Buchrezension – Zum Glück ein Jahr

Der Roman „Zum Glück ein Jahr“ ist von Sophia Bergmann. Die Autorin wohnt in München und dies ist ihr erster Roman. Er umfasst 334 Seiten.

Inhalt

Ein Jahr nach Lazlos Tod hat Nelly den Verlust ihres geliebten Mannes noch nicht überwunden. Und Julia hat sich als Mutter von Zwillingen über die Jahre selbst aus den Augen verloren. Am Silvesterabend blicken die Freundinnen gemeinsam zurück. Schlagartig merken sie, dass das Leben endlich ist und sie ihre Träume jetzt in Angriff nehmen müssen. Zeit für einen Neuanfang – und für eine Liste mit ihren größten Wünschen, die sie sich in den nächsten zwölf Monaten erfüllen möchten.

Was gefällt mir besonders?

Die Erlebnisse von Nelly und Julia sind alltagsnah und nachvollziehbar. Die beiden Freundinnen lassen sich auf eine „Schnapsidee“ ein und es ist spannend zu lesen, was sich daraus entwickelt. Manchmal sind solche Ideen doch genau die Besten. Da haben wir wohl alle schon solche Erfahrungen gemacht. Zu Beginn können wir uns nicht vorstellen, dass wir uns auf ein solches Experiment einlassen und dann sind wir völlig verblüfft über das Ergebnis. Stell dir mal vor, du müsstest dich den folgenden Herausforderungen annehmen…

  • Eine Typberatung machen
  • Eine Woche lang konsequent Nein sagen, wenn ich Nein meine
  • Das Wiedersehen mit meiner heissesten Affäre von damals
  • Fallschirm springen

Das wäre zum Teil ja wirklich ganz schön herausfordernd, oder nicht? Aber wie schon gesagt, ist es auch sehr spannend und mutig, wenn wir uns mal in neue Gefilde wagen und dann der besten Freundin berichten, wie sich die Erlebnisse anfühlen.

Im Buch gibt es die Erzählung und dann auch wieder Auszüge von den E-Mails, welche sich die Freundinnen gegenseitig schreiben. Die Nachrichte sind sehr humorvoll und freundschaftlich geschrieben, so dass ich mir die beiden Frauen beim Schreiben bildlich vorstellen konnte.

Was mag ich weniger?

Mich hat die Geschichte nicht mit Herzblut gepackt. Es war ein humorvolles und unterhaltsames Buch, welches ich aber auch gut wieder weglegen konnte. Bei einem Roman, welcher mich richtig fesselt, kann ich dies nicht. Aber ich würde dieses Buch sicherlich weiterempfehlen. Für mich ein typischer Frauenroman.

Das Rezensionsexemplar wurde mir kostenlos vom  zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich hiermit bei der Verlagsgruppe Random House GmbH herzlich dafür.


Phasen…

…durchlebe ich immer wieder. Du auch? Sie sind ständige Begleiter in meinem Leben. Im Moment sind es vor allem zwei Phasen. Die Kreative und die Sportliche. Diese Phasen gefallen mir. Die Launische, die Zickige, die Unzufriedene, die Selbstzweifelnde eher weniger. Und doch gehören all diese Phasen zum Leben. Da ich mich momentan in der sportlichen und kreativen Phase befinde, führe ich doch gerne mal einen Dialog mit den Beiden.

Hallo sportliche Phase. Schön, dass du da bist. Dich mag ich. Soll ich mehr über dich schreiben? Ja, mache ich doch gerne. Du bist der gute Ausgleich für mich. Diesen Winter habe ich dich nicht vernachlässigt. Ich habe mich nicht von dir getrennt, auch wenn die Temperaturen eisig waren. Auch bei Schnee und Kälte haben wir so manchen Kilometer zusammen bewältigt. Wenn wir Zeit zusammen verbringen, merke ich immer wieder, wie gut du mir und meiner Seele tust. Du motivierst mich, verbesserst meine Kondition, bringst mir gute Laune. Viele Leute mögen dich nicht. Ich sage immer: Entweder man liebt dich oder hasst dich. Es gibt nur wenige, die dich nur ein bisschen mögen. Mit dir kann ich die Natur geniessen. Du lässt meinen Gedanken freien Lauf. Mit dir komme ich an meine Grenzen und ich sehe und spüre meine Fortschritte. Joggen, dich mag ich.


Hey hallo kreative Phase. Ja, auch dich mag ich. Ich weiss, du willst nicht zu kurz kommen. Dich vernachlässige ich ganz schön oft. Wirklich? Ist bloggen nicht auch eine Art von Kreativität? In den Phasen, in der wir mehr Zeit miteinander verbringen, frage ich mich, weshalb du oft zu kurz kommst. Denn ich bin gerne kreativ. Ich finde es wunderschön, wie unterschiedlich Zeit mit dir verbracht werden kann. Die einen mögen nähen, die andern basteln, andere backen gerne, die einen dichten oder andere malen. Früher habe ich oft Gedichte geschrieben. Jetzt hin und wieder. Die kreativen Phasen kann ich nicht planen. Gell, du kommst einfach, wenn du Lust dazu hast. Meist spätabends oder gar beim Einschlafen habe ich viele Gedanken, die ich mir dann oft noch auf dem Smartphone notiere. Ich möchte dich wieder so erleben wie früher. Auch mal ohne Internet, ohne die sozialen Medien. Dass ich malen kann und es nicht darauf ankommt, was und wie ich male. Sondern ich male, weil es mir gut tut. Oder ich schreibe einfach, ohne, dass ich die Sätze zehn Mal lesen muss, ob sie sprachlich korrekt verfasst sind.

Hey ihr Phasen, wisst ihr was? Manchmal könnt ihr mich auch ganz schön unter Druck setzen. Beim Sport habe ich das Gefühl, dass ich bei einem Lauf immer bessere Zeiten erreichen muss. Wenn dem nicht so jetzt, bin ich nicht wirklich zufrieden. Ich denke auch, dass wenn ich zwei bis drei Mal pro Woche joggen gehe, dann sollte ich doch noch fitter sein als ich mich vielleicht fühle. 

Gedanken, die auch zu dieser Phase gehören. Und ja, bei der Kreativität kann dies auch der Fall sein. Dann habe ich das Gefühl, dass es bei meinem Blog nur zählt, wie viele Besucher/innen meinen Artikel gelesen habe. Oder, dass Schreiben nicht genug kreativ ist und ich doch besser mit Nähen beginnen würde. Denn dann könnten meine Mitmenschen meine Werke bestaunen. Ahhhh ja, genau. Dann geht es mir nämlich nicht mehr um Kreativität, sondern um Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit, dass Andere meine sportlichen Leistungen oder dann mein selbst genähtes T-Shirt bestaunen (nein, dies wird wohl nie der Fall sein ;-). Aber nein, es soll nicht um Aufmerksamkeit gehen. Ich will mich viel mehr meine Begabungen ausleben und mich darüber freuen, wie meine Mitmenschen in anderen Bereichen kreativ sind.

In diesem Sinne wünsche ich dir viele sportliche und kreative Momente, bei denen du dich glücklich fühlst. Vielleicht bist du jetzt auch in einer Phase des Gedankenstrudels, der Traurigkeit oder der Trägheit. Lass auch diese Phasen zu und freu dich wieder auf die Phasen, welche dich aufheitern werden.


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Erste Frühlingsboten…

…durften wir in den letzten Tagen dank den milden Temperaturen geniessen. Heute kam der Schnee für kurze Zeit zurück. Ich hoffe es bleibt bei diesem einmaligen Ausrutscher. Ich freue mich immer auf den Frühling und die damit verbundenen Temperaturen. Auch all die Blumen und Blüten, die wieder blühen, machen mich glücklich. Natürlich auch, dass es am Abend länger hell ist und bei den Klamotten braucht es nicht mehr so viele Schichten. Die verschiedenen Jahreszeiten schätze ich sehr.

Passend zum Frühling hatte ich ein Paket im Briefkasten. Überrascht und freudig habe ich es geöffnet. Wer überrascht mich hier? Denn mit einem Paket habe ich nun gar nicht gerechnet. Taaaaaaaaaaadaaaaaaaaa – im Paket fand ich die ersten Frühlingsboten von Kneipp.

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Darin enthalten sind zwei Kneipp Aroma-Sprudelbäder, eine Aroma-Pflegedusche, eine Cremedusche, einmal Badekristalle und dann noch eine Sekunden-Körperlotion. Welch schöne Überraschung zu Beginn der Woche!

Aroma-Sprudelbäder

Die zwei Aroma-Sprudelbäder duften auch mit der Packung herrlich. Das Eine duftet wunderbar nach Fichte. Dies erinnert mich an die Fichtenbäder, welche wir jeweils im Wellnesshotel Auerhahn geniessen durften.

Das zweite Aroma-Sprudelbad duftet intensiv nach Lavendel. Lavendel ist der Inbegriff der Provence. Wer schon einmal die Lavendelfelder in der Provence gesehen und gerochen hat, wird begeistert sein. Beide Aroma-Sprudelbäder sind pro Stück für CHF 1.80 im Coop oder im Kneipp Online-Shop erhältlich.

Badekristalle

Die Badekristalle „Schmeichelnd“ mit Avocado-, Jojoba- und Nachtkerzenöl pflegen anspruchsvolle Haut und soll sie vor dem Austrocknen schützen. Wie ein warmes Frühlingslüftchen, das sanft über die Haut streichelt. Ich bin also sehr gespannt, wie sich die Haut nach diesem Bad anfühlen wird. Die Kneipp Badekristalle erhalten einen hohen Anteil an naturreinem Thermalsolesalz.
Preis: CHF 2.20, erhältlich in der Migros, bei Coop und im Kneipp Online-Shop

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Cremedusche

Die Cremedusche „Spürbar sanft“ habe ich bereits einmal getestet. Dies war in diesem Artikel zu lesen. Die Cremedusche macht die Haut wirklich sehr sanft und das Dusch vom Herbst ist bereits leer.
Preis: CHF 6.20, erhältlich in der Migros, bei Coop und im Kneipp Online-Shop

Aroma-Pflegedusche

Die Kneipp Aroma-Pflegedusche „Ich.einzigartig“. duftet nach Sandelholz und Karadamon. Ein aussergewöhnliches Dufterlebnis wird versprochen. Ja, dieses Dusch duftet wirklich besonders. Ich finde den Duft schwierig zu beschreiben, weil ich auch nicht genau sagen kann, wie Sandelholz und Kardamon auf der Haut duftet. Es ist angenehm, für mich aber eher ein winterlicher Duft. Holzig und zimtig. Auch nach dem Duschen bleibt eine feine Duftnote.
Preis: CHF 6.20, erhältlich in der Migros, bei Coop und im Kneipp Online-Shop

Kneipp Sekunden-Körperlotion

Der Name tönt vielversprechend. Bodylotion bzw. mich nach dem Duschen eincremen, mag ich nicht. Und doch hat es meine, oft trockene Haut, nötig. Die Körperlotion verspricht samtweiche Haut in Sekundenschnelle. Die Körperlotion besteht aus Avocadobutter, Sonnenblumenöl und Zitronenverbene. Das Motto heisst: Eincremen. Pflegen. Los!
Also nichts wie los und ausprobieren. Die Körperlotion duftet frisch. Für mich vor allem nach Zitrone. Von der Textur ist die Lotion eher flüssig, zieht aber wirklich rasch ein und hinterlässt weiche Haut.
Preis: CHF 10.80, erhältlich in der Migros und im Kneipp Online-Shop

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Ich wünsche euch eine gute Nacht und hoffe, dass wir bald weitere Frühlingsboten sehen, hören und spüren werden.

Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Rezept: Low-Carb-Bananen-Pancakes

Endlich gibt es wieder einmal ein Rezept von „mir“. Das Rezept habe ich hier gefunden.

Am Sonntag ist der Tag, an dem ich mir Zeit für das Frühstück nehme. Unter der Woche kommt diese Mahlzeit bei mir zu kurz. Daher liebe ich es am Weekend oder in den Ferien zu brunchen. Sei es zuhause oder auswärts.

Heute hatte ich plötzlich Lust nach Pancakes. Pancakes habe ich bei meinen Aufenthalten in den Vereinigten Staaten kennengelernt. Sind sie luftiger als die uns bekannten Omeletten. Pancakes werden in den USA zum Frühstück gegessen, ein süsser und deftiger Start in den Tag. Die Kohlenhydrate und Kalorien sind schon beim Lesen dieses Textes auf den Hüften spürbar. Dies ist eigentlich nicht mein Ziel, dennoch steht beim Zmörgelen auch der Genuss im Vordergrund. Ich mache mich auf die Suche nach einem Low-Carb-Rezept. Mein Ziel ist es, die ungesunden Zutaten mit gesünderen Alternativen zu ersetzen.

Als ich das Rezept gefunden habe, eile ich sofort zur Küche um zu prüfen, ob alle Zutaten auf die Schnelle verfügbar sind. Bei den Bananen wusste ich bereits im Voraus, dass ich noch zwei solche gelbe (kleine Anmerkung…schon fast braune) Früchte zu Hause habe. Die restlichen Zutaten sind (ach, wie toll) vorhanden, ausser Kokosmehl. Dies ersetze ich einfach mit Dinkelmehl.

So mache ich mich auf, püriere die Bananen und mische alle restlichen Zutaten gemäss Rezept.

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Danach gebe ich ein wenig Öl in die Pfanne und brate die Pancakes jeweils pro Seite einige Minuten, bis sie schön goldbraun werden.

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Von der gesamten Masse hat es vier grosse Pancakes gegeben. Nach je zwei Pancakes waren mein Freund und ich mehr als satt. Die Pancakes schmecken leicht nach Banane, jedoch nur dezent. Aus diesem Grund braucht es für mich nicht zwingend eine Beilage. Wer was dazu mag: Frische Früchte, Kokosflocken oder Früchtekompott passen hervorragend. Oder natürlich gibt es auch noch die ungesunden, aber heiss geliebten Alternativen: Ahornsirup oder Nutella 😃

Die Pancakes waren sehr lecker und ich freue mich bereits auf die Nächsten!


Ich wünsche viel Spass beim Ausprobieren und „En Guete“.

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Besuch im Coffeehouse Bloomell

Am letzten Samstag entdeckte ich ein neues Coffeehouse. Im Gebiet Olten Südwest gibt es ein kleines Schmucktsück und ein Abstecher dahin lohnt sich auf jeden Fall. In einem etwas abgelegenen, neu erstellten Quartier befindet sich inmitten von Wohnungen das Coffeehouse Bloomell.

Ich bin via diesem Blog (Princess) darauf gestossen und die Beschreibung hat mir sehr gefallen. Bei meinem Besuch am Samstag wurde ich nicht enttäuscht.

Als ich um 10.30 Uhr eintraf, war das Café gut besucht. Zum Glück hatten wir reserviert. Ganz zu Beginn ist mir die hübsche Einrichtung aufgefallen. Diese ist genau nach meinem Geschmack.

Meine Freundin und ich trafen uns zum „zmörgelen“. Die Auswahl ist übersichtlich, aber abwechslungsreich. Es gibt verschiedene Frühstücksvarianten, aber auch Birchermüsli, Pancakes oder auch Rührei mit Speck. Wir wählten das kleine Frühstück. Das Tolle ist, du bezahlst einmal, kannst aber mehrmals Brot, Butter und Konfitüre holen. Es gibt jedoch nur ein Gipfeli…das ist gut für die Linie 😃 Auch beim Buffet ist alles super schön hergerichtet.

Was mich ebenfalls sehr überzeugt hat, und dies finde ich immer sehr wichtig, ist der Sercive. Das Personal war sehr freundlich, hilfsbereit und offen für einen Smalltalk! Ich habe mich rundum wohlgefühlt und kann euch einen Besuch im Bloomell sehr empfehlen. Ich komme sicherlich wieder und werde gerne das Birchermüsli und die Pancakes ausprobieren.

Nebst dem Frühstück gibt es unter der Woche auch abwechslungsreiche Menüs. Und ein Tipp für alle Eltern: Kinder sind herzlich willkommen und sie dürfen sich auf die Marshmallows freuen 😉

Buchrezension – Träume wie Sand am Meer

Das Buch „Träume wie Sand am Meer“ ist von der Autorin Beatriz Williams. Der Roman umfasst 418 Seiten. Das Buch ist der dritte Teil der East Coast Reihe der Autorin. Da das Buch aber eine abeschlossene Handlung hat, muss man die anderen zwei Bücher vorher nicht lesen.

Inhalt:

Cape Cod, Sommer 1966. Christina, von allen Tiny genannt, ist elegant und die perfekte Ehefrau. Ihr Mann Frank, einer der begehrtesten und reichsten Männer im Lande, steckt mitten im Wahlkampf. Doch hinter der Fassade ist längst nicht alles perfekt. Tiny kommen Zweifel, wie schon kurz vor ihrer Hochzeit zwei Jahre zuvor, ob dies das richtige Leben für sie ist. Damals wollte sie ihre Verlobung lösen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Einmal in ihrem Leben benahm sie sich nicht anständig, sondern verliebte sich in einen anderen Mann und ließ ihn kompromittierende Bilder von ihr machen. Nun platzt ihre unberechenbare Schwester Pepper in ihr Leben, ihr einstiger Liebhaber taucht auf sowie ein Erpresserbrief mit einem Foto von damals. Schon bald realisiert Tiny, dass ihre Zweifel berechtigt sind und die Familie so krank vor Ehrgeiz ist, dass sie zu beinah allem bereit wäre …

Was gefällt mir besonders?

Bereits als ich das Buch erstmals in den Händen hielt, ist mir das schöne Cover aufgefallen. Da träume ich automatisch vom Sand und Meer. Zu Beginn fesselte mich die Geschichte noch nicht. Tiny, ist nicht so fassbar, eben fast zu perfekt, und deshalb wirkte die ganze Geschichte am Anfang kühl und sachlich. Doch der Roman ist spannend geschrieben und mit der Zeit konnte ich fast nicht mehr aufhören zu lesen.

Die Geschichte spielt in den 60-er Jahren und die damalige Eleganz ist durch die Zeilen zu spüren. Die Geschichten der einzelnen Personen fesseln mich und mit jeder gelesenen Seite will ich mehr von ihnen wissen.

Was mag ich weniger?

Wie gesagt, zu Beginn hat mich die Geschichte nicht gepackt. Da die Sätze zum Teil eher lang sind, musste ich mich beim Lesen ganz schön konzentrieren. Der Inhalt ist sehr spannend, aber ich konnte nicht nur abschalten, sondern musste mich anstrengen, um den Handlungen zu folgen. Keine wirkliche Kritik, sondern eine Feststellung.

Das Buch eignet sich für Leser/innen, die sich gerne die verschiedenen Charakteren vorstellen und auch Zeitsprünge in den Kapiteln mühelos überwinden. Elegant werden wir in die 60-er-Jahre zurück katapultiert. Wer diese Zeit mag, wird auch den Roman mögen!

Das Rezensionsexemplar wurde mir kostenlos vom zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich hiermit bei der Verlagsgruppe Random House GmbH herzlich dafür!


30, na und?

Wirklich 30? Manchmal kann ich es gar nicht glauben. Es ist schon eine spezielle Zahl, die ich nun an meinem Rücken habe. Bereits im Vorfeld habe ich mir einige Gedanken dazu gemacht. Bei einigen Dingen sagte ich in den letzten Monaten: „Dies will ich noch gemacht haben vor 30.“ Doch weshalb eigentlich? Es ist die Zahl Kopf im Kopf, dass ich mich nicht mehr zu der Jugend zähle, aber auch noch nicht zu den älteren Personen. Das innere Gefühl, dass ich mich zwischen Arbeit und Karriere entscheiden muss. Das Gefühl, ich sollte alles im Griff haben. Das Gefühl, dass ich doch endlich wissen muss, wann ich mehr Schlaf brauche oder weniger Schokolade essen sollte. Es sind vor allem MEINE  Gedanken, von denen ich mich beeinflusse und die mir sagten, die 30 ist speziell.

Doch wann hört die Jugend auf und wann fühlen wir uns alt? Ich glaube, dies kann und will ich nicht einfach mit einer Zahl definieren. Es ist immer Ansichtssache wer nun jung oder alt ist. Zudem definiert sich dies ja nicht nur an der Zahl. Deshalb sage ich mir…30, na und?

Ich bin dankbar, dass ich 30 bin und für das was ich bisher alles erlebt habe. Es gibt bei mir, wie in jedem Leben, glückliche, traurige, nachdenkliche, lustige, doofe und vor allem immer wieder einmalige Tage. Vor zehn Jahren hätte ich wohl nicht gedacht, dass ich dies alles erleben werde. Doch dies ist wohl bei fast allen bei uns der Fall. Wir können die Zukunft nicht vorhersehen und dies ist auch gut so.

Also lieber feiern als Trübsal blasen. Deshalb lud ich vor einer Woche zu meinem Geburtstagsfest ein. Ich feierte meinen 30. Geburtstag vor, welcher am Montag war. Mit Familie und Freunden liess ich es mir gut gehen. Es gab feine Spaghetti, ein mindestens so köstliches Dessertbuffet und ein Geburtstagsquiz über mich. Für mich war es schön, den Tag mit all diesen lieben Personen zu verbringen und die Zeit mit ihnen zu geniessen. Es ist ein Geschenk, so eine tolle Familie und Freunde um mich zu haben. Auch materiell wurde ich reich von ihnen beschenkt und dafür möchte ich mich ebenfalls nochmals bedanken! MERCI!!!

Am Montag, an meinem Geburtstag, ging ich ganz normal zur Arbeit. Mein Büro war an diesem Tag nicht im normalen Zustand. Nein, es war wunderschön und kreativ von meinen Arbeitskolleginnen dekoriert. Die tollen Ballone zieren mein Büro immer noch und sie bereiten mir grosse Freude.

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Dieses Bild gefällt mir sehr. Ich halte die 30 und damit alles was ich bis heute erlebt habe, fest in meinen Händen. Ich will dies nicht loslassen, sondern fest in meinem Herzen bewahren. Denn all diese Momente machen mich zu dieser Person, die ich heute bin. Zudem blicke ich hoch, doch ein bisschen ungläubig, dass ich nun 30 bin und vor allem gespannt, was mich in den nächsten Jahren alles erwarten wird.

Ich wünsche euch allen einen erholsamen Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche.

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