünschte mir ich könnte einfach nur für mich sein. Wut ist eine Emotion, die Kinder erleben, aber auch ich als Mutter. Die Frage und die Antwort ist, wie ich damit umgehe.

Ich wünsche mir, dass wir offen darüber reden. Denn wie oft erleben wir als Eltern, dass wir uns für unsere Emotionen oder die von unserem Kind schämen? Ganz ehrlich: Wir wollen ganz oft lieber anderen Menschen, als uns selbst gefallen.

Energie

Schon manchmal habe ich ab mir gestaunt. Dass ich nach einer Nacht mit knapp drei Stunden Schlaf am nächsten Tag noch konzentriert arbeiten kann. Nicht nur nach einer solchen Nacht, sondern nach Wochen des Schlafentzugs. Ich finde es vor allem bemerkenswert, wie viel Energie Eltern von kranken Kindern aufwenden. Und diese Energie, gepaart mit der unglaublichen Liebe, können wir wohl nur aufbringen, wenn es um unsere Liebsten geht. Kaffee hilft natürlich auch ;-)

Liebe

Es ist wahr. Eine solche Liebe wie zu deinem eigenen Kind kennst du nicht. Sie ist auch nicht erklärbar. Sie ist einmalig und wunderschön. Und eigentlich gibt es hier gar nichts mehr anzumerken. Es ist vor allem auch die Liebe, die dir von deinem Kind geschenkt wird. Ganz ehrliche Liebe. Roh und schön wie ein Diamant.

Momente

Die Momente sammeln. Aufsaugen, geniessen. Die anstrengenden Momente akzeptieren, im Wissen, dass bald wieder sehr schöne Momente kommen. Mit einem Kind lebe ich wieder mehr im Moment. Mehr im Jetzt. Wenn ich mich dem Spiel, dem Buch, der Fantasie ganz hingebe, dann spüre ich, dass ich glücklich bin. Und ich weiss, dass auch unser Sohn glücklich ist. Weil wir uns gemeinsam diesen Moment schenken. Eigentlich sollte dies jeder Mensch tun, auch ohne ein Kind. Aber leider geht es oft vergessen, dass wir diesen einen Moment nur ein einziges Mal erleben.

Nahrung

Ich hätte nicht gedacht, dass die Nahrungsaufnahme so viel Zeit und Raum einnehmen wird. Klar, ist dies essentiell. Es beginnt bereits zu Beginn mit dem Stillen. Klappt dies oder nicht? Falls nicht, wie weiter? Und hey die Liebe zu deinem Kind wird nicht mit dem Stillen definiert. Auch wenn dir dies einige Personen das Gefühl geben. Bei uns war das Stillen eher ein Kampf als eine wunderschöne Angelegenheit. Der Schoppen war einige Monate top. Von einem Tag auf der anderen aber auch nicht mehr. Und zack, beginnt schon wieder eine neue Ära. Der Brei kam zum Glück sehr gut an. Aber auch mit mehr als zwei Jahren ist das Essen immer noch ein Thema und dies wird sich wohl so schnell auch nicht ändern. Teilweise nervt mich dieses Thema so. Aber es ist wie es is(s)t :-)

Organisation

Ein bisschen öde, bünzlig oder klischeehaft. Doch es stimmt. Die Organisation erleichert einem als Eltern sehr vieles. Sind die Windeln, Kleider, Medikamente immer aufgefüllt und sortiert, dann erleichert dies den Alltag. Auch wenn die Wickeltasche immer gut ausgestattet ist, sparst du enorm Zeit. Uns hilft vor allem auch der wöchentliche Einkaufsplan und so gehen wir nur 2x pro Woche einkaufen. Erleichtert den Alltag und ist sparsam. Zudem ist es natürlich die beste Voraussetzung, wenn das Paar möglichst als Team funktioniert.

Schlaf

Das Thema Schlaf oder besser gesagt „Team No Sleep“ ist bei uns sehr präsent. War lange Zeit noch viel präsenter als jetzt. Wer weiss, vielleicht werde ich einmal einen separaten Blogpost darüber schreiben. Da unser Sohn bis zum 9. Lebensmonat wunderbar geschlafen hat, war ich naiv und glaubte, wir werden von diesem Problem verschont. Beziehungsweise ist dachte nicht einmal so konkret daran. Ich ging einfach davon aus, dass dies so jetzt. Aber denkste, von da an folgten Stunden des Wachseins mitten in der Nacht. Schlafentzug ist eine Foltermethode. Dies kann ich bestätigen. Ich wünsche mir oft nichts sehnlicher als Schlaf. Und dass ich an diesen Weihnachtstagen/Neujahrstagen mehrmals ausschlafen durfte, war ein wahres Geschenk von unserem Sohn an mich.

Veränderungen

Als Mutter ändert sich extrem viel. Ich hätte nie damit gerechnet. Nie hätte ich zum Beispiel gedacht, dass ich nach der Schwangerschaft eine Schuhgrösse grösser tragen muss. Nie hätte ich gedacht, dass sich mein Körper so verändert und dies ein langer Weg mit viel Liebe und Akzeptanz ist. Nie hätte ich gedacht, dass ich zu müde bin um zu duschen oder ein Bad zu nehmen. Nie hätte ich gedacht, dass ich mein Kind so oft mit anderen vergleiche. Nie hätte ich gedacht, dass es so eine grosse Herausforderung ist, gemeinsam Zeit als Paar zu geniessen. Es gäbe hier noch ganz viel anzufügen. Ich will damit nur sagen, dass wir die Gedanken, die Ängste, den Stolz und die Emotionen von Eltern erst nachvollziehen können, wenn wir selber in dieser Situation sind.

So, dies war mein emotionaler Einstieg in diese Woche :-) Und wieder einmal ganz ein persönlicher Blogpost…ich mag diese Posts…du auch? Ich freue mich immer über ein Feedback!

Übung macht den Meister…

Vor einigen Wochen habe ich auf meinem Blog den Shop Zauberhaft Bunt vorgestellt. Und ich habe versprochen, dass ich noch einen Shop vorstelle, der mich überzeugt.

Im Wurzelhüsli in Arlesheim findest du seit 20 Jahren ganz tolle Holzspielwaren. Ja ja, ich weiss, für die Berner/innen ist Arlesheim nicht gerade in der Nähe. Aber keine Angst, du findest das tolle Sortiment auch online. Und dieses Sortiment ist genial. Puzzle, Papeterien-Boxen, Laufräder, Wobbelboards, Knete, Sticker und noch vieles mehr findest du hier. Seit Pascal Jenzer (Sohn der Geschäftsmitinhaberin) das Zepter übernommen hat, wurde das Sortiment auch mit Textilien für Kinder erweitert und der Shop hat auch einen Instgramaccount. Und genau da bin ich auf den Shop aufmerksam geworden.

Dem Familienunternehmen ist es wichtig, dass robuste und hochwertige Materialen verkauft werden. Die Spielsachen sollen Kinder nicht nur beschäftigen, sondern auch den Alters- und Entwicklungsttand des Kindes fördern.

Genau ein solches Spielzeug erhielten wir vom Wurzelhüsi und ich kann dir sagen, dieses Set ist bei unserem Sohnemann hoch im Kurs.

Das Set ist super geeignet um die ersten Versuche mit dem Messer zu üben, ohne dass Mama Angst hat. Denn am Tisch beim Essen wird oft nach dem Essen gefragt…aber ja, das ist wohl nicht so ideal zum Üben.

Ich finde es super, dass bei diesem Spielzeug auch ein Lerneffekt für den Alltag erzielt wird.

Brot, Wurst, Gemüse und Früchte schneiden. Da wird der Umgang mit dem Messer gelernt und das Kind siehr auch wie die Lebensmittel von innen aussehen. Mir gefallen die Details, besonders beim Ei, sehr.

Lernen und Spielen miteinander verbinden – das mag ich und das ist genau die Philosophie vom Wurzelhüsli.

Für mich ist es klar, dass dies nicht der letzte (virtuelle) Besuch im Wurzelhüsli ist. Denn das Angebot ist toll, die Beratung sehr freundlich und vielleicht kann ich ja sogar einmal persönlich in Arlesheim vorbeischauen.

Dürfte ich ganz spontan, weil es so kurz vor Weihnachten ist :), drei Produkte aussuchen, dann würde ich diese kaufen:

Diese super süssen Lederschuhe (leider sind sie für unseren Sohn bereits zu klein, so schade). Aber auch als Geschenk für frisch gebackene Eltern zuckersüss. Ich habe mich verliebt ;-)

Die tolle Kaffeemaschine, bei der auch wieder jedes kleine Detail passt. Und Kaffee geht bekanntlich immer ;-)

Die lustige Spielzeugkamera, da auf jeder Party die schönen Momente festgehalten werden sollten. Und feiern kann man nie genug ;-)

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Pascal für den netten Kontakt und das tollen Spielset. Es gab sogar noch ein Extra-Gemüse dazu und so macht das Kochen noch mehr Spass.

Unterwegs mit uns…

…und zwar nehme ich dich mit auf eine kleine Reise nach Italien. Es ist ein Rückblick, denn unsere Sommerferien waren Mitte/Ende August. Und da wir bald nochmals eine Ferienwoche geniessen dürfen, möchte ich es nicht missen, über unsere letzte Reise zu schreiben. Bist du ready für ein bisschen Vitamin Sea? Ich würde mich freuen, wenn du weiterlesen würdest.

Lange, lange wussten wir nicht wohin. Doch eigentlich wusste ich es ganz genau. Ich wollte ans Meer. Nach zwei Jahren packte mich das Fernweh bzw. Meerweh. Denn am Meer kann ich extrem gut abschalten. Und genau dies wollte ich und wollten wir als Familie. Ganz viele Fragen stellen wir uns. Vielleicht zu viele. Wir waren nicht mehr so flexibel. Als Paar hätten wir wohl einfach gebucht was uns am Meisten begeistert hätte. Doch mit einem knapp 2-Jährigen Kind hinterfragten wir vieles. Wollen wir eine Flugreise in Kauf nehmen oder können wir mit dem Auto flexibler reisen? Gibt es eine ärztliche Versorgung in der Nähe? Wie sehen die Verpflegungsmöglichkeiten aus? Ist das Ganze nicht zu stressig und kann ich überhaupt ein paar Minuten ruhig auf dem Liegestuhl entspannen? Diese und ganz viele weitere Gedanken schwirrten mir/uns zu Beginn des Jahres 2019 durch den Kopf. Plötzlich wurde es doch ein bisschen konkreter: Mallorca, Südfrankreich oder Italien? Ja, wir wollten ans Meer und zwar diesen Sommer.

Schlussendlich entschieden wir uns für Italien. Toskana, Piemont, Venetien, Apulien…die Suche ging weiter. An einem Montagabend schrieb ich auf Instagram mit einer Bekannten und sie sagte mir, wohin sie in die Sommerferien reisen würden. Wir schauten uns dieses Resort genauer an und ein paar Stunden später war sonnenklar, dass auch wir dort buchen würden. Liebe Seline, danke nochmals vielmals für den Tipp! Übrigens hat Seline auch einen Blog. Schau doch mal bei ihr vorbei:

https://viva-bellezza.wixsite.com/blog

Taaaaadaaaaa, hier ist unser Ferienziel:

Italien, Venetien, Bibione, Lino delle Fate Resort

Anreise

Als wir uns für Italien entschieden, war für uns klar, dass wir mit dem Auto reisen würde. Klar wäre auch eine Flug- oder eine Zugreise möglich. Doch beim Auto gewinnt die Flexibilität bezüglich Gepäck und Pausen. Wir fuhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag los. Dies war ideal, da unser Sohn die ersten 3.5h schlief. So kamen wir zügig und ruhig vorwärts. Was uns auf der weiteren Reise sehr geholfen hat: Ein Spielkoffer, den ich vor der Reise zusammengestellt habe. Ich habe diese Sachen bewusst schon einige Wochen zuvor gepackt, so dass sie wieder attraktiv für unseren Sohn waren. Kleine Tiere, Fahrzeuge, Bücher usw. Er war, besonders mit den Büchern, sehr lange beschäftigt. Auf der Heimreise fuhren wir um die Mittagszeit und auch so schlief unser Sohn wiederum ein paar Stunden. Wir übernachteten vom Sonntag auf Montag in Lugano, so dass wir nicht zu lange unterwegs waren. Da haben wir diesen traumhaften Sonnenuntergang erlebt.

Hotel / Resort

Das Eco Village Resort wurde erst im Mai 2019 eröffnet. Bei unserer Buchung wussten wir also noch nicht, ob der Bau im August wirklich fertig ist. Wir hofften und es war alles tadellos. Unbedingt auf der Webiste vorbeischauen :-)

Der Aufenthalt kann im Hotel oder in einem Bungalow gebucht werden. Wir hatten dieses Bungalow und zusätzlich buchten wir noch das Frühstück dazu. Ich sage dir: Das Frühstücksbuffet war riesig = Bikinifigur ade. Ach zum Glück war die bei mir gar nie vorhanden :-)

Es würde hier den Rahmen sprengen alles aufzuschreiben, aber hier ein kurzer Auszug aus der Website des Resorts:

Das Lino delle Fate Eco Village Resort ist ein exklusives Resort, das die Identität der Natur, in die es eingebettet ist, bewahrt. Ein idealer Ort für diejenigen, die Ruhe und Privatsphäre suchen, für diejenigen, die die Zeit anhalten möchten, im Kontakt mit der unberührten Natur entspannen und vor allem für diejenigen, die das Meer und die Lagune lieben und ihre wunderschönen Farben in vollen Zügen genieβen möchten.

Es ist wirklich ein grosses, aber so ein stilvolles Resort. Es eignet sich besonders für Familien, aber nicht nur. Denn es gibt beispielsweise auch einen Wellnesspool mit Hydromassage. Und am Pool gibt es (bewusst?) keine Rutschbahnen oder ähnliches. Auch im Speisesaal war es eine angenehme Lautstärke, trotz den Kindern. Diese stillvolle Ambiente hat mich sehr überzeugt.

Leistungen für Familien

Das Resort bietet sehr viel für Familien. Es hat einen Spielplatz, einen Miniclub und Hochstühle sowie Babybetten sind eine Selbstverständlichkeit. Auch das Personal ist sehr kinderfreundlich undzuvorkommend. Was mich vor allem begeistert hat, ist der Fahrradverleih. Es gibt Fahrräder in allen Grössen, inklusive Helm und Kindersitz. Der Verleih ist zwar kostenpflichtig, lohnt sich aber sehr.

Ausflugstipps in der Umgebung

Bibione eignet sich perfekt für Strandferien, zum Verweilen im Städtchen und es gibt auch diverse Shops. Da wir uns vor allem auf die Erholung am Strand fokussiert haben, waren wir nicht viel ausserhalb von Bibione.

Venedig wäre tolle gewesen, da die Stadt nur rund 1h von Bibione entfernt ist. Wir machten diesen Ausflug aber nicht, da es sehr warm war und in der Feriensaison der Italiener/innen. Mit einem Kleinkind tönt dies für uns nicht nach Erholung.

Stattdessen verbrachten wir einen Tag im Zoo. Dieser ist nur 15 Autominuten von Bibione entfernt. Sehr grün, weitläufig und eine grosse Vielfalt an Tieren. Uns hat es gefallen.

Parco Zoo Punts verde

Fazit

Es waren für uns die perfekten Familienferien. Und zwar können wir dies sagen, weil alles bestens geklappt hat. Von der Anreise bis zur Heimfahrt waren wir gesund und dies ist das Wichtigste! Das Resort und den Ferienort Bibione kann ich absolut empfehlen. Im Weiteren war es auch sehr entspannt, da unser Goldschatz gerne „sändelet“ und den Pool liebte er sowieso.

Ich danke dir ganz herzlich, dass du bis zum Ende gelesen hast. Falls du Fragen zum Resort hast, dann melde dich doch einfach bei mir.

Herzlich, Moni

Unterwegs mit mir…

…in die Berge. Endlich kann ich mal wieder einen Blogpost über eine kurze Reise schreiben. Genau dies war der Beginn meines Blogs. Ich habe über meine Reise in Amerika berichet. Nun in diesem Blogpost kann ich dir leider keine schönen Fotos von den Staaten zeigen, aber trotzdem nehme ich dich mit auf meine Reise.

Am letzten Freitagnachmittag reisten wir nach Grächen ins Wallis. Es ist Tradition, dass wir den Onkel meines Mannes und seine Partnerin an einem Januarweekend da besuchen. Die Cousinen meines Mannes sind auch noch da, ihre Partner und ich geniesse es wirklich jedes Mal sehr. Letztes Jahr haben wir pausiert und dieses Jahr nehmen wir das Schneeweekend als erstes Mal als Familie in Angriff.

Tags zuvor mache ich mir schon ein paar Gedanken, wie die „lange“ (2h und 30 Minute) Reise mit dem Zug wohl geht und ob ich alles eingepackt haben. Guten Mutes machen wir uns am Freitagmittag auf den Weg. Geplant ist, dass unser Sohnemann den Mittagsschlaf im Tragtuch macht. Und siehe da, der ganze Weg von Bern nach Visp schläft er bei mir. Beim Umsteigen wacht er auf, aber das ist ja auch völlig in Ordnung. Immerhin hat er knapp eine Stunde geschlafen. Auch die weitere Reise verläuft problemlos. Ich bin erstaunt, wie ruhig und gut alles läuft. Aber ein kleines Flüstern höre ich da in meinem Ohr:“Verhält er sich zu ruhig und hat er ein bisschen warm?“

Im Hotel angekommen, habe ich dieses Flüstern immer noch im Ohr. Es ist bereits Zvieri-Zeit. Unser kleiner Früchtetiger mag keine Mandarinen essen. Hmmm, wie war das mit der Wärme? Also messen wir mal Fieber. Und siehe da, das Flüstern oder einfach mein Bauchgefühl hat mich nicht getäuscht. Unser kleiner Schatz hat Fieber. Noch nich sehr hoch, aber nicht der beste Start ins Weekend. Mal abwarten, ein bisschen spielen, dann wieder ein bisschen tragen. Vielleicht sind es ja nur die Zähne, denn die eine Wange leuchtet rot.

18.00 Uhr. Apérozeit. Ja, für alle ausser mich. Denn unser Sohn ist wieder im Tragtuch eingeschlafen. Ich laufe im Hotelzimmer hin und her und überlege mir bereits, ob ich das Nachtessen mit den Anderen geniessen kann oder ob ich auf das verzichten muss. Verzichten. Ein Wort, dass Mütter gut kennen. Aber jetzt weiss ich ja noch nicht, ob ich auch wirklich verzichten muss.

Kurzversion: Das Nachtessen können wir alle im Restaurant geniessen, es läuft erstaunlich gut. Dafalgan-Zäpfli und Ablenkung sei Dank. Nach dem Essen gehen wir schnell wieder ins Hotelzimmer. Der Beginn des Abends/der Nacht ist ruhig. Doch diese Ruhe bleibt nur für kurze Stundenn. Nächste Kurzversion: Wir sind die ganze Nacht wach, schlafen ca. eine Stunde, das Fieber beim Sohn steigt und bleibt bei 40 Grad. Ich habe zudem noch Magenkrämpfe…ja, besser könnte so ein Schneeweekend nicht sein (Ironie ;-). Als Eltern möchte man dem Kind helfen und es ist so schlimm, wenn das Kind nicht in den Schlaf findet, obwohl es soooo müde ist. Irgendwann konnten wir ja dann alle noch eine Stunde schlafen.

Der Morgen danach. Wie nach dem Kater. Kein schönes Aufstehen. Wir sind alle müde, besorgt und das Fieber ist immer noch da. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns die Heimreise anzutreten. Nichts wird aus dem Skitag für meinen Mann. Nichts wird daraus, dass ich mit unserem Sohnemann in den Schnee kann. Es gibt also auch kein Kaffi Baileys an der Sonne. Wir waren nicht einmal 24 Stunden in Grächen.

Was will ich damit sagen? Dieser Aufenthalt hat mir einmal mehr die Augen geöffnet, wie sich die Erwartung von der Realität unterscheiden kann. Habe ich mich zuvor auf die Sonne, den Schnee und die Gemeinschaft gefreut, hoffe ich in diesem Moment nur, dass das Fieber bald zurückgeht. Ich war enttäuscht, innerlich wütend (gibt es diesen Ausdruck?) oder nein ich war wütend, weil ich wieder einmal auf etwas verzichten muss. Seit ich Mama bin, fällt mir dies immer wieder auf, wie wir als Eltern unsere Bedürfnisse in den Hintergrund stellen müssen. Ganz ehrlich, dies finde ich nicht immer einfach. Und dennoch: Das müssen alle Eltern. Und wir müssen ja nicht auf alles verzichten. Aber dennoch sind es diese Momente, in denen du doch ein bisschen wehmütig an die letzten Grächen-Weekends zurück denkst. Aber weisst du was? Schlussendlich bin ich dankbar, dass das Fieber ohne Arzt- oder Spitalbesuch runter ging.

Und hey unser Sohn war so müde von dieser Nacht, dass er vom Samstagabend bis am Sonntagmorgen um 11 Uhr geschlafen hatte. Ich auch. Also musste ich an diesem Sonntag immerhin mal nicht aus Ausschlafen verzichten ;-)

So und zum Schluss gibt es doch noch ein paar Schneebilder. Bilder vom letzten Donnerstag, eines von Adelboden und noch eins vom letzten Jahr im Winter. Leider habe ich ja kein aktuelles Winterbd von Grächen. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr, aber zu hohe Erwartungen habe ich nicht.

Happy Weekend!

Moni

 

 

 

 

 

Unterwegs mit mir…

…oder besser gesagt mit uns. Und zwar in Österreich. Ende August 2018 haben wir unsere Ferien in einem Familienhotel in Ried im Oberinntal verbracht. Genauer gesagt im Hotel Truyenhof. Ja und wenn du jetzt gleich mal die Website besuchst, dann kann ich dir etwas versprechen: Es ist vor Ort genau so schön wie auf den Bildern. Ich konnte dies selber fast nicht glauben. Ich war und bin immer noch hin und weg von diesem Hotel. Und nein, dies ist keine bezahlte Werbung / Empfehlung, sondern eine Herzensangelegenheit. Gerne erzähle ich dir ein bisschen mehr zum Hotel, Umgebung etc. Hey und falls du jetzt noch nicht auf der Website warst: Schau vorbei, es lohnt sich!

Anreise

Zur Anreise werde ich nicht viele Worte verlieren. Wir fuhren mit dem Auto nach Ried. Von Bern ist das Ziel in gut 4 Stunden zu erreichen. Da wir an einem Montagmorgen, so um 11. Uhr starteten, hatten wir gar keinerlei Probleme mit Stau. Am wunderschönen Walensee machten wir eine Mittagspause. So konnte unser Sohnemann seinen Brei direkt am Seeufer geniessen…welch tolle Aussicht für ein Mittagessen.

Zu berücksichtigen ist, dass du auch für Österreich eine Vignette kaufen musst. Es gibt Zehn-Tages-, Zwei-Monats- und Jahresvignetten. Beim Voralbergtunnel ist ebenfalls noch eine Gebühr zu bezahlen, die günstigere Variante ist die Route über den Pass.

Hotel

Das 4 Sterne Hotel ist wirklich traumhaft. Es bietet eigentlich alles was du brauchst und noch viel mehr. Ich habe mehrmals zu meinem Mann gesagt, dass es bisher das tollste Hotel für mich war. Und ja, ich war schon in einigen Hotels. Das Gesamtpaket hat mich wirklich begeistert. Achtung, es wird schon fast kitschig. Wo soll ich beginnen?

Es ist ein Familienhotel. Ein sehr stilvolles Familienhotel. Und teilweise merkten wir gar nicht, dass wir in einem Familienhotel sind. Zum Beispiel dann, wenn wir das Schwimmbad für uns alleine hatten. Oder als ich eine Massage genossen habe. Auch im Wellnessbereich hatte es keine Kinder. Aber für diese hatte es eine Textilsauna im Bereich des Schwimmbades.
Ja, und der Service war ausgezeichnet. Sehr freundliches Personal, das Zimmer wurde jeden Tag aufgeräumt und geputzt und, und, und. Das Essen war auch jeden Tag sehr lecker. Wer kann schon Pancakes am Morgen widerstehen? Ich auf jeden Fall nicht!

Leistungen für Familien

Wir waren eben doch in einem Familienhotel. Und dies ist sehr gut so. Denn die Leistungen für Familien sind bombastisch. Wir konnten im Voraus unsere Babyausstattung reservieren. So war in unserem Zimmer bereits ein Reisebett, eine Wickelunterlage und ein Wasserkocher bereit. Hochstühle beim Essen sind eine Selbstverständlichkeit. Für die älteren Kinder gibt es jeden Tag ein spannendes Kinderprogramm, aber auch für die Babies hat es einen tollen Spielraum. Und auch den Teenies wird das Hotel gerecht. Es hat unter anderem einen Billiardtisch und in der Region werden ganz viele tolle Aktivitäten angeboten.

Der beheizte Innen- und Aussenpool ist ein Traum, wie auch die gesamte Aussenanlage. Ein grosser Spielplatz steht zur Verfügung, wie auch Liegestühle, eine Minigolfanlage, Tennisplätzen, eine Tischtennisplatte und ein Volleyballfeld.

Was kannst du bei gutem oder schlechtem Wetter unternehmen?

Bei gutem Wetter kannst du die Gartenanlage so richtig geniessen. Aber in der Region rund um Serfaus, Fiss, Ladis gibt es sehr viel zu entdecken. Es ist ein Paradies für Aktive, aber auch Geniesser kommen nicht zu kurz. Und Familien schon gar nicht.

In unseren Ferien regnete es an zwei Tagen. Dies hat uns wirklich gar nicht gestört. Denn die hauseigene Wellnessanlage sowie das Schwimmbad sind ein Traum. Ohne Probleme kannst du einen Tag im Hotel verbringen. Am zweiten Tag waren wir shopppen. Ganz in der Nähe ist Landeck oder Imst. Wer mag, kann natürlich auch einen Tagesausflug nach Innsbruck machen. Von Ried aus bist du in gut einer Stunde da.

Fazit

Es waren wunderschöne Ferien. Wir konnten uns sehr gut erholen, da unser Sohnemann besser als zuhause geschlafen hat. Aber auch ansonsten war alles perfekt und zwar wirklich perfekt. Ich denke so gerne zurück und würde am liebsten gleich wieder buchen. Wir waren bestimmt nicht das letzten Mal im Truyenhof!